Bilder & Erlebnisbericht vom BMW Fahrertraining in Namibia

Sonstiges | 17.12.2010 von 10

Während wir in Deutschland stellenweise im Schnee versinken, wollen wir den Blick heute in deutlich wärmere Gefilde lenken. An Orte, an denen man sich noch …

Während wir in Deutschland stellenweise im Schnee versinken, wollen wir den Blick heute in deutlich wärmere Gefilde lenken. An Orte, an denen man sich noch nie Gedanken über eine Winterreifenpflicht gemacht hat, an denen Schneeketten höchstens als Accessoire aus anderen Teilen der Welt bekannt sind und an denen man dennoch etwas sehr europäisches genießen kann: Die Freude am Fahren in einem BMW.

Bereits vor einiger Zeit hatten wir über das Abenteuer berichtet, das man im Rahmen des BMW Fahrertrainings buchen kann: Eine Woche Namibia im BMW X5. Unser Leser Christian hatte das Glück, diesen Ausflug für zwei Personen bei einem Fotowettbewerb auf der deutschen Facebook-Seite von BMW zu gewinnen. Was Christian aus Namibia mitgebracht hat, sind nicht nur unvergessliche Erinnerungen, sondern auch unheimlich viele faszinierende Bilder. Im Fokus stehen dabei ausnahmsweise nicht nur die Fahrzeuge, sondern auch die sie umgebende Landschaft und die exotische Tierwelt Afrikas.

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Start- und Zielpunkt der Tour war die Okapuka Ranch 30 Kilometer nördlich von Windhoek. Dort wurde den Teilnehmern eine grundsätzliche Einweisung in die Besonderheiten des Fahrens abseits asphaltierter Straßen gegeben, außerdem stellten sich die Teilnehmer untereinander vor. Jeweils zwei Personen fahren in einem BMW X5 und der Tross von sieben Fahrzeugen wird von einem Mechaniker in einem älteren Land Rover Defender begleitet, der notfalls mit Ersatzreifen und technischem Know How zur Seite steht.

Bei den Fahrzeugen handelt es sich um beinahe komplett serienmäßige BMW X5, einzig ein Aluminium-Schild unterhalb des Kühlers soll hier vor Beschädigungen schützen. Die weiteren Besonderheiten beschränken sich auf CB-Funkgeräte und ein Navigationssystem von BMW Motorrad. Letzteres ist nötig, weil die befahrenen “Straßen” im normalen Navigationssystem des BMW X5 nicht vorhanden sind.

Noch am Nachmittag des Anreise-Tages ging es los in die umliegenden Berge, denn zunächst mussten die Fahrer etwas Vertrauen in sich und die Fahrzeuge gewinnen. Schon hier ging es aber ordentlich zur Sache und es wurden Strecken befahren, die man dem Fahrzeug normalerweise nie zutrauen würde.

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Am zweiten Tag stand zunächst eine Safari auf dem Programm, bei der erstmals Bekanntschaft mit der heimischen Tierwelt gemacht werden konnte. Giraffen, Antilopen und Nashörner konnten aus der Nähe betrachtet und natürlich auch fotografiert werden. Im Anschluss ging es mit den BMW X5 zu einer relativ weit entfernten Villa in den Bergen, die einem deutschen ehemaligen Industriellen gehört und äußerst exklusiv gelegen ist.

Der dritte Tag stand wieder im Zeichen der Tierwelt, die nach mehreren hundert Kilometern auf und abseits geteerter Straßen im Reservat Erindi Lodge erlebt werden konnte. Zu den unvergesslichen Erlebnissen der Tour dürfte der Sonnenuntergang in Gesellschaft zweier Elefanten gehören.

Am vierten Tag führte der Weg ins Erongo Gebirge, das sich durch seine riesigen runden Steinformationen auszeichnet. Direkt unterhalb derartiger Felsen wurde dann in der Ai Aiba Lodge genächtigt – und natürlich gegessen. Auch hier unterscheidet sich Afrika grundlegend von unseren europäischen Gewohnheiten und im Lauf der Reise standen unter anderem Oryx Steaks, Kudu Filet und  Springbockfilet auf dem Speiseplan.

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Das Ziel des fünften Tages war die rund 300 Kilometer entfernte Hafenstadt Swakopmund. Auf dem Weg lagen nicht nur Uran- und Kupferminen, sondern auch diverse Canyons, deren Durchquerung eine echte Herausforderung darstellte. Nachdem sich zunächst ein X5 und dann auch noch der Land Rover Defender festgefahren hatten, konnte die Fahrt nur noch mit der Hilfe eines zufällig vorbeikommenden weiteren Geländewagens von Toyota fortgesetzt werden.

