Absatz der BMW Group im Juni 2010 12,2% über Vorjahr

News | 8.07.2010 von 9

Nach den US-Zahlen gibt es nun auch die weltweiten Verkaufszahlen der BMW Group vom Juni 2010. Genau wie in den USA gibt es auch weltweit …

Nach den US-Zahlen gibt es nun auch die weltweiten Verkaufszahlen der BMW Group vom Juni 2010. Genau wie in den USA gibt es auch weltweit ein signifikantes Wachstum zu verzeichnen, das sich auf alle drei Konzernmarken stützt. Das prozentual größte Wachstum gibt es dabei bei Rolls Royce, denn die Luxuslimousinen aus Goodwood fanden im Juni 292 Kunden – gegenüber dem Vorjahr entspricht das einer Steigerung um 450,9 Prozent! BMW konnte sich ebenfalls steigern und kam im Juni auf 119.663 verkaufte Fahrzeuge, was einem Plus von 13,7 Prozent entspricht. Das kleinste Wachstum gab es bei MINI, 4,2% und 23.202 Einheiten sind aber ebenfalls erfreulich. Für die gesamte BMW Group ergibt sich somit eine Steigerung um 12,2 Prozent auf 143.157 verkaufte Fahrzeuge.

Betrachtet man das komplette erste Halbjahr 2010, ergibt sich ebenfalls ein positives Bild. Die BMW Group insgesamt liegt mit 696.026 Fahrzeugen um 13,1 Prozent über dem Vorjahreszeitraum, auch dieser Erfolg wird von allen drei Marken getragen. BMW (585.755 / +14,1%), MINI (109.301 / +7,6%) und Rolls Royce (970 / +194,8%) können sich über ein sehenswertes Wachstum freuen und ermöglichen so den Erfolg der BMW Group. Auch die Sparte BMW Motorrad konnte sich im ersten Halbjahr in einem schwierigen Marktumfeld um 21,2% auf 57.015 Einheiten steigern.

BMW-Group-Absatz-Juni-2010

Das Wachstum im ersten Halbjahr gründet sich fast auf alle Regionen der Welt, besonders stark ist aber wie gewohnt der chinesische Markt gewachsen. 75.615 Einheiten in China entsprechen einer Steigerung gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 um 101 Prozent. Auf allen asiatischen Märkten ergibt sich ein Zuwachs von 57,5% auf 128.483 Einheiten. Kräftige Zuwächse gab es auch in Brasilien (+131,4%), Indien (+25%), Russland (+24,5%) sowie auf den Märkten Ozeaniens (+13,8%) und Afrikas (+26,8%).

Wichtigster Auslandsmarkt bleiben auch weiterhin die USA. Wie bereits kommuniziert, konnte der Absatz im ersten Halbjahr 2010 dort um 6,2 Prozent auf 121.585 Fahrzeuge gesteigert werden. Allein im Juni konnten 23.331 neue Fahrzeuge übergeben werden (+11,9%) und  es ist davon auszugehen, dass der positive Trend nach der erfolgreichen Einführung der neuen BMW 5er Limousine anhalten wird.

Auf dem Heimatkontinent konnte sich die BMW Group in einem schwierigen Umfeld um 3,9 Prozent auf 389.601 Einheiten steigern. Dieses Wachstum ging vor allem von Großbritannien (73.000 /+20,4%), Frankreich (34.235 / +11,6%), Spanien (23.426 /+35,9%) und Belgien/Luxemburg (20.474 /+16,5%) aus.

Der Heimatmarkt Deutschland bleibt weiterhin der größte Einzelmarkt. Während der Gesamtmarkt gegenüber dem Vorjahreszeitraum – vor allem die Volumenhersteller profitierten damals von der Abwrackprämie – um 28,7 Prozent schrumpfte, muss die BMW Group nur ein geringes Minus von 1,0 Prozent auf 135.421 Einheiten verkraften und konnte somit den Marktanteil deutlich auf 9,2 Prozent erhöhen. Die Marke BMW konnte als einzige Premiummarke ihre Deutschland-Zahlen aus dem ersten Halbjahr 2009 überbieten und kam auf 120.262 verkaufte Fahrzeuge (+1,1%).

