Photoshop-Entwurf zeigt uns das BMW 1er M Coupé E82

BMW 1er M Coupé | 23.07.2010 von 13

Einige Infos zum BMW 1er M Coupé sind vor wenigen Tagen zu Fakten geworden und wir können einige Dinge als gegeben betrachten: Unter der Haube …

Einige Infos zum BMW 1er M Coupé sind vor wenigen Tagen zu Fakten geworden und wir können einige Dinge als gegeben betrachten: Unter der Haube wird ein aufgeladener Reihensechszylinder mit rund 340 PS zum Einsatz kommen, der seine Kraft mit Hilfe eines Sechsgang-Schaltgetriebes an die Hinterräder schickt. Diese sitzen in deutlich ausgeformten Radhäusern, denn das BMW 1er M Coupé teilt sich einen großen Teil der Aufhängungstechnik mit dem großen Bruder BMW M3.

Das Resultat sollen Nordschleifen-Rundenzeiten auf Augenhöhe mit dem M3 sein, was ein klares Indiz für das querdynamische Potential des kleinsten M ist, denn in Sachen Längsdynamik dürfte der 420 PS starke M3 trotz seines etwas höheren Gewichts die besseren Zahlen liefern. Ob zur Querdynamik auch ein Carbon-Dach beitragen wird, wie es der Entwurf von Andrei Avarvarii für TopSpeed.com andeutet, ist bisher nicht offiziell bestätigt.

BMW-1er-M-Coupé-Photoshop-TopSpeed

Da der Verkaufsstart für das Coupé im Frühjahr 2011 stattfinden soll, rechnen wir gegen Ende diesen Jahres mit allen detaillierten Informationen zum Fahrzeug. Der Preis dürfte zwischen 10.000 und 15.000€ über dem BMW 135i Coupé liegen, das bei 40.100€ beginnt. Damit liegt das 1er M Coupé deutlich unterhalb des BMW M3, für das mindestens 68.350€ fällig werden.

Die Laufzeit des BMW 1er M Coupés wird zyklusbedingt relativ kurz sein und dem Fahrzeug somit eine gewisse Exklusivität sichern. Der neue BMW 1er Fünftürer (F20) erscheint bereits im Herbst 2011, kurze Zeit später oder eventuell auch zeitgleich geht der Dreitürer an den Start. Wann genau auch Coupé und Cabrio ersetzt werden, steht derzeit noch nicht fest, aber dieser Schritt dürfte spätestens Anfang 2013 erfolgen und somit die Bauzeit des BMW 1ers der M GmbH beenden.

Es ist klar, dass eine derart kurze Laufzeit kaum geeignet ist, um mit dem Fahrzeug größere Gewinne einzuspielen. Stattdessen geht es wohl eher darum, die Idee eines BMW 1er Coupés mit dem Logo der M GmbH schmackhaft zu machen, denn bei der nächsten Generation dürfte die M-Variante deutlich eher im Produktzyklus verfügbar sein.

(Bild: Andrei Avarvarii für TopSpeed.com)

  • Südstaatler

    Wirkt ein bisschen so als hätte man es verschlafen rechtzeitig das M-Coupé zu entwickeln. Wenn kaum ein halbes Jahr nach Verkaufsstart der neue 1er bei den Händlern steht, weiss jeder Käufer des M-Coupés schon von Anfang an, wie der neue 1er ausschaut. Und bisher mochte ich die neuen Modelle stehts deutlich mehr als die alten. Wer würde heute noch einen “neuen” 5er des alten Typs kaufen? Niemand.

