Erste Spyshots zum BMW 5er ActiveHybrid (F10)

BMW 5er | 13.12.2010 von 18

Schon kurze Zeit nach der Vorstellung der neuen BMW 5er Limousine gab es erste Informationen zum Hybrid-Ableger ActiveHybrid 5, aber seitdem war es relativ ruhig …

Schon kurze Zeit nach der Vorstellung der neuen BMW 5er Limousine gab es erste Informationen zum Hybrid-Ableger ActiveHybrid 5, aber seitdem war es relativ ruhig um den 5er mit Elektro-Unterstützung. Zwar war das Fahrzeug noch auf der einen oder anderen Automesse ausgestellt, aber mit Informationen hat sich BMW zurückgehalten und auch ein offizieller Termin zur Markteinführung ist noch nicht bekannt.

Immerhin gibt es nun aber erste Spyshots bei MotorAuthority.com, die uns einen Prototypen mit den typischen Hybrid-Warnaufklebern an den hinteren Türen zeigen. Somit ist klar, dass BMW die nächste Phase der Erprobung gestartet hat und wir gehen davon aus, dass wir den BMW 5er ActiveHybrid F10 noch im Jahr 2011 bei den Händlern sehen werden.

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Mit größeren technischen Änderungen gegenüber der Studie ist nicht zu rechnen, weshalb wir an dieser Stelle schon einmal einen Blick auf die Technik werfen können. Für den Vortrieb wird neben dem 306 PS starken Reihensechszylinder aus dem BMW 535i ein zwischen Motor und Getriebe angeordneter Elektromotor sorgen, der weitere 40 kW (55 PS) bereitstellt. Der E-Motor soll auch für eine Reduzierung des Verbrauchs um rund 10 Prozent gut sein, womit der 5er trotz einer Systemleistung von rund 350 PS einen Normverbauch von unter 8 Litern erreichen würde.

Zur Speicherung der Energie für den E-Motor ist eine Lithium-Ionen-Batterie im Heck des Fahrzeugs untergebracht. Geladen wird die Batterie über den E-Motor, der beim Verzögern als Generator arbeitet, sowie über die Bremsenergierückgewinnung. Dank der Unterbringung der Batterie im Fahrzeugheck soll auch der 5er Hybrid die BMW-typische Gewichtsverteilung von rund 50 Prozent je Achse erreichen.

Noch mehr Spyshots vom weißen Prototypen gibt es direkt bei MotorAuthority.com. Bewegte Bilder gibt es bereits seit dem Genfer Automobilsalon 2010, aber wer seinem Gedächtnis noch einmal auf die Sprünge helfen will, kann das Video natürlich erneut betrachten. Wir wären nicht überrascht, wenn wir die Serienversion genau ein Jahr nach der Vorstellung des Concept Cars wieder in Genf zu sehen bekommen, konkrete Hinweise darauf haben wir aber noch nicht.

18 responses to “Erste Spyshots zum BMW 5er ActiveHybrid (F10)”

  1. Thomas1 says:

    Irgendwie fand ich beim E60 die orangene Seitenmarkierung/”Augenbraue” harmonischer und schicker integriert als die weiße LED-Augenbraue beim F10 mit seitlichen kleinen orangenen LEDs.

  2. Philipp says:

    1. Benny, weist du genau oder ungefähr wie weit der F10 mur mit dem Elektromotor fahren kann?
    2. Ist das der gleiche Motor und die gleiche Batterie wie auch im VED genutzt wird?

    • Ratze says:

      Ich bin zwar nicht Benny, antworte aber trotzdem:-)

      1. Meines Wissens noch nicht öffentlich kommuniziert, aber nicht sehr lang vermute ich (max. 5km eher weniger)
      2. Definitiv nein. VED wird eher Baukasten mit dem MCV sein.

      • Benny says:

        Danke Ratze 😉
        1. Es handelt sich um einen Vollhybrid, aber ich würde nicht damit rechnen, dass die rein elektrische Reichweite besonders groß ist. Sicherlich nicht so klein wie beim X6, aber ich würde mal auf einen niedrigen zweistelligen Bereich tippen.
        2. Wie Ratze schon sagt, mit dem VED oder dem MCV hat das absolut nix zu tun. Eine Vorschau auf das MCV liefert eher der ActiveE. Es ist zwar möglich, dass der E-Motor mit seinen 40 kW mit einem der Motoren aus dem VED verwandt ist, aber das ist zumindest nicht bekannt und laut den bisher kommunizierten Zahlen kommt im VED auch kein 40 kW-Motor zum Einsatz.

