Handelsblatt: BMW Group flirtet mit General Motors

Gerüchte | 8.10.2010 von 7

Nach Informationen des Handelsblatts finden derzeit erste Gespräche zwischen dem US-Autobauer General Motors und der BMW Group über eine zukünftige Zusammenarbeit statt. Noch befinden sich …

Nach Informationen des Handelsblatts finden derzeit erste Gespräche zwischen dem US-Autobauer General Motors und der BMW Group über eine zukünftige Zusammenarbeit statt. Noch befinden sich die Verhandlungen in einer frühen Phase, aber offenbar gab es auch schon vor der Insolvenz von GM im vergangenen Jahr erste Gespräche zwischen den beiden Konzernen.

Wahrscheinlich ist, dass es bei der möglichen Kooperation vor allem um die Lieferung hochmoderner Motoren geht, die GM von BMW kaufen könnte. Vor allem bei den Turbodieseln, aber auch bei modernen Benzinern mit Turboaufladung könnte ein solcher Deal interessant für die Amerikaner sein.

bmw-gm-logos

In den letzten Monaten hat die BMW Group bereits zwei ähnliche Verträge mit der schwedischen Spyker-Tochter Saab sowie dem US-Spezialfahrzeughersteller Carbon Motors geschlossen. In beiden Fällen profitieren sowohl die Einkäufer als auch die BMW Group, denn während sich die eine Seite die kostenintensive Entwicklung von Motoren spart, kann BMW höhere Stückzahlen absetzen und somit die Produktionskosten senken und die Entwicklungskosten auf größere Mengen umlegen.

Sobald es weitere Infos rund um die Gespräche zwischen GM und BMW geben sollte, werden wir natürlich darüber berichten.

7 responses to “Handelsblatt: BMW Group flirtet mit General Motors”

  1. Andi says:

    besteht bei solchen deals nicht die gefahr, dass potentielle bmw-kunden evtl andere autos mit bmw-motor kaufen ?

    • Polaron says:

      Ich denke eher nicht. Ein BMW wird ja nicht nur erst durch sein Triebwerk für Käufer interessant, sondern auch durch andere Komponeten, wie z. B. Design, Fahrwerk, etc.
      Daher denke ich in der Tat, dass nicht nur BMW als Produzent / Lieferant von einem solchen Deal profitieren würde, sondern auch Abnehmer wie bspw. Saab oder GM, deren Motoren nicht meht ganz taufrisch sind. MMn eine Win-Win-Situation.
      Dass eventuell die Markenidentität etwas verwässert wird, muss wohl in Anbetracht der Kostenstrukturen von Firmen wie Audi in Kauf genommen werden…

  2. John says:

    Wenn es bei den Motoren bleibt ist das sicher ganz sinnvoll. Hoffentlich lässt man aber die Finger von allen weiteren Überlegungen, vor allem finanzieller Art. Die US Unternehmen sind ein Fass ohne Boden…

  3. Steve8178 says:

    Ich denke für den Amerikanischen Markt und die dazugehörigen Standorte wäre das doch ne attraktive Verbindung. 😉

  4. Philipp says:

    Hoffentlich nicht

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