BMW – Die Marke, die mich bewegt

Sonstiges | 3.12.2010 von 44

Mit BMW verbinde ich hauptsächlich den emotionalen Charakter. Es lässt sich für Dritte schwer greifbar oder erklärbar machen, weshalb wir einen Moment zurückblicken und ausnahmsweise …

Mit BMW verbinde ich hauptsächlich den emotionalen Charakter.

Es lässt sich für Dritte schwer greifbar oder erklärbar machen, weshalb wir einen Moment zurückblicken und ausnahmsweise nicht auf die aktuellen Modelle und Entwicklungen achten wollen.
Die 80er Jahre nehmen heute den vordersten Platz bei den „Lieblingsjahrzehnten“ in der Wahrnehmung der Menschen ein. Musik, Kleidung… ein Lebensgefühl.

Genau so muss man die Marke BMW damals beschreiben: es wurden jährlich weniger als 450.000 Fahrzeuge gebaut, der Käuferkreis war fest in der Hand von Fans und überzeugten Fahrern. Einen 7er der ersten Baureihe fuhr man damals seltener im Anzug, lieber im Hemd. Man kann im Showroom Menschen sehen, die wie magisch jedes Fahrzeug im Vorbeigehen berühren, erfühlen.

E23 Pressefoto

Man war unter sich. Kaum jemand fuhr BMW. Und wenn, dann aus Überzeugung. Nicht, weil der Leasingfaktor 1.0 oder besser war. Oder weil der „krass“ ist. Oder weil man 3.000 Euro Nachlass bekam, um keinen A6 mehr zu fahren.

So sah BMW seinerzeit auch seine Kunden;

Die Leistungsfähigkeit eines BMW nutzen im wesentlichen Menschen, die das Autofahren mit der gleichen Aufmerksamkeit und Intensität betreiben, die sie allen Lebensbereichen zukommen lassen. Dass sie einen BMW eher als Ausdruck ihres Stils sehen als manches andere Automobil, liegt in der Natur der Sache.

Dieser BMW typische Stil wird…nicht zuletzt von einem individuellen Fahertyp getragen, dessen Anforderungen an ein Automobil über das Übliche ebenso weit hinausgehen, wie sich BMW Automobile von den Alternativen an der Spitze differenzieren.

(Prospekt des E28 – 1981)

Meine Gedanken kehren immer wieder in dieses Jahrzehnt zurück, in dem ich Freunde fürs Leben fand, die heute immer noch da sind, meine Musik lief und – jetzt komme ich zum Thema zurück – keinen Führerschein hatte, aber JEDEN Tag zu „meinem“ BMW Autohaus lief und durch die Geschäftsräume strich. Die Verkäufer mit Fragen und Prospekt-Betteleien belagerte, den Teileverkäufer nervte, mir die ersehnte Lederjacke billiger zu lassen und zu allem Überfluss die armen Menschen noch in ihrer Mittagspause in die nichtöffentliche Kantine verfolgte, um da ein hochheiliges BMW Mittagessen einzunehmen. Keiner sagte etwas. Auch nicht, wenn ich in der Werkstatt herumhing.

Ich habe es Anno 1985 z.B. geschafft, einen ganzen Vormittag in einem 745i Executive zu verbringen, der in der Ausstellung stand. 100.000 DEM. Oder ein Haus. Niemand hat mich rausgeschmissen. Erinnert ihr euch noch an die Porsche-Werbung mit dem Jungen im Autohaus – Das ist meine Geschichte.

Mein erstes Lehrlingsgehalt legte ich in Form einer M-Style Watch für 499,- DEM an. Läuft heute noch und sieht Besonders aus. Ein von den Eltern festgelegtes Geld wurde von mir quasi anstatt Studium in einen Neuwagen als Zweitfahrzeug neben einem 5er für uns investiert. Gekauft bei dem Verkäufer, der mir als Junge immer die Prospekte gab.