    Also ich werde das Gefühl nicht los, dass es besser gewesen wäre, das 1er M Coupé direkt für den neuen 1er zu entwickeln…

    • manuelf

      Grundsätzlich kann ich deinen Bedenken voll zustimmen. Warum das Timing so ist, ist aus meiner Sicht ganz klar: Auch in so einem großen Unternehmen wie der BMW AG hängen im Endeffekt Entscheidungen an einzelnen Köpfen. In diesem Fall an Dr. Segler! In meinen Augen ist der Mann ein absoluter Glücksfall für die M-GmbH. Er scheint einen gewissen Vertrauensvorschuß beim Vorstand zu geniessen, dass er solche Projekte wie den M3 GTS und den LastMinute E82 M überhaupt machen darf. Und deswegen finde ich es toll auf dem E82 ca. 1,5 Jahre verspätet noch einen M zu bringen. Es zeigt nämlich, dass Hr. Segler es ABSOLUT ernst meint damit den Spagat hinzubekommen:
      – Weiterhin sehr profitabel zu operieren
      – auf Wiederverwendung vom AG Entwicklungen aufzubauen
      – Portfolio zu erweitern (auch wenn es eingefleischten M-Fanatikern aufstösst) – sie X5M/X6M
      – Hardcore Ms wie den M3 GTS zu machen
      – die Lücke nach unten mit einem günstigen aber M-like Boyracer zu schließen.

      Aus meiner Sicht (wie schon deine Bedenken zeigen) ein absolut mutiger Schritt, der aussagt: “Ich nehm das ernst mit meinen Ankündigungen die ///M nach unten zu erweitern und gehe dabei auch ein gewisses Risiko ein”.

      Ich hoffe der Mann wird dafür belohnt. Die letzten Chefs der M waren eher farblos, nicht besonders lange auf dem Stuhl und haben – zuimndest aus meinem beschränkten Sichtfeld – nicht viel gerissen.

      • 20cm

        da schreibt wohl der Dr.segler mit was? komische argumentation…..

        1. der 1er M wurde gebracht, weil ein motor zufällig im regal war, welcher zuvor am 35is für die serie validiert wurde und nicht anders. das auto kommt viel zu spät.

        2. Dr. segler ist deshalb “gut”, weil er viele autos verkauft. von technik hat der mann keine ahnung, da er ein kaufmann ist. sowas führt eine kleine und hochtechnologisierte sparte….brutal.

        3. die M war auch vor segler höchst profitabel…durch wilisch z.b., der aber technisch nichts weiter riß. die besten zeiten gab es unter richter und bruhnke. die haben echte motoren gebracht…einen S54, S65, S85….das nennst du “nicht viel gerissen”??? ich nenne das: legendäre motoren für die ewigkeit!

        4. wiederverwendungen von AG-entwicklungen? ja, klar….die M gmbh ist ja bald nur noch zuständig für das M paket, die M-schlüsselanhänger und ein bisschen applikation von dem durchschnittskram der AG…die guten ingenieure aus der klassischen motorenentwicklung bei M sind schon längst versetzt oder gegangen worden. schön, wie man mit kernkompetenzen umgeht.

        5. Hardcore M3? was ist dann ein nicht-hardcore M3? ein M mit über 2 tonnen?

        6. Portfolio….ja, klar M für die massen. peinlich ist das mit dem X5/X6. leute, wie du würden auch einen M diesel geil finden…

        7. es ist eine schande, dass solche sparten zu lasten der totalen (!) profitabilität ihre tradition und ihre stärken so verwässern.

        • Lennardt

          Kann dir größtenteils Zustimmen (wenn auch deine Wortwahl unterhaltsam aber evtl. etwas krass ist..), bis auf folgende Ergänzungen:
          Zu Punkt 1:
          Ich finde Seglers Ansatz, mit dem 1M Coupe einen erschwinglichen Wagen der M-GmbH zu bauen, wirklich gut. Dabei ists mir egal ob dafür mit dem E82 auf eine alte Basis zurückgegriffen wird oder der Motor nicht eigens dafür entwickelt wurde. Ich studiere noch, deswegen wird ‘nichtmal’ der 1M Coupe für mich erschwinglich sein, aber mit dem Wagen wird der erste Schritt in die Richtung gegangen, die ich als sportlich bezeichne: LEICHT und kraftvoll sowie brutale Fahrwerkauslegung und nicht dies >2t-Monster..
          Punkt 4: bin nicht weit genug informiert, um dazu eine Meinung zu haben..
          Punkt 6: Ich stimm dir hier besonders zu!
          Alles in allem: Danke(!) für deinen Kommentar!!!!

