BMW M3 GTS umrundet die Nordschleife in 7:48 Minuten

BMW M3 | 20.08.2010 von 57

Da hatten sich einige Leute deutlich mehr versprochen und sind in Folge ihrer hohen Erwartungshaltung nun tief gefallen – und wir wollen uns da nicht …

Da hatten sich einige Leute deutlich mehr versprochen und sind in Folge ihrer hohen Erwartungshaltung nun tief gefallen – und wir wollen uns da nicht ausnehmen. Im Supertest der sport auto hat der BMW M3 GTS zwar nicht direkt enttäuscht, aber eine Zeit von 7:48 ist doch schlechter als von vielen erwartet. Der M3 GTS liegt damit lediglich zwei Sekunden unter der Zeit des BMW M3 CSL (E46) und lässt größere Fortschritte insofern vermissen.

Dennoch ist die Zeit objektiv betrachtet nicht schlecht, denn der M3 GTS befindet sich in guter Gesellschaft: Ganze vier Sekunden schneller als der überarbeitete M3 ist der Audi R8 V10, der allerdings auf einer deutlich sportlicheren Plattform aufbaut und zudem über 75 Mehr-PS verfügt. Auch die 512 PS starke Corvette Z06 befindet sich mit einer Zeit von 7:49 im unmittelbaren Umfeld des GTS. Der aktuelle Porsche 911 GT3 RS fährt mit 7:33 Minuten allerdings in einer anderen Liga und auch der Mercedes SLS AMG ist mit 7:40 deutlich schneller unterwegs – letzterer hat allerdings auch 571 PS und ist somit längsdynamisch deutlich schneller unterwegs als der 450 PS starke M3 GTS.

P90065442

Immerhin weiß der M3 GTS in Sachen Längsdynamik zu überzeugen, denn 4,2 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h und 14,1 Sekunden bis zum Erreichen der 200 km/h-Marke können sich durchaus sehen lassen. Allerdings ist die Längsdynamik eigentlich eher sekundär, denn die Paradedisziplin eines M3-Sondermodells sollte ohne Zweifel die Querdynamik sein.

Deutlich erfreulicher als auf der Nordschleife schneidet der GTS in Hockenheim ab, denn auf dem kleinen Kurs im Badischen fuhr der feuerrot lackierte M3 eine Zeit von 1:12,5 womit er ebenfalls in einem exklusiven Umfeld unterwegs ist. Der normale M3 erreichte seinerzeit eine 1:14,3 und war somit fast zwei Sekunden langsamer. Mit Competition Paket erreichte der M3 jüngst eine 1:14,2 und war somit kaum schneller als die Basis.

BMW-M3-GTS-Heck

Auch der BMW M3 CSL kommt mit einer Zeit von 1:13,5 nicht an den GTS heran, wenigstens auf dem besonders kurvigen Geläuf ohne lange Geraden liefert der GTS also die Werte, die man von ihm erwartet hat. Der Porsche 911 GT3 RS fährt mit einer Zeit von 1:09,6 auch auf dem Hockenheimring in einer anderen Liga und liegt meilenweit vor dem GTS. Im Bereich des GTS sind aber auch größere Namen unterwegs, beispielsweise der Audi R8 (V8) oder der vor kurzem ausgelaufene Ferrari F430 (beide 1:12,7).

Insgesamt kann man wohl festhalten, dass der BMW M3 GTS vor allem an der hohen Erwartungshaltung scheitert. Viele Beobachter hatten eine signifikante Steigerung zum BMW M3 CSL erwartet, die so vielleicht einfach nicht realistisch war. Objektiv betrachtet sind eine Nordschleifen-Rundenzeit von 7:48 Minuten natürlich nicht schlecht, aber dank des CSL lag die Messlatte extrem weit oben – offenbar einen Tick zu hoch, um vom M3 GTS signifikant übersprungen werden zu können.

Einige bewegte Bilder vom Supertest gab es schon vor Veröffentlichung des Tests, der Vollständigkeit halber sollen sie aber auch hier noch einmal verlinkt sein:

57 responses to “BMW M3 GTS umrundet die Nordschleife in 7:48 Minuten”

  1. Steve8178 says:

    Muss ehrlich zugeben, das doch BMW endlich mal einen Supersportler rausbringen soll. Man vergleicht hier dauern eine auf Limo basierten PKW mit Supersportwagen und trotzdem ist BMW gerademal 450 PS gegen eine Armada von über 500ps und viel breiter, viel flacher so knapp dran.