  3. TheRealDaniel says:

    Nachdem vom Ankündigungsweltmeister aus Ingolstadt bereits kommuniziert wird, dass Q5 Hybrid Mitte nächstes Jahr und A6 Hybrid Ende nächstes Jahr beim Händler stehen werden, wird es wohl Zeit für BMW, den Trend mitzugehen. Besonders in den USA wird da sicher großes Augenmerk auf den Hybriden liegen.
    Würde mich auch interessieren, wieviel rein elektrisch geht. Und warum gibt es eigentlich bei Hybriden in den Testberichten nie eine Angabe über das System-DREHMOMENT, sondern nur über die Systemleistung?

  4. Philipp says:

    Kein Ding 😀
    Der Hybrd von Audi im Q5 schafft genau 3 km. BMW will aber doch eine kleine Elektrofamilie aufbauen mit ihren KLeinwagen also müssten sie sich doch ein bisschen abgrenzen in der Reichweite. Also 10 hoffe ich bekommen sie hin

    • Benny says:

      …wobei es für den Alltag völlig egal sein dürfte, ob die theoretische maximale elektrische Reichweite bei 2,5 oder bei 10 Kilometer liegt. Aber klar, auf dem Papier siehts schöner aus 😉

      • Philipp says:

        Sry Benny aber ich kann dir grad ncih folgen.
        Wieso is das für den Alltag egal?

        • Benny says:

          Weil man den Hybrid meist als Hybrid betreibt – also mit zwei Motoren. Die rein elektrische Fahrweise stellt eine Ausnahmesituation dar, die aber durchaus ihre Berechtigung hat – beispielsweise, wenn das Navigationssystem erkennt, dass man gleich am Zielort angekommen ist und das Fahrzeug entsprechend vorher auf rein elektrischen Antrieb umstellt, wenn dieser für die letzten Kilometer ausreicht. Derartige Sachen sollen im 5er Hybrid möglich sein, aber warten wir mal ab. Ich denke, dass es im Alltag eher eine untergeordnete Rolle spielen wird, aber ich kann da auch falsch liegen 😉

        • Ratze says:

          Die rein elektrische Reichweite ist, wie der Verbrauch auch, sehr von der Fahrsituation und vom Verhalten des Fahrers abhängig. Fahre ich in der Stadt los und habe viel Stop & Go dann sind es halt 10km. Wohne ich allerdings im Umland und bin sofort auf der Landstraße dann sind es halt 500m. Aber eine theoretische Reichweite von 10km (bei Tempo 30 und Stop&Go) ist super fürs Marketing (siehe Benny). In Real wird es eher bei der Boost Funktion und dem unterstützten Anfahren bleiben.

      • John says:

        Aber wenn die Reichweite tatsächlich um die 10km oder besser 20km läge, ließe sich damit schon was machen. Wenn ich in der Stadt unterwegs bin, komme ich selten auf mehr als 10km am Stück. Trotzdem fressen diese kurzen Fahrten zum Supermarkt o.ä. durch den kalten Motor und Stop&Go viel Sprit. So könnte ich persönlich mindestens 1/3 meines Benzins sparen. Das würde sich allerdings nur dann wirklich lohnen, wenn es ein Plug In wäre und man ihn zu Hause aufladen könnte. Jetzt muss der Generator den Akku laden, was alle Einsparungen wieder auffrisst.

        Trotzdem ein interessantes Konzept, das bei entsprechender Auslegung viele Potential hat.

  5. Maddy says:

    Mich würde viel mehr interessieren, wann ein 520d als Hybrid kommt. Das macht MMN viel mehr Sinn als den N55 da reinzuhängen und wieder son “spritfressendes” PS Ungeheuer zu forcieren.
    Der Diesel wäre die viel logischere Konsequenz, da er naturgemäß mehr Drehmoment und weniger Verbrauch bietet. Das das technisch machbar ist, ist ja bekannt. Und gerade die kleinen Diesel bieten sich geradezu an für solche Projekte.

  6. […] Felgen des Concept Cars in die Serie schaffen werden, darf bezweifelt werden – auf den bisherigen Spyshots waren jedenfalls völlig normale Leichtmetallräder montiert. Selbiges gilt für die Frontschürze […]

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