Ich wünsche mir sehr, dass jemand in München dies liest. Denn private Käufer – auch Fans – wie wir, tauchen in der heutigen Zeit offenbar nicht mehr auf dem Münchner Zielgruppen-Radar auf (sieht man vom 1er ab), während man im Beruflichen Umfeld umworben wird, dass man sich wundern kann. Doch die heute so umworbenen Kunden verbindet nichts mit der Marke im eigentlichen Sinne. Heute spielen die oben erwähnten Gründe die Hauptrolle.

Die „Joy“ Kampagne zeigt für mich, dass dies auch in München vielleicht erkannt wurde und die Marke wieder emotionalisiert werden soll. Nur so widersteht man Rabattschlachten – mit loyalen und treuen Kunden. Das, was den meisten heute wichtig ist, hat nicht zuletzt viele Autohäuser das Leben gekostet.

Wenn es gewünscht wird, wäre dies die Einleitung zu einer Reihe, in der ich auf diese – schönere –  Zeit zurückblicke.

Wollt ihr noch mal einen M3 E30, 635CSi oder E30 Cabrio als Neuwagen in der Halle sehen?
Nutzt die Kommentarfunktion und schreibt, wenn ihr Bilder aus guten Zeiten sehen wollt!

  • SebastianW

    Wirklich toll geschriebener Artikel!
    Ich warb zwar in den 80ern noch nichtmal auf der Welt, jedoch kann ich mich sehr gut vorstellen was damals anders/besser war und was heute einfach fehlt!
    Bitte mehr davon!

  • AVS

    Schön geschrieben. Das ist auch meine Lebenserfahrung. BMW fährt man aus Überzeugung und weil für mich Autofahren mehr als ein pragmatisches Transportmittel von A nach B bedeutet. Allein die kaminrote Armaturenbrettbeleuchtung löst in mir ein heimeliges Willkommensgefühl aus. Jeder BMW hat eine Seele, die Marke Geschichte und Tradition. Dazu gehören ihre Erfolge, ihre Schrulligkeiten, ihre Flops und ihre Meilensteine. Ich werde wahrscheinlich nie wieder ein anderes Auto fahren wollen. Bimmertoday wünsche ich alles Gute- weiter so!

  • Mike-111

    Tolle Idee die glohrreichen alten Fahrzeuge wieder in den Showrooms dieser Zeit zu zeigen. Wenn sich ein paar Händler dazu durchringen können einen Platz im Autohaus an eines dieser, die BMW-Geschichte schreibenden, Fahrzeuge abzugeben, könnten vielleicht auch die Businesskasper, die sich ihre Leasing-Angebote für den neuen 5er holen, einen Hauch vom BMW Flair erleben den die Marke BMW für Enthusiasten wie uns so sympathisch und begehrenswert macht.
    Und vielleicht hat BMW wirklich begriffen, dass es in solchen Zeiten in denen mit allen Mitteln um den Kunden geworben wird auch wieder auf tradtionelle Werte un weniger objektive Argumente wie Gefühle und Emotionen geht. Ich denke mit einem Modell wie dem 1er M Coupe beginnen sie langsam in die richtige Richtung zu gehen. Die Marke auch für die erreichbar machen, die keine Businesskasper sind und sich so ein Auto hart verdienen und ersparen müssen.

  • Sehr schöner Artikel. Auch wenn ich selbst (noch) keinen BMW fahre, so ist dies schon immer die Marke gewesen die für mich ebenfalls zu den emotionalsten gehört.

    Ich wünsche mir auch mehr von diesen Artikeln 🙂

  • John

    Toller Artikel! Schön geschrieben! Der E24 und besonders der M635csi war damals einfach ein Traum und hat bis heute immer noch eine Strahlkraft für die Marke.

    Ich bin mir allerdings gar nicht so sicher, ob BMW nicht immer noch viele junge Menschen anspricht. Ich kenne zumindest einige “Teenager”, die vom eigenen BMW träumen. Die Zeiten haben sich aber wohl auch da geändert und heute sind auch die emotionalen Werte andere. Waren es in den 80er Jahren vor allem die mechanische Technik (besonders die Motoren), die begeistert hat, sind es heute wohl eher digitale Systeme, aber auch weiche Faktoren wie Image und Design spielen heute eine größere Rolle als früher. Die Motoren sind ja auch unter Plastikabdeckungen verschwunden und so kompliziert geworden, dass man selbst nichts mehr an ihnen machen kann. Da ist es verständlich, dass viele Menschen sich mehr für die reinen Daten interessieren, als für die Konstruktion des Motors.