          • Wieso “erster Schritt”? Was ist denn mit dem m3 CSL und dem M3 GTS? Die gab’s erstens beide vorher und zweitens weißt du doch noch nich mal was der 1er m wiegen wird.
            Informationen zum vierten Punkt würden mich aber auch interessieren. Momentan sieht’s ja tatsächlich so aus als ob die M GmbH genau den entgegengesetzten Weg wie AMG einschlägt: Früher war AMG ein einfacher Tuningbetrieb. Jetzt entwickeln die nicht nur eigene Motoren sondern ganze Fahrzeuge. Die M GmbH hingegen scheint ja nur noch Teile von BMW zu überarbeiten. Was sie letztendlich zum einfachen Tuner machen würde.

          • Lennardt

            Die M-GmbH entwickelt doch genauso wie AMG eigene Fahrzeuge auf Basis des Mutterkonzerns. Ich glaube eher dass AMG mehr am Bau der Serienfahrzeuge von Mercedes beteiligt ist als M bei BMW.
            Ich weiß nicht, was der 1M wiegen wird, aber dass er leichter als der M3 wird dürfte wohl klar sein. Auf den Spyshots sieht man deutlich eine sehr breite Spur für einen 1er dementsprechend denke ich mal dass der 1M auch bei Kurvengeschwindigkeiten gut zur Sache geht. Und ich meine mit richtige Richtung die, die zum E30 M3 was Kostenpunkt sowie Zielsetzung der Kostruktion angeht. Also sportlich fahren mehr durch ein kleines Auto als durch einen großen Motor. M3 CSL ist ein Traumauto und in meinen Augen kann der M3 GTS, wenn man die zeitliche Distanz betrachtet, nicht mithalten, was nicht heißt, dass ich den M3 GTS verschmähen würde 😉

        • manuelf

          Gott – komm mal runter – fiinde ich ja lustig, wie man sich so beim M-Bashing echauffieren kann 😉

          1. Tolle Theorie. Ein S65 liegt auch im Regal und es wird kein Z4M damit gemacht. Sollte NICHT der N54 im 1M verbaut sein, wirst Du in Erklärungsnöte kommen…. wobei, wahrschenlich auch dann nicht, denn den Aufwand den 1M auf Achsen und M-Diff vom E92 umzustellen, blendest Du auch selektiv aus. Ein M-Fahrzeug besteht nicht nur aus Motor….

          2. Bin zwar auch ein Freund von Nicht-Betriebswirtschaftlern in Führungspositionen, aber das ist nicht prinzipiell ein Qualitätsmerkmal. Der Hr. Segler soll keinen Motor selbst entwickeln, er soll die Rahmenbedingungen schaffen, dass trotz aller (nicht gerade M freundlicher) Rahmenbedingungen emotionale Fahrzeuge entstehen.

          3. Ich hatte dabei vor allem den Willisch im Auge…. 🙂 Ansonsten weiss ich nicht, ob man die Leistung der anderen an den von Dir angesprochenen N/A Motoren festmachen kann. Die haben sie ja nicht selbst entwickelt und ob sie zu der Zeit für deren Entwicklung sehr beim Vorstand der AG kämpfen mussten, bezweifle ich stark. Denn da war erstens der CO2 Wahnsinn noch nicht existent und es gab zweitens noch keine kostenseitig deutlich günstigere Alternative wie seit der neuen Turbo-Ära.

          4. Schlüpsselanhänger – blabla – klingt ja immer nett – ist abgedroschen und wird dem Thema nicht gerecht. Kennst Du alle persönlich, die rausgeschmissen wurden? Warum arbeiten die nicht bei der Motorsport? Wer hat die Überarbeitung des S65 gemacht. Wer machte den S63 (die Adaption IST sehr aufwändig). Wer macht den S55 gerade (sicher nicht die AG)?

