BimmerToday Deutschland
Die ganze Welt von BMW
Nach den Zahlen aus den USA können wir euch nun auch schon die Deutschland-Zahlen für den Juli 2010 liefern, allerdings noch nicht mit allen gewohnten Details. Die offizielle Pressemitteilung von BMW lässt noch etwas auf sich warten, aber das Kraftfahrtbundesamt hat die wichtigsten Zahlen bereits kommuniziert.
BMW und MINI kommen im Juli insgesamt auf 23.394 Einheiten und liegen damit 3,7 Prozent über dem Vorjahr. Der Marktanteil beider Marken liegt im Juli bei 9,9 Prozent. Auch wenn ein Wachstum von 3,7 Prozent zunächst überschaubar klingt, hilft ein Blick auf den Gesamtmarkt zum Relativieren dieses ersten Eindrucks: Insgesamt gingen die Verkaufszahlen aller Hersteller um 30,0 Prozent zurück und mit Ausnahme von Porsche, Mercedes, Smart, Land Rover und Jaguar mussten alle Marken einen Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat in Kauf nehmen.
Die Premium-Konkurrenz aus Stuttgart ist auf dem Heimatmarkt wie gewohnt etwas besser aufgestellt als BMW und liegt mit 24.394 Einheiten und einem Wachstum von 8,1% deutlich vor BMW. Dazu kommt noch die einzeln aufgeführte Marke Smart, die auf 2.743 Einheiten kommt und ebenfalls um 3,9 Prozent wachsen konnte. Einzelne Zahlen für BMW und MINI sind vom KBA leider nicht kommuniziert worden, weshalb der Vergleich an dieser Stelle etwas unpräzise bleiben muss.
Die VW-Tochter Audi kam im Juli auf 19.116 Einheiten und liegt damit 8,4 Prozent unter dem Vorjahr. Die Ingolstädter sind damit die klare Nummer 3 der Premiumhersteller. Der Mutterkonzern Volkswagen verkaufte im Juli 44.936 Einheiten und musste einen durch den Wegfall der Abwrackprämie bedingten Rückgang um 33,9 Prozent hinnehmen.
Betrachtet man die ersten sieben Monate des Jahres 2010 zusammen, ist der Gesamtmarkt um 28,9 Prozent geschrumpft und lediglich drei Automarken konnten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern: Jaguar (+5,9%), Land Rover (+32,6%) und Nissan/Infinity (+17,7%). Mit einem Rückgang um lediglich 0,4 Prozent liegen BMW und MINI hier auf dem vierten Platz in Deutschland.
Insgesamt konnten BMW und MINI in den ersten sieben Monaten des Jahres 158.761 Fahrzeuge verkaufen und liegen damit in absoluten Zahlen wie gewohnt deutlich hinter Mercedes (160.961 / -4,2%) und Smart (16.911 / -19,9), die allerdings größere Einbußen in Kauf nehmen mussten. Audi folgt mit 128.599 verkauften Fahrzeugen deutlich hinter BMW und Mercedes und liegt um 11,9 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Der Marktführer VW konnte in 2010 bisher 371.814 Fahrzeuge verkaufen und liegt damit 23,6 Prozent unter dem Wert von 2009.
(Quelle: KBA)
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