    Nach dem was man bei BMW immer mal wieder zwischen den Zeilen liest, und die Joy Kampagne ist ein offenes Beispiel, traue ich ihnen schon zu, dass sie ihre “Fans” nicht vergessen haben. Dabei stehen sie aber wohl vor dem Dilemma, dass es einfach nicht so viele Autobegeisterte gibt, um 1,4 Mio Fahrzeuge im Jahr zu verkaufen und folglich musste man anfangen weiter für die breite Masse zu entwickeln und rationale Faktoren stärker herauszustellen. Ich weiß nicht, wie viele BMW heute Firmenfahrzeuge sind, aber das sind einige und für die zählen andere Dinge als für den privaten Überzeugungstäter.

    Trotzdem finde ich spannend da noch mal wieder drüber nachzudenken und zu sehen, wie sich das Unternehmen in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Von mir aus gerne mehr solche Artikel!

  • xwolf

    Ein wunderschöner Artikel Benny. Du spricht mir und sicher vielen deiner Leser aus dem Herzen. Leider kann eine Automobilfirma heutzutage mit solchen Kunden nicht mehr überleben, wohl deshalb die anderen Strategien…. Wie gesagt: Leider
    Das waren wirklich schöne Zeiten…Mein Traum damals (Ende der80er) der M3SportEvo!!! Leider preislich unerreichbar..
    Mach weiter so!!

    • Benny

      Nur ganz kurz: Der Artikel ist von Reinhard geschrieben, nicht von mir. Ich selbst war 1985 aus verschiedenen Gründen noch nicht im BMW Autohaus anzutreffen 😉

      • Torsten

        Sollte ein Grund dafür sein, dass es in deinem Geburtsland keine BMWs gab?Geht mir ähnlich, meine Eltern fuhren leider nur Wartburg & Co.

        • Benny

          Das ist einer der Gründe, ja. Der andere ist, dass ich erst 1985 geboren wurde und daher andere Interessen als Autos hatte 😉

          • Reinhard

            Bffff….faule Ausreden. Da hatte ich schon nur Autos im Kopf 😀 Mit unter 3 bin ich schon Käfer gefahren, ich hab den Schlüssel gemopst und bin mit Anlasser gefahren. Die Nachbarn haben meinen Vater dann angerufen.

          • Steve8178

            Matchbox waren auch Autos?? HEHE 😀

  • Andreas1984

    ‘Schmunzel’

    @ Reinhard:
    Klasse Artikel! Mehr braucht man IMO nicht zu sagen.

  • WhiteOneTwoThree

    Einen Einwand hab ich gegen den Artikel!

    Du solltest aus dem vorletzten Satz das “oder” streichen!

  • Albin CH

    Sehr schön! Genau getroffen. In dieser Zeit fuhr mein Vater einen 745i. Mein erstes Auto war ein gebrauchter, blauer 3er E21.
    Reinhard hat recht. Es braucht die emotionale Bindung zur Marke. Da ist man auch bereit, mehr dafür zu bezahlen. Doch sind wir ehrlich. Die heutigen Fahrzeuge (nicht zur BMW) bewegen sich preislich auf einem Niveau, welches fasst nur von Firmen bezahlt werden kann. Ich denke die Fans mit den grössten Emotionen sind im Gebrauchtwagensegment zu finden… diese sind erschwinglich und geben Spielraum für Neuwagenträume…. womit dann der Kreis wieder geschlossen wäre…
    Und zum Schluss… die 80er sind wirklich kaum zu toppen…

  • M-Fetischist

    Danke Reihnhard für den tollen Artikel,

    Du hast mir – und vielen anderen sicher auch – vollends aus der Seele gesprochen =).

    Die Jahre mögen weiterziehen aber manches bleibt doch gleich.

    Ich habe mir im Frühjahr erst den M – Chronographen gegönnt.