          5. ??? Ist der M3 GTS nicht Hardcore? Was ist an meiner Aussage nicht verständlich?

          6. Das ist mir das liebste…. Du gehörst sicher auch zu der Kategorie, die der Meinung ist, dass ein M3 schlechter fährt, weil die M auch einen X5M/X6M herstellt? Zwingt Dich keiner zu kaufen, doch rumheulen kann man als M Fan nur, wenn die M erklären würde, dass man nun X5M STATT M3 baut. Und ganz ehrlich – ich kann immer nur den Kopf schütteln, wenn sich jmd. selbst ernannt zum Traditionswächter aufspielt… Nur weil die M damals vor 30 Jahren keinen X5M gebaut hat (weils da noch keinen X5) gab, heisst das nicht, dass damit durch die Tradition so etwas verboten sei. Ich glaub, ich muss mich immer wiederholen: Das Rezept der M war es aus ausgewiesenen Nicht-Sportwagen (nämlich AG Basisfahrzeugen) die sportlichsten Ableger ihrer Gattung zu machen. Sonst wäre nämlich ein M5 schon seit jeher aus “Traditionsgründen” verboten gewesen, weil ja unsinnig groß und schwer – hätte immer ne deutlich bessere (weil kleiner/leichter) Basis gegeben. Die M ha sich immer entwickelt und es war immer klar, dass die Basis von der AG kommt. Warum schreit niemand, dass die M es jeh gewagt hat beim M3 vom 4-Zylinder wegzugehen? Hat doch Tradition! Was Du quasi machst, ist auf dem Entwicklungspfad der M an einer beliebigen Stelle den Stock reinzurammen und zu behaupten: Alle Veränderungen bis hierher sind in der Tradition und alles weitere jetzt aber nicht mehr….
          Und zu Deinem Punkt mit dem Diesel: Lass mich einen von der M gemachten Diesel anschauen. Vieleicht finde ich ihn geil? Wer weiss? Ich bin jedenfalls nicht dogmatisch wie Du, der per se alle Entwicklungen verdammt.

          7. Sorry, Dich so schocken zu müssen: In 5 Jahren bekommst Du einen Hochdrehzahlmotor a la S65 als Fahrzeughersteller nicht mehr zugelassen. In 25 Jahren wahrscheinlich keinen Verbrenner mehr. Ich bin dann auch glücklich, wenn die M Fahrspass mit E-Motoren darstellt, während Du der (von Dir definierten) Tradition nachweinst und dann wohl nicht mehr Auto fährst, weil das “neue Zugs” ja voll die Tradition verwässert.

          • 20cm

            1. ich hab keine erklärungsnöte beim 1er M noch bei irgendeinem M…..eine mail und ich weiss was ich wissen will. einen motor von grundauf zu entwickeln dauert 3-5 jahre! ein diff, fahrwerk zu entwickeln geht weitaus schneller…………verstehst das?

            2. nicht-techniker als führer eines technischen unternehmens eine absolut exotische erscheinung. surf mal durch die landschaft und schau ob ein ehem. personalleiter, contoller oder facility manager plötzlich CEO wird. aus gutem grunde. er soll nämlich u.a. prestigeträchtige technologien projektieren und dafür kohle locker machen. er muss sie dafür verstehen. sich nur auf seine rechte hand verlassen geht hier nicht.

            3. warum werden heute turbos überhaupt so oft eingesetzt? weil sie in der volllast sparsamer sind als früher…das ganze gerede um kleinere, wirtschaftlichere motoren mal aussen vor…..früher, also vor etwa 3-4 jahren, war die M deutlich unabhängiger als heute. ich kann mich noch erinnern als im flur der M plötzlich ein gestrippter N63 lag und die mechaniker an einen schlechten scherz dachten….daraus wurde ein S63…….dagegen drückte der S85HP mit 5,7 litern auch seine 580PS auf die welle und rate mal was die leute mehr fasziniert hat???

            jetzt komm mir nicht mit CO2 bei den stückzahlen….der S63 wurde von der M lediglich angepasst, die entwicklung kam komplett von der M……samt unterstützung bei der turbo-applikation.

