Ein kurzer Blick hinter die Kulissen von Alarm für Cobra 11

BMW 7er | 18.10.2010 von 7

Seit 1995 heizen die Helden der „Kripo Autobahn“, wie sie sich in den Folgen stets ausweisen, über die Autobahnen rund um Köln. Beliebt wurde die …

Seit 1995 heizen die Helden der „Kripo Autobahn“, wie sie sich in den Folgen stets ausweisen, über die Autobahnen rund um Köln. Beliebt wurde die Serie durch ihre sehenswerten und professionell gemachten Stuntszenen, die man so vorher in deutschen Produktionen nie gesehen hatte.

Verantwortlich dafür ist Hermann Joha mit seiner Firma Action Concept. Wir trafen vor einiger Zeit den Fuhrpark-Verantwortlichen der Firma Action Concept und konnten dabei interessante Einblicke in die Herstellung der Stunt-Szenen erhalten.

Aufgrund ihres agilen Fahrverhaltens spielen nicht nur vor der Kamera Fahrzeuge von BMW publikumswirksam die Hauptrolle. Die Stuntfrauen- und Männer üben beispielsweise auf BMW-Modellen der Baureihen E28, E30, E34 oder auch E36 – relativ wenig Gewicht trifft hier BMW-typisch auf Heckantrieb und genügend Leistung für spektakuläre Fahrmanöver.

740i Pick Up

Gefilmt werden die wilden Verfolgungsjagden mit speziell dafür umgebauten BMW. Hierfür dienen mehrere BMW 7er aus den Baureihen E32 (750i V12) und E38 (740i V8), die zu Pick-Ups umgebaut wurden. Die normalen 7er werden hinter der B-Säule zertrennt und erhalten eine Ladefläche, auf denen Kameramänner und -Team Platz finden.

Am Heck, den Seiten und auf der Motorhaube finden sich zahlreiche Aufnahmepunkte für Kameras und Equipment wie Scheinwerfer, um die Action entsprechend ins Bild zu setzen. Modifikationen des Fahrwerks sorgen dafür, dass das Fahrzeug trotz hoher Zuladung fahraktiv und sicher bleibt. Die Fahrzeuge besitzen trotz der umfangreichen Modifikationen weiterhin eine Straßenzulassung und können so auf eigener Achse zum Drehort fahren.

Die BMW 7er werden beim Drehen so hart rangenommen, dass sie mindestens einmal pro Monat vollständig gewartet werden müssen. Auch die Wechselintervalle für Fahrwerks- und sonstige Verschleißteile sind in Folge der außergewöhnlichen Belastung deutlich kürzer als gewohnt.

Speziell die 750er Modelle haben sich dabei sehr bewährt und zeichnen sich durch gute Fahrleistungen, agiles Handling und hohe Zuverlässigkeit aus. Schließlich müssen sie das volle Tempo der Protagonisten täglich nicht nur mitgehen, sondern ihnen sogar oft voraus eilen.

7 responses to “Ein kurzer Blick hinter die Kulissen von Alarm für Cobra 11”

  1. Fliegenfranz says:

    Abgesehen vom interessant anmutenden 7er, wie niveaulos muss man sein, um sich solch einen schrottigen Serienmüll reinzuziehen?

    • Reinhard says:

      Die ersten 2, 3 Folgen hab ich damals gesehen. Die waren wirklich spektakulär. Aber in den letzten Jahren ist es leider immer ziemlich einseitig und ich schaue es seit damals auch nicht mehr.

      Abgesehen davon, was Herr Joha da auf die Beine stellt, hat mit dem Inhalt – den man durchaus kritisch sehen darf – ist schon Respekt wert! Das sollte man trennen.

      Und darum gehts hier im Artikel 🙂

    • Timo says:

      ab und zu ist ganz witzig – besonders wenn der döner-3er wieder zu schrott gefahren wird 😀 So ein bastard aus 320d, 330i und ab und zu mal als m mit nicht-m-felgen 😛

  2. Vincent says:

    Der Typ heißt HERMANN JOHA. 😉

    • Reinhard says:

      Mea Culpa, Danke Vincent. Natürlich hast Du Recht!
      Da sieht man mal…ich hatte kurz vorher noch mit einem Helmut telefoniert. Nochmals Danke!

  3. timbo says:

    Das ist der Serviceparkplatz der Niederlassung Bonn. Die haben immer sehr schöne Autos da…

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