    BMW kann so viel mehr, aber warscheinlich müssen wir wirklich erst bis 2013(14) warten. Hoffen hoffen und nochmal hoffen.

    ^^

  2. Fliegenfranz says:

    PS Zahl ist doch Käse, ein Veyron wär doch auch nicht unbedingt schneller. Fakt ist, dass der GTS eher in der BMW Parade-Disziplin abloost ( im Sinne von weit unter den Erwartungen ), welches die Querdynamik ist. 2 sek schneller als der CSL, das ist echt ein Witz, wenn man die “angebliche ” Mühe sieht, die hinter dem Auto steckt… abgesehen von der Mehr-PS. Somit muss man echt den Hut ziehen, was ein normalo SLS und erst Recht ein GT3 RS zu Stande bringt.

    • Steve8178 says:

      Franz, der Veyron wurde aber hauptsächlich für den Sprint bzw Längsdynamik gebaut, weniger für Querdynamik.

      • Fliegenfranz says:

        Deswegen sagte ich ja, die PS Zahl ist ja erstmal nebensächlich, wichtiger sind da eher Schwerpunkt, Antrieb, Gewicht und solche Sachen.

    • ??? says:

      Natürlich ist ein veyron schneller. Und zwar deutlich. Vor allem der Supersport. Die Behauptung ist ja wohl ganz weit hergeholt.

  3. Wooden says:

    Dem Konzept “Schnell gemachte Limo-Basis” sind offensichtlich fahrdynamische Grenzen gesetzt.

    • Steve8178 says:

      So sehe ich ndas auch. Und so nah wir der GTS an den Supersportwagen dran hängt, trotz der zeit gegenüber dem CSL, in allen Ehren, irgendwann kommt die Physik….

      ^^

    • bla says:

      Am loaded m3 sieht man ja, dass es nicht so ist. Zumal der m3 csl mit dem v8 aus dem e92 wohl schneller wäre als der m3 gts.

  4. Hans M. says:

    Ich denke man sollte realistisch bleiben! Die Beschleunigung wird dem Leistungsgewicht mehr als gerecht und auch die NS-Rundenzeit ist nicht von schlechten Eltern. Die gefahrene 7:48 entspricht immerhin der Zeit eines Porsche GT3 RS aus dem Jahre 2007, der wohl gemerkt abgesehen von einem wesentlich rennmäßigeren Gesamtlayout auch über die damals besten Semislicks verfügte. Wo hingegen der M3 GTS (unverständlicherweise) mit “normalen” Sportreifen ausgeliefert wird und somit auch im Test antrat.
    Zur allgemeinen Enttäuschung trägt aber meiner Ansicht nach auch die hier kommunizierte ~7:40 bei, die sich mit Sicherheit nicht auf offizielle BMW-Aussagen stützt!
    Auch wenn man dem neuen GTS nach dem Supertest nichts vorwerfen kann, begründet sich in meinem Fall die Enttäuschung eher darauf, dass nach der langen Wartezeit zwischen Vorstellung und Test und dem horrenden Einstiegspreis keine erneute Sensation a’la CSL gelang.

  5. Freeskier says:

    Trotzdem ist es meiner Meinung nach sehr Schade, dass der Wagen wirklich so viel langsamer ist; gerade, wo man sich doch gerade mit Fahrzeugen wie Porsche GT3 messen will.
    Da hilf hier auch kein Schönreden und irgendwelche Verhältniszahlen zu anderen Fahrzeugen. Lediglich der Vergleich zum M3 CSL ist ein Benchmark für den Fortschrittt, und der fällt bei dem geringen Abstand eher mau aus.
    Hauptsache BMW versägt andere Sportlimousinen wie C63 oder gar noch jüngere wie den RS5 in jeder Disziplin.
    Anderes ist wohl eine Nummer zu hoch…

    • Hannes says:

      Es mag nicht ganz “wissenschaftlich” sein, aber zwischen Audi R8 V10 und Audi R8 V8 liegen auf der Nordschleife 20 Sekunden bei rund 100 PS Unterschied, Leistung macht also durchaus etwas aus am Ring – auch wenn es beim R8 V10 nicht nur mehr Motorleistung ist, die ihn schneller macht. Wenn ich dem M3 GTS diese 20 Sekunden gegenüber Wettbewerbern wie dem Mercedes SLS gutschreibe, ist der GTS hervorragend aufgestelt – und der SLS hat 120 PS mehr als der GTS. Ich finde die Werte daher zwar nicht berauschend, aber im Großen und Ganzen war auch nicht mehr zu erwarten.
      Wer ist denn weiter vorne mit ~450 PS? Der 911 GT3 RS, wohl ohne Zweifel das beste Auto dieser Klasse. Und sonst? Alle anderen, die schneller sind, haben weit über 500 PS. Da ist es doch kein Wunder, dass ein Fahrzeug auf Limousinen-Basis mit weniger Leistung keine Kreise um die fährt. Der CSL war seinerzeit phänomenal gut und bewegte sich auf dem Level von deutlich stärkeren Supersportlern und der GTS ist sogar noch schneller als der CSL (siehe auch Hockenheim) – nur nutzen die Supersportler ihr Potential heute offensichtlich besser aus.

      • Steve8178 says:

        Porsche muss man aber auch “ankreiden” ;D das der vorteil dort natürlich auf der Hinterachse sitzt Namens “Motor”. riesen Traktionsvorteil !!!!!

  6. Marco83 says:

    Bin auch der Meinung, dass die Zeit eines BMW Supersportlers gekommen ist !
    Auch als Technologie und Image Träger schon längst überfällig.
    Ich kann es nicht nachvollziehen, dass sich die “Chef – Etage” bei BMW nicht dazu durchringen kann…

  7. Reifanlaie says:

    Irgendein Experte hier, der etwas zur Reifenfrage sagen kann?

  8. Ace McLoud says:

    Audi wird ja jetzt in bewährter “mal sehen was BMW macht” – Manier demnächst den RSS5 auflegen, der uns dann mit 8:01 mal so richtig zeigt wo der Hammer hängt. Der hat dafür dann ein zweites Paar LED-Tränensäcke als HUD-Projektion in der Windschutzscheibe 😉

  9. Andi says:

    Zu den Reifen. Der GTS hat nicht ganz so nur auf Trocken spezialisierte reifen wie der CSL und GT3 RS drauf hatt.
    Das heisst das sie eher auch für mehr nasse Strecken gedacht sind als die Cup Reifen.
    Mit Cup Reifen hätte der GTS noch ca. 5-8 Sec. rausholen.

    Zum test meine Meinung:
    BMW hätte ihn sofort mit Cups ausstatten sollen und Sport auto hat nicht nicht aerodynamik verstellt, einfach so gelassen wie bekommen.
    Wie gesagt, mit den Cups hätte es ne 7:40 werden können, aber es gibt umgebaute M3 e30(auch mit original BMW Motorsportteilen verbaut) die eine bessere Rundenzeit hinbekommen.

  10. 20cm says:

    ich lach mich schlapp über diese müde kiste namens GTS. er ist das ergebnis der kaufmänner, die neuerdings die fäden bei M ziehen. oberpeinlich, wenn man sich mit nem GT3 messen will……von preis, farbe und spoiler ganz zu schweigen.

    das auto ist ein totalausfall….gott sei dank gibt es nur 150 stück.

    • Don Gino says:

      Also ich weiß nicht. Mit entsprechenden Reifen und ordentlich eingestelltem Flügel dürfte er mindestens so schnell sein wie in viel teurerer und stärkerer R8 – und sieht dabei mMn auch noch spannender aus. Was soll daran müde sein?

  11. Chris says:

    Tja, alle haben mich belächelt. Ich habe immer gesagt, dass die Karre kein Nachfolger für den legendären CSL sein wird.

    Die Sport Auto schiebt es auf die harte Abstimmung und den etwas geringeren Trockengrip der PZero Corsas – naja, evtl. wäre die Fuhre mit der weicheren Abstimmung schneller gewesen, dennoch vermisse ich einen Evolutionsfortschritt zum CSL.

    Imho passt der V8 in den Karren nicht rein – der Motor überzeugt mich auch nicht im normalen M3. Dazu die Masse und wtf soll das DKG – ist doch ein Rennwagen für !Cup-Veranstaltungen! und kein Boulevard-Flitzer für Ampelrennen im München, Berlin und Hamburg.

    Das beste: die Ludenkiste Z06 ohne besondere Race-Parts und UHP-Reifen ist nur 1s langsamer – tja, fehlt nur noch eine Nachrüstbare Start/Stop-Funktion für den Hobel 😀 😉

    Mfg

  12. Lennardt says:

    Naja.. war zu erwarten

  13. Klaus says:

    Tja Benny, war wohl nichts mit 7:40 und sls niveau.