    Du siehst manches ändert sich wohl nie ;).

    Danke nochmal! Und gern mehr davon =)

  • Reinhard

    Schon mal vorab; ich möchte mich bei EUCH ALLEN herzlich bedanken. Für Euren Zuspruch – mit dem ich nie gerechnet hätte – für Euren eigenen Erfahrungen und auch, dass es doch noch andere “Bekloppte” und nette Fetischisten gibt. Es gibt mir doch die Erkenntnis, dass nicht alle so rationell denken und kaufen. Was bin ich froh 🙂

    Ich kann allem, was Ihr gesagt habt, nur zustimmen. Habe auch Grüne Danke verteilt.

    Also nochmal vielen Dank für die netten Zeilen, die mir viel Freude gemacht haben.

    Nächste Woche geht´s dann los mit dem ersten Youngtimer. Dann natürlich ohne “oder” 🙂

    • M-Fetischist

      Um es mit Galeria Kaufhof zu sagen: “Ich freu mich drauf!” 😉

  • BMW-Fan

    Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Perfekter Artikel. Dieses Flair, gerade in der angesprochenen Werbekampagne finde ich sehr ansprechend, auf das jeder BMW-Fan Gänsehaut bekommt 🙂
    Eines Tages fahre auch ich meinen ersten BMW und wenn es etwas dauert bis ich ihn mir leisten kann…

  • Fabian Vogt

    Bei mir, trotz meiner grade erst 17 Jahre, lief es ähnlich. Alle fuhren BMW, MUtter, Vater, Oma.

    Was, so denke ich, hier auch einer Erwähnung wert ist sind die BMW Kurzfilme. Sie versprühen für mich als Kind des neuen Jahrtausends, besonders diese besonderen BMW-Flair.

    Leider ist mein erstes Auto wohl ein Alfa Romeo. Ich bezeichne ihn zwar als BMW Italiens, doch an BMW wird es nie rankommen.

    Also, falls noch jemand einen günstigen BMW anzubieten hat, den er in wirklih liebevolle Hände geben will. Und der vor der Verspoilerung und Tieferlegung geschützt werden soll im Raum Köln und Umgebung, bitte melden! 🙂

  • chris31

    Echt toller Artikel!! Von sowas will man mehr lesen und vorallem Bilder sehen. 🙂

    Die Autos von damals waren echt toll, wenn ich da so an meine Kindheit mit E12, E21, E30, E28 zurück denke. Da war der Samstag noch heilig, denn da wurde das Auto gewaschen, poliert und und und, ach, wie toll war dass….

    • Steve8178

      Oh ja das kenn ich auch noch…

  • dr_elephant

    Fantastischer Artikel, auch wenn ich von diesem Jahrzehnt nichts live miterlebt habe.
    Bevor ich 18 wurde bin ich mit e36, e34, e46 und e83 aufgewachsen und es war klar das es für mich nur die eine Marke gibt, welche man mit aller Leidenschaft vor Kritikern verteidigt.
    Mit 21 konnte ich mir schon einen Jugendtraum erfüllen – mein eigener E46 FL Touring – ich bin immernoch stolz wie Bolle und kann mir nicht vorstellen, je die Marke zu wechseln.

  • Bastie

    jahrgang 1982 … mein erstes selbsterworbenes bmw-teil war ein M schaltknauf – im jahr ’89! 😀

    • Lennardt *echt*

      😀 jung dabei!

    • Reinhard

      Haha… noch so´n Irrer wie ich – Klasse! Das es sowas nochmal gibt. Ich hab mir als erstes Teil als Junge einen Tankdeckel gekauft, weil da ein Autoschlüssel bei war “Oh Mann…” Gut, dass es damals kein Ebay gab “Herr Zwegart, ich glaube, meine Eltern brauchen Hilfe”
      Bastie, Dein Kommentar hat echt dem Tag die Sahne aufgesetzt!