            4. ja, ich kenne einige TOP-ingenieure, die versetzt wurden. die überarbeitung des S65 für den GTS konnte bei der basis und dem umfang an arbeiten mit wenig kapazität geleistet werden. nochmals, die S63-adaption ist bei der gegebenen basis, dem N63, NICHT aufwändig, aber es ist auch nicht mit reinem chiptuning zu vergleichen. versteh das endlich!
            den S55 macht die M. allerdings ist auch hier lediglich der kopf und die lader zu applizieren. dafür braucht man keine paar jahre….es wird ein neuartiger lader kommen und fertig.

            5. jeder M sollte hardcore sein…..nicht nur ein GTS. der GTS ist ein auto was dazu dient um der M-gemeinde zu zeigen, dass man immer noch bock auf motorsport hat. der aufwand hierfür war nicht groß….siehe 1er M. dagegen war die entstehung des CSL weitaus komplizierter, schon allein wegen dem carbondach in der serie.

            6. du hast die M-philosophie nicht verstanden….andernfalls gäbe es längst einen M7, einen M-ableger vom 5er GT….der M3 damals mit vier zylindern war der erste M3……da schon von tradition zu reden – trotz der verdienste im rennsport – wäre übertrieben gewesen.

            nochmals: M philosophie ist:

            – leistungsstarke motoren
            – sehr hohe querdynamik
            – hohe längsdynamik
            – leichte fahrzeuge
            – innovative technologien

            der X5/X6M hat mit querdynamik und leichtigkeit NICHTS zu tun, auch wenn er sich in dem power-SUV-umfeld sehr gut schlägt/fährt.

            wenn du einen diesel willst, geh zu alpina….erst hiess es “lieber 1000kg als 1000PS” und wer knackt nun ausgerechnet den rekord für M-motoren???

            der X5/X6M….und warum? weil er schwer ist….damit er dennoch gut geht, braucht man 555PS….also doch lieber “1000PS als 1000kg”…….bald sind wir beim M5 bei 586PS…….usw.

            gott sei dank hat selbst ein segler kapiert, dass ein diesel nichts mit M zu tun hat…..ein BWLer kapierts….du noch nicht, aber frag ruhig. ich kann dir das erklären, warum 5.000 1/min nichts mit fahrspass zu tun haben, wenn zudem der tritt aufs pedal kommt und man ne sekunde warten muss bis es weiter geht.

            7. totaler blödsinn von einem, der den medien wohl zu viel glauben schenkt. seriöse studien im autosektor zeigen auf, dass selbst 2030 der anteil der verbrennungsmotoren als hauptantriebsquelle als “absolut führend” angesehen sein wird. alle anderen alternativen antriebsquellen werden auch dann eine “kleine” rolle spielen. du kannst ja schon mal deinen E-rollen auspacken und dir ein gutes gewissen dabei holen, während um die ecke der schornstein dafür qualmt….als CD kannst du dann den sound des S85 laufen lassen, weil sonst ruhe im karton ist….oder wenn du ganz schlau bist und milliardär werden willst, dann mach heute ne firma auf, die elektromotoren zu gutem sound verhilft.

            aber von M hast du wenig ahnung….

          • manuelf

            Danke für Deine ausgiebige Stellungnahme 🙂
            Ich will das auch nicht in nen Glaubenskrieg ausarten lassen.

            Im Grunde genommen geht es in unserer Diskussion (wie immer, wenn es aktuell um das Thema M geht) doch um die beiden grundsätzlichen Themen:

            – sind aufgeladene – von der AG Basis abgeleitete Motoren akzeptabel?
            – ist es akzeptabel, dass die M Fahrzeugsegmente on top bedient, die sie vorher nicht bedient hat?