    • Fliegenfranz says:

      Nicht stänkern, dass mach ich 😀
      Aber mal im Ernst, das Preis/Leistungsverhältnis GTS/SLS ist ja somit realistisch und berechtigt, allerdings hätte ich echt nicht gedacht, dass der SLS wirklich soviel schneller ist (um die kurvige Strecke ), diesbezüglich Hut ab vor AMG ( die für mich weiterhin die emotionalsten und geilsten Straßenkisten bauen ) was die mit dem SLS auf die Beine gebracht haben, und das die Optik nicht nur Show ist. Das die 7.48 für den GTS dennoch sehr sehr gut ist, hatte ich ja oben bereits erwähnt.

      • Steve8178 says:

        Stümmd :D. Auch ich muss das anerkennen, der SLS ist ne geile Karre, mit Frontmittelmotor und Heckantrieb versägt er den langweiler A8 mit dem ach so dollen Allrad mit links..

        • Fliegenfranz says:

          Meinst sicher R8 😉
          Muß ich aber leicht widersprechen, der SLS ist zwar exclusiver, aber den R8 finde ich von der Form her viel schöner. Für mich der schönste Audi schlechthin, in live echt nen tolles Teil. Beim Kauf solcher Boliden würde ich in keinster Weise auf die Rennstrecken Werte achten, zumal das ja völlig Bockwurst ist, ob XY den mit 5 sek weniger über Strecke AB gejagt hat. Versager sind die alle nicht, am Ende entscheidet immer das Design und der Motor ( Kraft & Sound ).

          • Steve8178 says:

            Sorry klar den R8. Nee für mich der SLS der Supersportwagen schlecht hin. Mir gefällt der R8 deswegen nicht weil der rechts und links die dämlichen Darth Vader Einlässe hat, genau wie am Heck. Dann hat der SLS ne meeeegggaaa lange Motorhaube und ich bin eben ein absoluter Fan von langen Motorhauben. Deswegen ist der aktuelle Z4 mein Traumwagen, leider nur als 2 sitzer, denn in ca 2-3 Jahren soll ja Nachwuchs her… Dazu noch Heckantrieb, das nenn ich Motorsport bzw. Fahrfreude…

            Nur soll doch endlich mal BMW einen bringen… als Hybrid, mir egal oder Plug-in. Hauptsache Techno.träger!!!

            Denke aber mal schon das einer kommen wird. Toyota(Lexus) hat ja nun auch einen, nur BMW fehlt noch einer.

            Wie ich aber BMW kenne, soll der auch noch in sachen Verbrauch neue Maßstäbe setzen und der Preis soch auch “nur” zwischen 100.000-150.000 liegen.

  14. quickjohn says:

    In allen Kommentaren ist nur einmal das Wort Abstimmung gefallen und das wundert – mit Verlaub gesagt – doch ziemlich.

    Der GTS hat ein Gewindefahrwerk mit sep. einstellbaren Dämpfer Zug- und Druckstufen und entsprechenden Sturzwerten. Die Fahrwerksabstimmung kann damit in einem sehr weiten Bereich variert werden – mit erheblichen Auswirkungen auf die Rundenzeit.

    Selbst dem Laien muss einleuchten, dass man ein Fahrzeug auf der Berg- und Talbahn Nordschleife eher weicher einstellt, auf der brettl-ebenen Kurzanbindung des Hockenheimringes aber eher in Richtung hart gehen muss.

    sport auto hat es nun – warum sagen sie nicht, aber immerhin dass es so war – genau umgekehrt gemacht. Mit passender Abstimmung sind jedenfalls deutlich bessere Zeiten drin die wohl schon so Richtung 7.40 bzw. 1.12,5 gehen dürften und die Reifenspezifikation liesse noch weitere Luft.

    Ehrlich gesagt habe ich über die Aussage, wie wichtig doch Leistung und Traktion für die Nordschleifen-Zeit sei, ein wenig geschmunzelt. Am Nürburgring ist ein perfektes Fahrwerk der Keyfaktor – auf dem kl. Kurs in Hockenheim macht Power und Traktion den grossen Unterschied.

    Ich glaube eher dass sich sport auto Luft für einen GTS-Nachtest gelassen hat – der kommt so sicher wie das Amen in der K……., das wird BMW schon managen.