  • Lennardt *echt*

    Die Hire-Kurzfilme, vor allem Clive Owen in der Hauptrolle, waren echt cool. Mein Favorit “the star” von Guy Ritchie.
    Hab die 80er nicht bewusst miterlebt aber an das Design des E30 sowie den Modellen darum herum kommt was Charme angeht für mich nichts ran, obwohl ich verhältnismäßig jung bin, aber ich denke es macht sehr viel aus mit welchem/n Auto/s man aufgewachsen ist und wie die Wertschätzung dieses/dieser in der Familie ist. Jedenfalls ist E30 bisher meine Lieblingsbaureihe und da es immer schwieriger wird solche Autos (straffes Fahrwerk auf Kosten des Komforts, Rückbank für Langstrecken nicht zu gebrauchen [die Gesichter meiner drei Rückbankmitfahrer auf der Tour Niedersachsen – Bayern… 😀 ], giftier 2-Ventiler-R6-Sound etc.) zu bauen wohl auch bleiben.

  • Steve8178

    So endlich zu Hause, in Ruhe gelesen und spürte EMOTIONEN der besonderen Art, Gänsehaut überkam mich beim Lesen. Bei mir war es ähnlich nur nicht so früh.

    Mir wurde mit 12 endlich die Mauer entrissen, war 12 und naja Autos gab es bei uns 2 max. 3. Wir hatten einen Bekannten im “Westen” der fuhr damals einen Opel Rekord und den hätte mein Vater für 2000Dm bekommen können, damals war ich 14. Ich versah mich und schon stgand er vor der Tür, wir waren fast die einzigen die ein “Westauto” hatten und ich fands einfach nur “GEIL”.
    Als wir dann irgendwann mal uns in den “Westen” wagten, sah ich Autos, neue, sehr viele. Dann wusste ich, nee da gibt es doch noch viel verrücktere Autos als das.
    Eins blieb bei mir hängen, der BMW Z1 (wusste aber zum Zeitpunkt noch nicht, was es denn nun war), ich bekam den Mund nicht mehr zu, als ich das Ding sah und die Tür in der Karosse verschwand, wow war das Geil. Ich fragte mein Paps was das denn seih für ein Auto, er meinte nur “Keine Ahnung”.
    Ich versuchte dann wieder zu Hause angekommen, mehr in Zeitschriften raus zu bekommen und wurde fündig, ein BMW!!
    Ich fand in der Zeit den Ascona B von Opel immer sehr geil, ich empfand Auto die im Wind stehen sehr heiß.
    Was baute denn BMW alles, kaufte Zeitschriften, genauer gesagt Tuningzeitschiften und wusste BMW ist mein Karakter.
    Ich spürte Emotionen beim Design und fand einen der bezahlbar war, einen E30, damals musste man für einen 320i mir R6 10000 Dm hinlegen, eine Menge Geld, denn ich war nboch in der Lehre und gerademal 17 Jährchen. Ich suchte und fand einen E30 318 4Zylinder Vergaser mit 4 Gang Bj. 84 und er war schon 12 Jahr Alt.
    Das erste Auto wird man nie vergessen, nie, noch bis heute nicht.

    Bis heute ist das noch mein Verein… und ich liebe die Philosophie

  • Bi///Mmer

    GÄNSEHAUT! 😉

    Bin zwar erst 18, aber ich finde deine Geschichte einfach klasse!
    Es erinnert mich an mich selber nur halt in einer anderen Zeit.
    Ich fragte fast jeden Sonntag meinen Opa ob er denn mit mir zu BMW fahren könne, ich nahm mir auch immer schön Prospekte mit.
    Er machte es und ich war immer wieder happy.
    Mein Lieblingsauto war schon immer der M3. Ich habe neulich noch von einen guten Freund gehört,”weisst du was du damals als Zukunftswunsch in mein Freundschaftsbuch geschrieben hast?” Ich wusste es wirklich nicht mehr und er sagte mir “ja einen M3”. Naja da war ich 5 oder vielleicht 6 😉 und heute ist es immer noch so. Gut noch habe ich ihn nicht, zwar “nur” ein E36 Cabrio, aber immerhin einen BMW!
    Oder das erste mal nach München fahren, “die BMW Stadt” da ging ein Wunsch in erfüllung, der Vierzyliner, das BMW Museum, gut ich muss heute sagen da war ich noch zu jung für…

    • Reinhard

      Sind wir verwandt oder so? 😀 E36 Cabrio ist der kommende Klassiker. Alles richtig gemacht!