Am Abend gab es dann die verdiente Erholung im Hotel, in dem die Teilnehmer wie so oft auf deutsch empfangen wurden. Überhaupt erinnert vieles in Namibia an die deutsche Episode seiner Vergangenheit, so sind beispielsweise Straßenschilder häufig auch in deutscher Sprache beschriftet.

Der sechste Tag war regelrecht mit Highlights gespickt: Zunächst gab es eine Bootsfahrt, auf der unter anderem Pelikane, Delfine, Pinguine, Seelöwen und Flamingos aus nächster Nähe betrachtet werden konnten. Im Anschluss ging es mit den BMW X5 in die Dünen und um dort eine Chance zu haben, wurde im Vorfeld der Luftdruck der Reifen auf 1 bar herabgelassen. Dennoch war die Fahrt in den Dünen eine große Herausforderung und jeder Fahrer blieb früher oder später im heimtückischen Sand stecken und benötigte die Hilfe der anderen Teilnehmer. Den krönenden Abschluss eines weiteren ereignisreichen Tages bildete ein Abendessen unter freiem Himmel, weit abseits jeglicher Zivilisation.

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Am letzten Tag vor der Abreise kehrte die Truppe nach einer Besichtigung der rund 35.000 Einwohner großen Stadt Swakopmund zurück zur Okapuka Ranch, die lange Reise wurde nun aber ausschließlich auf asphaltierten Straßen bewältigt. Am Abend gab es erneut sehr gutes Essen, wie immer mit jeder Menge Fleisch.

Der folgende Tag stand bereits im Zeichen der Abreise, denn die Teilnehmer mussten nach und nach zum Flughafen in Windhoek gebracht werden. Dennoch gab es am Vormittag noch eine Löwenfütterung als letztes Highlight des Ausflugs nach Afrika.

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, muss leider über eine gut gefüllte Urlaubskasse verfügen. Der Trip kostet 3.850 Euro pro Person, dazu kommen auch noch die Flugkosten nach Windhoek. Trotz des Preises ist Christian überzeugt, dass dieses unvergessliche Erlebnis in einem wundervollen Land ein tolles Angebot darstellt: “Ich kann diesen Trip nur weiterempfehlen, auch wenn er nicht ganz billig ist – er ist definitiv jeden Euro Wert. Für mich steht schon heute fest, dass ich dieses wundervolle Land nicht zum letzten Mal besucht habe!”

Wer noch mehr Bilder vom BMW Fahrertraining in Namibia sehen möchte, sollte sich das Flickr-Album von Christian nicht entgehen lassen.

  • Sehr schoener Breicht und hammer Bilder!

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  • Axel

    Namibia ist toll, auch ohne X5…war fast zur gleichen Zeit dort.

  • D a r K

    wasn mit dem silbernen X5 da passiert? Kam wohl ned ins Ziel oder wie?

    • Benny

      Der ist in den Dünen etwas zu optimistisch gewesen und hat sich bei einer der früheren Veranstaltungen über die Längsachse überschlagen. Der Fahrer blieb aber unverletzt, auch wenn das Auto natürlich völlig hinüber ist.

    • Thomas

      Jemand war der Meinung, man könne auch aus einem X5 einen X6 zaubern 😉

      Gruß Thomas

  • johnny

    in den dünen ist zur sicherheit aber ein land rover dabei 🙂 auf so ein abentuer hätte ich auch richtig lust 🙂 super sache, dann noch in einem so schönen land.

  • Chris

    Ein Landrover ist immer dabei. In den dünen waren insgesamt sogar 3 Landrover dabei (ohne begleitung lokaler Ranger darf man gar nicht in die Dünen in der nördlichen Namib Wüste fahren, da alles Naturschutzgebiet ist).
    Einmal brauchten wir sogar 2 Landrover um einen im Sand festgefahrenen X5 wieder freizubekommen.
    Aber auch ein Landrover ist keine Garantie fürs “durchkommen” wie wir feststellen mussten. 😉

    Gruß,
    Chris

  • Jack

    Schöne Bilder und toller Bericht! Ich habe schon ja früher über dieses Fahrer Training gehört aber jetzt steht das als Traum auf meiner Urlaubliste!

  • Wunderbare Fotos in guter Qualität. Schade, dass man bei BMW so wenig über solche Trainings lesen kann. So viele schöne Fotos gibt es bei BMW nirgends.

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