    • Fliegenfranz says:

      Da solltest Du eigentlich einen drauf lassen können, dass es kein Newbie war, der die 7.48 gefahren ist. Und ganz sicher haben die sämtliche Abstimmungen probiert, am Ende hat sich dann die beste mit der 7.48 herausgetan.
      Am Ende ist nicht immer alles von Vorteil, was anfangs vielleicht als logisch erscheint.
      Die haben die CSL Zeit mit einem schwereren M3 getoppt, mehr war sicher nicht drinnen, aber das ist ja schonmal was. Und je näher die Zeit des GTS durchs Fantasieren an den GT3 RS heran kommt, umso unrealistischer sollte es eigentlich erscheinen.

      • Everlast says:

        Du hast den Test anscheinend nicht gelesen. Auf der Nordschleife war der M3 mit dem härtesten Setup unterwegs. Sport-Auto schreibt selbst, dass er mit anderem Setup sehr wahrscheinlich schneller gewesen wäre. Im Text wird angedeutet, dass sie das Fahrzeug so, wie von BMW bekommen, getestet haben. Warum auch immer…
        In Hockenheim sind sie dagegen sowohl mit harten als auch weichen Setup gefahren und auf exakt die gleiche Rundenzeit gekommen.

        Unabhängig von all dem Rundenzeitengerede wird der GTS im Test aber in den Himmel gelobt.

  15. bla says:

    Wenn man sich mal überlegt, dass BMW vor 10 Jahren ein suv gebaut hat, das 7:49 auf der Nordschleife braucht, wird einem erst bewusst wie schlecht die Zeit überhaupt ist.
    Warum machen die sich überhaupt die Mühe sowas zu entwickeln? Die hätten doch einfach den s65 im m3 csl verbauen können. Dadurch wären keine Entwicklungskosten entstanden und mit 15 kilo weniger Gewicht aber dafür 60 ps mehr wäre der wohl noch ein ganzes Stück schneller als der gts.

    • quickjohn says:

      Durch das Zitieren unpassender Vergleiche eine Rundenzeit relativieren zu wollen hat etwas Biertischhaftes an sich.
      Der X5, von dem du sprichst, war mit dem V12 des McLaren F1 (> 630 PS) ausgerüstet sowie mit Rennfahrwerk/-Bremse und Slicks (!).
      Was für ein haarsträubender Vergleich!

      • six-in-a-row says:

        von dem hab ich bis hierher noch nie gehört, aber das ding is ja wohl die absolute obergranate!
        http://www.video-wahn.de/2009/06/28/bmw-x5-le-mans-nordschleife-in-749-minuten/ – der S70 is sowieso legendär, schade das es damals nicht zu einem “echten” M8 mit dem S70/2 gereicht hat

        zurück zum thema: ja der vergleich hinkt… einfach den V12 in den M3 und dann passt das 😉

      • bla says:

        Wenn du aufmerksam gelesen hättest, hättest du vielleicht gemerkt, dass das kein Vergleich sein soll. Es geht darum, dass BMW vor 10 Jahren solch ein Projekt verwirklicht hat und jetzt, also 10 Jahre später, weit davon entfernt ist. Was einfach zeigt wie weit sie sich von ihren ursprünglichen Markenwerten entfernt haben.
        Außerdem war der Motor nicht aus dem f1 sondern aus dem Le Mans Roadster ( auch BMW v12 lms genannt) und hatte mindestens 700 ps. Slicks hatte der soweit ich weiß auch nicht, der war ja schließlich straßenzugelassen.
        Wenn du aber unbedingt einen unmittelbaren vergleich zweier Autos sehen willst, der deutlich macht inwiefern BMW sich über die Jahre verändert hat, guck dir einfach den M3 gtr an. Der ist jetzt auch schon gut acht Jahre alt und trotzdem schneller als der gts (und das mit über 60 ps weniger)

        • bla says:

          sollte natürlich über 90 ps heißen…

        • Steve8178 says:

          Das BMW natürlich etwas von ihrer Linie abrückt, ist der hintergrunde alle anzusprechen nicht nur die sportlichen Fahrer, man muss das Spagat zwischen comfort und sportlichkeit treffen. Vielen war der 1er ja auch zu hart, “in meinen Augen natürlich weichspüler” aber trotzdem muss man alle ansprechen, denn die Luft wird für BMW und Mercedes immer dünner, Audi “auch wenn es für mich und vielen anderen nur der Marketingkönig oder VW+ ist” kommt immer mehr nach oben…ja auch eben mit hilfe der ganzen VW Familie, die eben BMW nicht hat, daher muss BMW auch von seiner Linie etwas rücken.
          Zumindest habe ich das Gefühl das BMW das versucht und “bis jetz” noch super da steht, auch das ohne irgendeine hilfe und genau das macht für mich BMW sehr interessant und exklusiver.