  • digger

    leasingfaktor……! fuck, was das denn?

    ich zahle meine autos bar kralle, nix mit kredit oder mal für 2 jahre ausleihen und den dicken machen.

    kein sex ist so geil, wie wenn du nen neuen M6 bar kralle in 500er scheinen zahlst und kein geruch so geil, wie der neuwagengeruch eines eigentümers.

    alles andere sind nur schnorrer, die mal den dicken machen wollen und ihren chef um nen firmenwagen anbetteln oder nicht den puffer haben mal die kohle aufn tisch zu knallen.

    • Reinhard

      Ähm ja – sooo kann man das auch ausdrücken 😉

    • Schorse

      Sry aber du bist ein riesen Blender
      Wenn man keine Ahnung hat bitte ruhig sein, deiner Sprache Nachzug urteilen bist du jemand den wir mit unseren Steuergeldern unterstützen müssen

    • mitsu

      Online ist alles möglich…

      Ich bin schon froh, dass du das “M” an der Stelle “M6” groß schreibst. Ich dachte schon, deine Tastatur ist defekt. Der Defekt ist aber an anderer Stelle zu suchen. 🙂 🙂 🙂

  • Bi///Mmer

    naja manche haben halt nicht das Geld…

    • Reinhard

      Wofür? Um sich für irgendwas zu begeistern braucht man kein Geld. Darum gehts doch hier, Mensch 🙂 HAAALLLOOO: was meinst Du, wie lange ich auf nen BMW warten mußte. Bis dahin hab ich jeden Abend kostenlose Kataloge verschlungen.

      • Bi///Mmer

        für einen M6 den ich bar bezahle…
        aber egal darum geht es hier ja jetzt nicht!

        Eben für eine Begeisterung zahlt man nicht – Meine Worte!
        Denn habe im Zimmer, Desktophintergrund usw. viel von einem M3 (den ich mir Wahrscheinlich nie leisten kann) und dann hört man solche Kommentare wie “wieso sollte ich ein Auto so toll finden den ich mir ehh nie leisten kann”.
        Manche verstehen es leider nicht 🙁
        BMW ist für mich echt was ganz besonderes!

        🙂 Glaub nicht das wir Verwandt sind, haben nur eine schöne Gemeinsamkeit und das in verschiedenen Generationen!

        Muss mir das gerade echt noch mal durchlesen! 😉

  • Reinhard

    Ach so, das war ein Reply auf oben.
    Man weiß nie, was kommen wird. Ich hätte NIE im Leben geglaubt, dass ich mal in den Genuss kommen werde, selbst einen BMW zu haben.
    Also, Bruder (im Geiste). Nicht aufgeben, und solange treu bleiben 🙂 Mein Tipp: schau nach Sammlerstücken. Die haben mir immer über die Zeit geholfen. Heute gibt es USB Sticks in Schlüsselform usw. oder eine Jacke, Uhr, Schlüsselanhänger, Modell – egal. Und wenn´s die neuesten Prospekte sind. Das war und ist auch meine Welt.

    Und immer bimmertoday treu bleiben 😀 Da gibt´s demnächst mehr von sowas.

    • Bi///Mmer

      Ich habe schon genug (zu viel) Geld für meine Verhältnisse für die “Freude an BMW” ausgegeben. Andere kauften sich ein Computerspiel für 60€ ich ein Modellauto (M3 E46) mein damaliges Lieblingsauto 😉
      so fing das schon an. Dann kam das nächste (neuer M3 E92). Dieses Jahr dann nach langer Zeit mal wieder was, ein T-Shirt aus einer Münchener Niederlassung und bevor ich den 3er bekam schon den 3er-Schlüsselanhänger (Pflicht).
      Ich bin erst einmal zufrieden mit den E36, bin gerade erst 18 geworden und ich möchte den eigentlich auch sehr sehr lange fahren, da der auch von mein Opa ist.

