1000 Kilometer Silverstone: Schnitzer startet nur von Position 10

Motorsport | 11.09.2010 von 12

Nachdem man im Training noch in der absoluten Spitzengruppe mitfahren konnte, konnte der von Schnitzer Motorsport eingesetzte BMW M3 GT2 bei der Qualifikation für die …

Nachdem man im Training noch in der absoluten Spitzengruppe mitfahren konnte, konnte der von Schnitzer Motorsport eingesetzte BMW M3 GT2 bei der Qualifikation für die 1000 Kilometer von Silverstone keinen guten Startplatz einfahren. Auf der britischen Traditionsstrecke starten Jörg Müller und Dirk Werner beim morgigen Rennen nur vom zehnten Platz und werden es entsprechend schwer haben, eine gute Platzierung zu erreichen.

Das Rennen ist Bestandteil des Intercontinental Le Mans Cup und wird morgen um 12:55 Uhr unserer Zeit gestartet. Zu absolvieren sind 170 Runden und somit knapp über 1.000 Kilometer. Bei einer Rundenzeit von etwas mehr als zwei Minuten ist das Rennen zwar deutlich kürzer als die Langstreckenklassiker am Nürburgring oder in Spa Franchorchamps, aber dennoch dürfte die Zuverlässigkeit letztlich der Schlüssel zum Erfolg sein.

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Während Dirk Werner mit einer Zeit von 2:04.475 Minuten den zehnten Platz erreichte, benötigte Polesetter Robert Bell im Aston Martin V8 Vantage lediglich 2:03.340 Minuten und war auf der Distanz von 5,891 Kilometern über eine Sekunde schneller.

Charly Lamm (Teammanager): “In den freien Trainings sind wir an diesem Wochenende sehr gut unterwegs gewesen. Leider ist es uns nicht gelungen, dieselbe Leistung auch im Qualifying zu zeigen. Das Rennen am Sonntag ist allerdings sehr lang, so dass es nur bedingt auf die Startpositionen ankommt. Wenn wir die Performance aus den Trainings reproduzieren können, sollten wir im Verlauf der 1000 Kilometer noch deutlich nach vorn kommen. Zuvor werden wir allerdings sehr genau analysieren, warum wir im Zeittraining nicht schnell genug waren.”

Dirk Werner: “Speziell nach unserer guten Leistung im dritten freien Training am Vormittag hatten wir uns natürlich für das Qualifying mehr ausgerechnet. Wir waren in den bisherigen Sessions gut unterwegs, so dass dieser zehnte Platz im Zeittraining eigentlich nicht ins Bild passt. Das Auto hat im Qualifying nicht mehr dasselbe Fahrverhalten gezeigt wie vorher. Das hat uns überrascht. Wir werden uns jetzt die Daten sehr genau ansehen, um die genaue Ursache herauszufinden. Im Vergleich zu den Trainings hatten wir für die Qualifikation keine wesentlichen Änderungen vorgenommen. Dennoch freue ich mich sehr auf das Rennen. Obwohl es das Qualifying-Ergebnis nicht widerspiegelt, scheinen wir den Anschluss an die Spitzengruppe in der LM GT2-Klasse geschafft zu haben. Das wollen wir morgen beweisen.”

  • Chris

    Die Kiste ist eben unzuverlässig und langsam. Der Sieg bei den 24h war eh nur Zufall, weil die anderen so schlecht waren – 10km mehr und die Karre hätte ihr Getriebe verloren.

    Auch in Spa ist der Hobel vor Ende auseinandergefallen – tja bayrischer Mistwagen 😀

    Wie gesagt: 335i vFl in Schwarz mit M ein Traumwagen, GT2 rausgeworfenes Geld ohne Fortschritte für die Serie.

    • max

      Natürlich, einmal ein Defekt und schon sieht man ein Auto als unzuverlässig und langsam. Ich habe den Spa Live Ticker verfolgt und BMW hatte die weitaus besten Rundenzeiten -> sehr sehr langsam oder nicht? Und ja, BMW hatte etwas Glück am Nürburgring, aber von Zufall zu reden ist doch wirklich weit hergeholt.

      Wie kann man nur solch einen Dreck reden? Würde dir gern mal meine Meinung über Menschen wie dich sagen, dass passt aber leider nicht in dieses Forum.

      LG dein Bayrischer Mistwagen Fahrer

      • Lennardt

        nicht drauf eingehen.. genau das will er damit erreichen, sonst würde er nicht so pauschal Müll labern, wobei er am Ende seiner Posts immer ein irgendwie geartetes Lob raushaut um etwas Ernsthaftigkeit zu erwecken.

        • Chris

          Das Lob war ernst gemeint. Ich sage eben meine Meinung, auch wenn sie hart klingt – damit muss man Leben können. Überzeugend ist der GT2 für mich eben nicht, sowie mir die ganze Entwicklung von BMW nicht gefällt.

          Vom einst sportlichen Hersteller zum Massenhersteller, der Autos für alle Kundenkreise bauen will – Elektronik hin oder her, Sport und Komfort ist nur bedingt vereinbar und genau dieser Umschwung wird in fehlendem Rennerfolg sichtbar.

  • Thomas

    Gibt es einen Ticker, oder vielleicht sogar einen Livestream?

  • Timbo

    Naja, dann war wohl der Rest beim 24h Rennen am Nürburgring noch viel größter Müll. Die haben ja auch nicht gehalten. 🙂

  • BMWfan

    BMW schon Fünfter, an Lieb und Lietz vorbei!

    • Lennardt

      Platz 26 mittlerweile…

      • BMWfan

        Siebter jetzt in der Klasse

  • Steve8178

    Achter nun, Fu…

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