          Das ist aber eben meine Meinung. Ich mag auch einfach wie BMW arbeitet, erstklassisch und nachhaltig.

          ^^

        • quickjohn says:

          Also – das LeMans-Siegerauto hatte dank Air-Restrictor deutlich unter 600 PS und dessen V12 stammte aus dem Mclaren F1 – powered by BMW.

          Also nicht ungefähr – sondern schon genau – lieber blabla.

          Und der X5 hatte halt so grösser 200 PS mehr als der GTS und auf wirklich jedem Nordschleifen-Foto kann die BBS-Rennfelgen mit den Slicks erkennen. Gefahren hat das Ding der Striezel Stuck und BMW hatte dafür die Nordschleife eine Woche exklusiv gemietet.

          Genug der Fakten?

  16. bla says:

    Guck dir mal dieses video an: http://www.youtube.com/watch?v=NtuVxi6hMqI&feature=related
    Und überleg dir danach an was an deinen Fakten nicht stimmt. Dass der x5 le mans keinen Luftmengenbegrenzer braucht dürfte ja wohl klar sein, er muss schließlich keine Reglements erfüllen. Faktisch stammt der Motor aber aus dem v12 lmr und nicht aus dem f1. Also nichts mit blabla meinerseits.
    Wie gesagt bei den Reifen bin ich mir nicht sicher, ich war der Meinung der le mans war auf straßenzugelassenen michelin diamaris unterwegs wie auf allen Bildern und Videos die ich von ihm hab gut zu erkennen ist und weil Slicks nie erwähnt wurden. Wäre aber möglich, dass er auf der Nordschleife Slicks drauf hatte. Wenn du Bilder hast die das beweisen, tu dir keinen Zwang an sie zu zeigen.

  17. E39 says:

    Ich kann garnicht verstehen wieso man diese Zeit hier kritisiert, der M3 GTS ist das schnellste, der nicht einzig als Sportwagen Entwickelten Autos auf dem Ring und sitzt ziemlich großen Namen enorm dicht im Nacken das man sich eher bei Lamborghini ,Audi(nur der R8V10) oder Corvette Gedanken machen sollte als bei BMW. Zumal in der SportAuto ja auch zu lesen ist das die Zeit mit weicherem Setup und Cup Reifen noch besser gewesen wäre ,damit kommt man schon in Bereiche eines 571PS starken SLS AMG. Ich bin nur für einen Supersportler von BMW wenn man das Geld dafür nicht wie bei Audi oder Mercedes bei den kleineren Modellreihen einspart,sich qusai ein exotischen Prestigesportler leistet auf kosten der Otto normal Fans an der Basis, 1er u. 3er zb.

    • Steve8178 says:

      “die Zeit mit weicherem Setup und Cup Reifen noch besser gewesen wäre”

      also doch… Mensch warum haben die das nicht gleich richtig gemacht und lassen den mit stumpfen Waffen kämpfen…?!

    • bla says:

      Es geht wie Benny auch schon im Artikel erwähnt hat nicht um die Zeit an sich. Sondern darum, dass der m3 gts nur minimal schneller ist als der deutlich günstigere und vor allem ältere m3 csl. Dazu kommt noch, dass er langsamer ist als der m3 gtr.
      Warum sollte man sich bei corvette Gedanken machen? Hast du dir mal die Preise angeguckt? Sogar die zr1 ist zumindest in den usa (wo es den m3 gts aber ohnehin nicht gibt) deutlich günstiger als der m3 gts. Eine importierte zr1 kostet in Deutschland ungefähr das gleiche wie der gts und ist 22 Sekunden auf dem Nürburgring schneller. Die z06, die eine Sekunde auf dem Nürburgring langsamer ist, ist dann auch ganz erheblich günstiger. Der r8 ist, für die Preisklasse, nur unwesentlich teurer. Und alle diese Autos haben deutlich mehr Comfortausstattung. Bei bmw sollte man sich eher Gedanken machen: Der gt3 ist nicht nur viel schneller auf der Nordschleife sondern ebenfalls günstiger.
      Und das Argument mit den Cupreifen ist doch Blödsinn. Jedes Auto ist mit Cupreifen schneller, nicht nur der gts.

