Der Continental ContiForceContact auf der Motor Show Essen 2010

Sonstiges | 1.12.2010 von 6

Der bewährte Sportreifen Michelin Pilot Sport Cup+ erhält nun in Form des Continental ContiForceContact Konkurrenz aus Deutschland. Der Hannoveraner Konzern präsentiert auf der noch bis …

Der bewährte Sportreifen Michelin Pilot Sport Cup+ erhält nun in Form des Continental ContiForceContact Konkurrenz aus Deutschland. Der Hannoveraner Konzern präsentiert auf der noch bis einschließlich Sonntag laufenden Motor Show Essen erstmalig einen eigenen echten Sport-Event-Reifen.

Der Reifen wurde in enger Zusammenarbeit mit dem großen Porsche-Tuner TECHART und BMW-Tuner AC Schnitzer entwickelt. Man hat im Rahmen von Sportfahrerlehrgängen und Perfektionstrainings-Einheiten in der vergangenen Fahrsaison wichtige Fahrtests unternehmen und diverse Gummimischungen erproben können. Insgesamt hat die Konzeptions- und Entwicklungsphase gut zwei Jahre gedauert.

Continental_ContiForceContact

Das Einsatzspektrum des Conti wurde so definiert, dass der Fahrer mit seinem Sportwagen an einem Sport-Event auf einer Rennstrecke teilnehmen, aber auch bei widrigen Wetterbedingungen auf eigener Achse sicher zur Rennstrecke und wieder zurück fahren kann.

Vom neuen, bei sämtlichen Testversuchen sehr gut abschneidenden ContiSportContact 5 P Reifen hat Continental das flexible Makroblock-Design übernommen. Diese Technologie sorgt dafür, dass die Aufstandsfläche bei scharfer Kurvenfahrt vergrößert wird. Für Gripsteigerung sorgt auch der breite profillose Gummianteil im Mittelteil des Reifens. Die sogenannten bidirektionalen Entwässerungsrillen im Zackenmuster sorgen hingegen für die gute Wasserabführung von der Reifenlauffläche.

Die Autozeitschrift sport auto hat den neuen Conti Sportreifen im Vergleich zum Michelin Cup+ kürzlich an zwei Tuningfahrzeug von TECHART und AC Schnitzer im direkten Vergleich getestet und das Ergebnis war recht beeindruckend. Beide Modelle sind auf dem kleinen Kurs vom Hockenheimring mit dem neuen Conti bei identischen Bedingungen fast eine Sekunde schneller als mit dem bisherigen Benchmark-Reifen der Franzosen.

Auch im Vergleichstest der Autozeitung zwischen BMW M3 Competition Paket (mit Michelin PS2), AC Schnitzer M3 (mit ContiForceContact) und BMW M3 GTS (mit Pirelli PZero Corsa) wurde dem Schnitzer nicht zuletzt wegen des Reifens bescheinigt, “sich geradezu in den kühlen Asphalt” am Testtag zu verbeißen und dass “die Einlenkpräzision keine Wünsche offen” lässt.

Im Übrigen sollte man bei Vergleichen den Michelin Cup+ nicht mit dem Cup ohne Zusatz (bekannt vom BMW M3 CSL E46 oder Porsche GT3 RS 996) verwechseln. Dieser extrem kompromisslose und in seinen Eigenschaften Slick-ähnliche Sportreifen funktioniert nur bei ausreichend hohen Reifentemperaturen und kann bei Nässe als Kraftübertragungselement sehr schnell versagen.

Anfang nächsten Jahres wird der ContiForceContact offiziell in den Handel kommen. Vorerst werden folgende Größen verfügbar sein:
– 235/35 ZR 19
– 245/35 ZR 19
– 265/30 ZR 19
– 305/30 ZR 19
– 325/30 ZR 19.
Endgültige Angaben zum Verkaufspreis gibt es leider noch nicht.

6 responses to “Der Continental ContiForceContact auf der Motor Show Essen 2010”

  1. Die_allianz says:

    Vielen Dank für die Infos!
    Leider nur in 19″, nichts für meinen 130i. 19″ Felgen sind auch eher Optiktuning und nicht gerade förderlich für die Fahrdynamik. Kann man nur hoffen das 18″ bald nachgezogen wird.

    • M-Fetischist says:

      Öhm kommt auf die Fahrzeuggröße an ;).. Bei einem F01 / F10 / Lambo usw. würde ich 19″ nicht mehr als Optiktuning bezeichnen.

      Wahnsinn was sich auf dem Reifensektor die letzten Jahre getan hat =).

    • Wooden says:

      Meist geht mit wachsender Felgengröße auch eine Gewichtzunahme einher. Hat man jedoch eine besonders leichte 19 Zoll Felge und einen kleineren Reifenquerschnitt verbaut, hätte man bzgl. Steifigkeit und Lenkpräzision kleine Vorteile zum 18 Zoll Rad. Bei einem 1er, gerade beim 130i mit 18 Zoll, sollten in dieser Hinsicht im normalen Straßenverkehr allerdings keine Unterschiede erfahrbar sein. Große Felgen und damit kleinere Reifenquerschnitte bringen zudem auch immer Nachteile in Hinsicht auf Federungskomfort mit sich.

  2. manuelf says:

    Die Sport Auto hat mal verschiedene Durchmesser (18,19,20 Zoll) auf einem 997er Carrera S getestet. Ich glaube Teststrecke war der HHR. Da haben – soweit ich mich erinnnere – sowohl 19 als auch 20 Zoll Bereifunf bessere Rundenzeiten geliefert als die 18 Zoll Dimension…. Größere Räder sind also nicht immer NUR Optik-Tuning. Kommt eben stark auf Fahrzeug und Auslegung an….

    • Chris35i says:

      Optimum für die meisten Non-Sportler sind 18-Zoll. Siehe Motosport, da wird nur 18-Zoll gefahren – ob auf FF Sciroccos oder den Porsches, sowie Audi R8s. Ich denke mal der GT3 (RS), M3 GTS oder Gallardo, 458 haben nur größere Räder, weil die ja auch “etwas hermachen” sollen. Möglicherweise könnte man mit 18-Zoll Felgen auf dem Ring noch 0,5-1s rausholen oder so, aber darauf kann man gerne Verzichten…

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