      Ich bleibe Bimmertoday immer treu – schaue jeden Tag vorbei 😉

      Habe Interesse an Bilder und Kommentare vom M3 E30 😉

  • mitsu

    Ich erinnere mich auch noch gut an die “guten alten Zeiten”. Mein vater kaufte 1972 seinen ersten BMW, an den ich mich nicht wirklich erinnere. Aber dann, 1977, da kaufte er einen 520. Nagelneu, dunkelblau met., 6-Zylinder! Der erste, der in unserem Ort zugelassen wurde. Der verkäufer war ähnlich stolz wie mein Vater. Und ich kleiner Hosenscheisser stand jeden Tag am Küchenfenster und ahmte den 6-Zylindersound nach…
    Es folgten weitere BMW und ich war immer dabei. Ich bekam bei Neuwagenpräsentationen im Autohaus Geschenke, Brezeln, Radi. Mein Vater Weißbier. Und immer machten wir uns auf den Weg mit einem Stapel von Katalogen. Ich saugte sie auf und wusste danach jedes noch so kleine Detail dieser Autos. Lange träumte ich davon, bei BMW einmal als Ingenieur zu arbeiten.

    Viele Träume haben sich nicht verwirklicht. Einen ersten eigenen BMW kaufte ich dennoch: Ein etwas abgerockter BMW 320. Ein geiles Teil! Gut, oft stand der in der Werkstatt, aber es machte mir nicht viel aus. Ich hatte meinen Traum verwirklicht. Und BMW fahre ich bis heute. Auch oder gerade wegen der emotionalen Bedeutung.

    Ob die es heute immer noch schaffen, Menschen emotional an die Marke zu binden? Wichtig wäre es.

  • Duron

    Jahrgang ’90. Das aller erste Auto was ich gefahren bin war ein 535i e34 von Daddy. Ich war ca. 13 Jahre alt. 2 Tage nachdem ich mein FS gemacht hatte, war ich der neue Chauffeur der Familie. Als gefährt hatte ich einen 7er e38 mit V8 aggregat. Meine Gefühle muss ich nicht beschreiben, denn jeder BMW liebhaber weiss, wie toll das ist.

    Ich übernehme den ersten Satz vom tollen Artikel:
    “Mit BMW verbinde ich hauptsächlich den emotionalen Charakter.”

  • PC

    Ich will mehr Emotionen

  • Fan

    Super Bericht! 🙂

    BMW, dies liegt bei uns in der Familie. Mein Grossvater hatte und hat immer noch ein BMW, genau so wie mein Vater, und ich hoffentlich auch Einmal. Autofahren durfte ich im 523i (E39) von meinem Vater lernen, noch vor abschluss der Prüfung durfte ich mit dem 535i (V8) meines Grossvaters ein paar Runden drehen, ein Traum wie der V8 brüllte, und dies immer noch tut wenn ich auf Besuch bin.

    Bevor mein Vater den nächsten 5er (einen 525i E61) in der Garage stehen hatte, habe ich die Betriebsanleitung im Netz heruntergeladen und sozusagen auswändig gelernt. Die Vorfreude war gigantisch.

    Nun fahre ich noch kein BMW, träume aber schon lange von einem 135i.

  • Pingback: Der E34, Alan Parsons und ich()

  • Markus

    SEHR toll die Geschichte!
    mir geht es heute auch so, dass ich ehrfürchtig wie der Junge aus der Porsche-Werbung durch die BMW-Niederlassung streune.
    Ist einfach toll in einem BMW zu sitzen, bzw. einen zu Fahren. Ich hoffe stark in absehbarer Zeit meinen eigenen zu haben =) E34?, E32?, E30? irgendwas in die Richtung =)
    Leider haben die Autos die BMW heute baut weit weniger Flair als noch vor 30 Jahren. So wünsche ich mir, wenn auch erst ´92 geboren, sehr einen 635CSI oder einen M1 zurück!
    Als ich neulich das Glück hatte in der Halle von BMW-Mobile Tradition zu sein hatte ich tatsächlich weiche Knie….
    ATEMBERAUBEND! – BMW

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