  18. E39 says:

    Dafuer haben Corvette und R8 V10 mehr Leistung und die spielt auf dem Ring schon eine bedeutende Rolle .Auch ein Lamborghini hat viel mehr Leistung und ist trotzdem kaum schneller und wo eine Z06 mehr Komfort hat als der GTS ist mir schleierhaft.Natuerlich sind Autos mit Cupreifen schneller,deswegen schickt Porsche seine GT Modelle damit auf die Strecke,sonst waeren die Fabelzeiten garnicht möglich.

    • bla says:

      Also ich seh da kein problem. Wieso sollte ich mir ein Auto kaufen das nicht nur weniger leistung hat sondern auch teurer aber dafür langsamer ist?
      Naja der gts hat überhaupt keine Ausstattung. Also keine Klimaanlage, kein Radio und auch kein Navigationssystem. Die z06 hingegen schon.
      Das mit den cupreifen war jetzt auch eher auf die Modelle bezogen die du genannt hast.

  19. Fliegenfranz says:

    Der Motor ist das Problem im M3, viel zu hubraumschwach. In der aktuellen AMS sieht man im Mega-Test wieder, wo der Hammer hängt. Der M3 fährt im Grunde die selbe Zeit wie ein 2,4 Tonnen Bentley und ein über 200 kg schwererer Jaguar oO
    Die Allradler dominieren, unter Ihnen tummeln sich zudem noch ein Ferrari, 911er und SLS… mit mega Abstand zur M3 Gruppe.
    Schwerpunkt lag auch hier eher auf Quer- als auf Längsdynamik … Vmax 200.

    • Benny says:

      Wo siehst Du bitte eine Dominanz der Allradler? Der schnellste Allradler ist mit 7:38 der Nissan GT-R, davor stehen ausschließlich Hecktriebler. In den Top-15 finden sich ganze drei Allradler, erst danach kommen mehrere Lambo und Audi R8.

      • Fliegenfranz says:

        Hey Benny, Augen Auf, der Lambo auf Platz 1 ist Allradler 😉 Zudem scheinst Du irgendwie falsch zu sein, ich schrieb vom neuen Mega-Test in der AMS ( Heft 19 ), da sind “nur” 10 Kisten vertreten, zudem mit einer ganz anderen Zeit ( 1.14 – 1.22 rum ).

        • Benny says:

          Okay, da haben wir offensichtlich aneinander vorbegeredet, ich sprach von den Supertest-Zeiten der sport auto. Hatte mich eh gewundert, woher Du den Bentley und den Jaguar nimmst. Ich weiß nicht, wie man fahren muss, wenn man mit nem M3 nicht schneller ist als mit den beiden. Bei der sport auto (und denen vertraue ich bei Rundenzeiten weit mehr als der AMS) wurde mal ein Bentley Continental GT Speed getestet, der seinerzeit auf eine 1:17,1 kam – und der dürfte schneller als das Cabrio sein. Der schnellste jemals von der sport auto getestete Jaguar ist der XKR-S mit ner 1:15.9, es folgt der XKR mit einer 1:16.7. Beide Zeiten werden bereits vom Standard-M3 (1:14,3) deutlich unterboten, der GTS spielt mit seiner 1:12,5 in einer völlig anderen Liga.

          In der Hockenheim-Top15 der sport auto sind auch “nur” 3 Allradler vertreten, darunter auch der Lamborghini Murcielago LP670-4 SuperVeloce auf Sportreifen, der mit einer 1:09.5 auf P3 steht – im Übrigen fast eine Sekunde langsamer als der Porsche Carrera GT von 2004 und nur eine Zehntel schneller als der 220 (!) PS schwächere 911 GT3 RS. Also eine Dominanz der Allradler ist auch hier nicht zu erkennen.