            Bezüglich des ersten Punktes, scheinen wir unterschiedlicher Meinung zu sein. Wobei ich mir nach deinem Posting nicht ganz sicher bin, weil Du teilweise ja auch explizit und richtig anführst, dass es hier ja nicht um reines Chiptuning geht, sondern die M die Motoren deutlich überarbeitet, bevor sie vom N zum S werden.
            Ich stehe zu dieser Fragestellung so: Lass mich einen von der M gemachten Turbo fahren (nicht im X5/X6, sondern in einem Fahrzeug a la 1er/3er). Wenn die M Ansprechverhalten und Leistungskurve so gut hinbekommen hat, dass das Fahrzeug Spaß macht, kann ich nachvollziehen UND akzeptieren, dass man sich aus wirtschaftlichen Gründen dagegen entschieden hat einen ca. 3 mal teureren Saugmotor zu entwickeln. Und mehr Drehmoment bei mittleren Drehzahlen ist dann auch vorhanden (was ja auch im M3 GTS ein wesentliches Entwicklunsziel gewesen zu sein scheint).

            Der zweite Punkt – die Frage nach der Erweiterung der Fahrzeugsegmente – da kann ich die Aufregung, wie gesagt nicht verstehen. Du sagst selbst, dass die Fahrzeuge in ihrer Gattung Benchmark sind. Wenn auch mir persönlich ein Power-SUV nicht besonders am Herzen liegt – so what. Mich stört es dann aber doch nicht. Und zum wiederholten Mal: Ich kann es auch nicht nachvollziehen, wenn es jmd. anderen stört, es sei denn, er macht mir plausibel, inwiefern die Segmentwerweiterung negativen Einfluß auf andere Segmente der M hat, die ihm am Herzen liegen.

            das ganze CO2 Thema habe ich übrigens NICHT gebracht, weil ich dahinter stehe (sollte man eigtl. rauslesen können), sondern, weil ich sehe, welcher Druck in der öffentlichen Meinung aufgebaut wird. Leider ist der Druck so gewaltig, dass sich da niemand entziehen kann. Und – ich denke auch für BMW ist es leider inzwischen essentiell für JEDES Fahrzeug peinlichst auf synthetische ECE-Verbrauchswerte zu schauen. 2 Zylinder mehr + Hochdrehzahl haben eben physikalisch deutlich höhere Reibverluste, also schlecht für diese Zahlen, auf die die Welt momentan schaut.
            Und bzgl. meiner aus dem Ärmel geschüttelten Zahl von 25 Jahren: Touche – vieleicht daneben geschüttelt. Dann sind es eben 35 Jahre. Ist eigtl. auch egal. Ich wollte damit verdeutlichen, dass (leider) eine Zeitenwende kommen wird für die individuelle Mobilität und ich wollte damit den Ringschluß machen zur Fragestellung M und Tradition der M. Ich bin eben der Meinung, dass die M eben nicht mit dem Verschwinden des Verbrennungsmotors (wann auch immer) verschwinden muss, sondern mit der Technologie, die dann eben en vogue ist, Fahrspass bieten kann. Du scheinst das zu verneinen? Schade. Gerade das Thema Leichtbau wird ernsthaft im Zuge der Elektromobilität aufgerollt – ich sehe da auch ziemliche Chancen. Mich würde aber schon interessieren, was Du der M raten würdest? 😉

  • Steve8178

    Der schaut sehr geil aus, speziell die Felgen und die Frontschürze gefallen…

  • max

    Hat man schon auf diversen Spyshots einen Powerdome erkennen können? Würde auf dem 1er-Coupé sicherlich verdammt gut aussehen..

    • Der kommt auf jeden Fall mit Powerdome. Wird aber erst zum schluss angebracht. Ist ja nur Optik.

  • Pingback: BMW 1 M-Coup()

Find us on Facebook

Bimmertoday

Tipp senden