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Über die neue Achtgang-Automatik in allen neuen BMW-Modellen haben auch wir schon viele positive Worte verloren. Dabei spielen weniger die acht Schaltstufen eine Rolle als die Art und Weise, mit der das Getriebe völlig unauffällig und daher praktisch perfekt seinen Dienst verrichtet. Eingriffe in die automatische Gangwahl sind höchstens bei extrem sportlicher Gangart nötig, ansonsten findet die Automatik stets die richtige Übersetzung. Die Zeiten, in denen ein Automatikgetriebe für spürbar schlechtere Fahrleistungen und mehr Verbrauch sorgten, sind ebenfalls vorbei.
Die AutoBild hat nun acht aktuelle Automatikgetriebe miteinander verglichen und wollte dabei herausfinden, bei welchem Hersteller man momentan das beste automatisierte Getriebe erhält. Dem Vergleich stellten sich neben dem BMW 520d Touring F11 auch der Porsche Panamera mit Siebengang-PDK, der Mercedes SLS AMG mit Doppelkupplungsgetriebe, der Mercedes SL63 AMG mit siebenstufigem AMG Speedshift MCT, der Audi A1 mit S tronic genanntem DKG, der Audi A4 mit Multitronic genanntem CVT-Getriebe, der Smart ForTwo mit Fünfgang-Automat sowie der Exot Toyota Prius ohne klassisches Getriebe.
Während alle anderen Fahrzeuge über Schwachpunkte in Einzeldisziplinen verfügen oder mit einem äußerst hohen Aufpreis verbunden sind, überzeugt das Getriebe im BMW 520d offenbar vollauf. 4,5 von 5 Sternen sichern dem von ZF gefertigten Wandlerautomaten den Spitzenplatz vor dem Porsche Panamera und dem Toyota Prius mit jeweils 4 von 5 Punkten.
Der gute alte Wandlerautomat bietet den besten Kompromiss. Speziell in Verbindung mit einer früh wirkenden Überbrückungskupplung und acht Fahrstufen überzeugt die effiziente Automatik des BMW auf ganzer Linie.
Auch im Gesamt-Fazit des Tests wird der BMW noch einmal lobend erwähnt:
Von wegen lahm und spritfressend – diese Zeiten sind endgültig vorbei. Das Beispiel BMW 520d zeigt, dass moderne Automaten weder den Fahrspaß vermiesen noch zum Mehrverbrauch beitragen.
Im BMW 5er kommt allerdings noch nicht die neueste Variante des Getriebes zum Einsatz, denn weder die Limousine F10 noch der Touring F11 sind momentan mit einer Start-Stopp-Automatik für das Achtgang-Getriebe lieferbar. Diese Funktion wird ab März zunächst für Modelle mit dem Allradantrieb xDrive erhältlich sein und dann nach und nach auch bei den restlichen Varianten eingeführt.
Bereits heute arbeitet diese neueste Ausbaustufe im BMW X3 F25. Die Achtgang-Automatik ist zudem im BMW 5er GT, der neuen BMW 6er-Reihe, in den Modellen X5 und X6 sowie im BMW 760i erhältlich. Die restlichen Motorisierungen der 7er-Reihe werden spätestens ab dem Facelift für den F01 ebenfalls mit acht Schaltstufen erhältlich sein.
Da vermutlich die wenigsten Leser schon die Möglichkeit hatten, alle genannten Getriebevarianten zu testen, halten wir den Vergleich für sehr lesenswert. Zwar sammelt man im Lauf der Jahre viele Erfahrungen mit unterschiedlichen Getriebevarianten, einen direkten Vergleich der Konzepte kann man aber in der Regel nicht selbst anstellen. Zum kompletten Test der AutoBild geht es hier entlang.
- Der_Namenlose: Sehe ich auch so. Es gibt zurzeit so viele Autos von BMW auf Hinterradantriebsbasis gibt (MINI...
- dicker: das wird der hässlichste BMW aller zeiten. auf den spuren von vw santana, vw polo (5 türer) und fiat...
- Bavarian Driver: Pfui Gack! 4000€ mehr san mas wert fia a 3er Limousine, bevor i ma den Gack kaufa dad!
- iQP: Oh mit RWD könnte das ein tolles Auto werden, aber so dann doch lieber ein 2er Cupe oder eben den guten alten...
- der_ardt:
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