      • Fliegenfranz says:

        Achja, trotz der “Kürze” nimmt der R8 o. SLS dem M3 4 sek ab, bei ner Strecke die fast 7mal so lang dauert, kannst Dir ja ausrechnen, was dann heraus käme 😉

        • Benny says:

          Diese Zeiten kann man nur leider nicht ernst nehmen. Nichtmal der R8 V10 nimmt einem normalen M3 in Hockenheim 4 Sekunden ab, zumindest nicht mit kundiger Hand am Steuer. Sprechen wir vom R8 V8, der motorenseitig ähnlich potent und daher vergleichbar zum normalen M3 ist, beträgt der Unterschied in Hockenheim 1,6 Sekunden. Rückschlüsse auf den Nordschleifen-Rückstand lassen sich daraus aber nicht ziehen, weil der HHR extrem eng gebaut ist, während die NS eher Landstraßen-ähnlich ist – Ergebnis: Auf der deutlich längeren NS verliert der M3 nur eine Sekunde auf den R8 V8. Und da sprechen wir vom normalen M3, nicht vom GTS (ich weiß nicht, was die AMS genau getestet hat).

          • Fliegenfranz says:

            Schau einfach mal rein ins Heft, an irgendner Tanke^^
            Aber irgendwelche Anfänger sind mit den Kisten ganz sicher nicht gefahren, schon gar nicht bei dem Aufwand.
            Interessant ist halt hier, dass die Top Speed uninteressant ist. Allerdings ist das Ergebnis auch irgendwo wie erwartet, alles andere wäre ein Schlag ins Gesicht gewesen. Am positivsten fällt für mich der Bentley auf, der trotz des enormen Gewichtes ne gute Zeit hinlegt. Das der nicht auf Lambo/Porsche Niveau um die Ecken zirkelt, ist eh jedem klar, und interessiert auch nicht einen Besitzer. Für mich mit Abstand das interessanteste Auto von denen.

  20. Steve8178 says:

    ich versteht immer noch nicht wie man einen Supersportwagen mit einem M3 GTS auf Basis einer Limo!! Warum soll man darüber diskutieren, das erübrigt sich für mich von alleine. Egal ob etwas teurer oder nicht.

    • Fliegenfranz says:

      Irgendwie vergißt Du immer Worte *g*
      M3 = Limo? Dachte immer Coupe.. wieder was gelernt 😀
      Im übrigen, der M3 Coupe hats doch am besten, der mußte sich immer nur gegen ne richtige Limo ( C63 ) schlagen. Den passenden Gegner, nämlich den CLK63, hat er irgendwie immer gekonnt umgangen, wie auch immer das möglich war.

      • Steve8178 says:

        …testet…
        Besser??! Bin auf Arbeit und kann nicht immer schreiben, das kann dann auch mal hektisch werden. *g* 😀

      • Steve8178 says:

        Also bitte, das ist schon was anderes. Denn auch die Limo M3 wurde schon gegen den C63 getestet. Und es macht immer noch einen unterschied zwischen Supersportwagen vs Basis-Limo.

  21. Leightweight says:

    der gts ist schlicht zu schwer ausgefallen. ein problem das alle neuern bmw haben. was ist aus der vielbeschworenen lieber 1000kg als 1000 ps formel geworden? is doch klar das der gt3 mit seinen 200 kg weniger in ner andren liga fährt. günstiger wie der gts isser au noch. allerdings is der v8 im gts einfach nur ein traum von einem motor…

  22. […] Im Supertest der sport auto konnte der GTS die Nordschleife zwar in 7:48 Minuten und somit zwei Sekunden schneller als der legendäre BMW M3 CSL der Generation E46 umrunden, damit aber die hohen Erwartungen der Fans nicht erfüllen. Auf dem Papier beeindruckt die vor Jahren gemessene Zeit des “nur” 360 PS starken BMW M3 CSL mehr als der Wert des deutlich jüngeren und zudem 90 PS stärkeren GTS, auch wenn sich der GTS mit seiner Zeit natürlich in guter Gesellschaft befindet. […]

  23. […] die 450 PS starke Basis aus Garching für den Kleinen Kurs auf dem Hockenheimring eine Zeit von 1:12,5 Minuten benötigte, umrundet der in Aresing überarbeitete und mit einem ASA-Kompressor versehene GTS den […]

  24. […] der Haube wurde offenbar das 450 PS starke Triebwerk aus BMW M3 GTS und BMW M3 CRT verbaut und wir dürfen hoffen, dass die Abgasanlage des BMW M3 DTM Safety Car einen […]

  25. […] werden Kenner dabei an die besonders dynamischen Ableger der letzten M3-Generation, namentlich BMW M3 GTS E92 und BMW M3 CRT E90, […]

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