Bei den Modellreihen konnten vor allem der BMW X1 und der BMW 5er GT überzeugen. Der im Herbst eingeführte kleine Geländewagen fand im ersten Halbjahr 2010 46.705 Kunden, ein Vergleich mit dem Vorjahr ist naturgemäß noch nicht möglich. Auch der BMW 5er GT liegt mit 11.803 Einheiten über dem Soll und wird von den Märkten weltweit gut angenommen. Bei den etablierten Baureihen konzentrieren sich die Erfolge auch weiterhin auf die 7er-Reihe (30.711 / +50%), den Z4 Roadster (14.236 / +74,7%) sowie die Geländewagen BMW X5 und BMW X6 (68.632 / +7,1%) – diese drei Modelle sind auch weiterhin weltweite Marktführer in ihren jeweiligen Segmenten. Volumenstärkstes Modell bleibt weiterhin die 3er-Reihe, die auf 199.027 Einheiten und ein leichtes Plus von 3,0 Prozent kommt.

Ian Robertson (Vorstand für Vertrieb & Marketing): “Die Automobilmärkte erholen sich teilweise deutlich schneller als angenommen. Mit einem Absatzzuwachs von 13,1% blicken wir auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr zurück. Wir sind damit weiterhin der weltweit führende Premiumhersteller.
Wir wollen in der zweiten Jahreshälfte den Aufwärtstrend fortsetzen. Dazu beitragen werden neben der neuen BMW 5er Limousine dann auch zahlreiche Modellneuheiten wie etwa der neue BMW 5er Touring, der neue BMW X3 sowie der MINI Countryman.
Die wichtigste Modellneuheit in diesem Jahr ist die neue BMW 5er Reihe. Die im März vorgestellte neue BMW 5er Limousine hat bereits rund 25.000 Kunden gewonnen. Im Juni haben wir das Modell auch in den USA eingeführt – die Resonanz auf das Auto ist auch hier hervorragend.
Gegenüber Juni 2009 hat sich der Rolls-Royce Absatz im vergangenen Monat mit 292 (Vj. 53) Auslieferungen mehr als verfünffacht. Mit diesem Monats- und Halbjahresergebnis sind wir auf einem guten Weg, unser Jahresziel, den Rolls-Royce Gesamtabsatz mehr als zu verdoppeln, zu erreichen.”

  • Steve8178

    Geil, das nenn ich mal wachstum.. 🙂

  • Thomas1

    BMW 4ever No.1 !!! 🙂

  • Juergen

    Ein Mal BMW – für immer BMW!

  • quickjohn

    Tja, da hat BMW im Juni seinen dt. Wettbewerbern mal richtig was vorgesetzt. Daimler mit 123′ (davon smart 10′) und Audi mit 99′ bleiben da doch richtig zurück.

    Immer wieder ein Genuss sind die Pseudo-Rankings die sich Daimler u. Audi dabei raussuchen – z.B.
    “S-Klasse klarer Segmentführer” – leider nur in D und halt nicht weltweit
    “Mercedes-Benz volumenstärkste Premiummarke in den USA” – ein paar Stück vor BMW und deutlich hinter BMW/Mini
    “Best June ever for MB” – und dennoch von BMW deutlich getoppt
    “Audi ist Marktführer unter den Premiumherstellern in Europa” – hat man im Juni nicht mehr gehört da BMW im Monat überholt und im 1. Halbjahr aufgeholt hat.

    Interessant ist im Übrigen auch, dass Audi in Monaten wo es nicht so gut läuft, seine Zahlen gerne unter der VW-Mutter versteckt. Da mangelts an Souveränität.

    Einfach souverän dagegen das lfd. BMW-Statement vom ‘führenden Premium-Hersteller weltweit’.

    Und was passiert bis Ende des Jahres? Audi wird sich mit dem A1 zur grössten Premiummarke hochjubeln wollen und BMW wird mit dem dann voll verfügbaren 5er weiter kräftig zulegen.

    Prognose: BMW wird zum Jahresende so schlappe 250′ vor Audi liegen – die dann aber vielleicht Daimler überholt haben.

  • Steve8178

    Audi wird sich mit dem A1 zur grössten Premiummarke hochjubeln!!

    Was will man denn an einen A1 verdienen?!! Die obere Mittelklasse dortliegt der Gewinn begraben. Beim 3er durch die relativ hohre Stückzahlauch noch, aber bei 5er liegt das Geld!!

    Hoffe auch noch das Mercedes Ende des Jahres vor den Großklappen um Stadler herum bleibt.

    Ein hoch auf Heckschleudern und querdynamikfanatiker. h3h3 😀

    • Benny

      Wenn man einen Kleinwagen auf Basis eines Konzernmodells anbietet und dann als Premiumprodukt verkauft, liegt auch dort eine Menge Geld auf der Straße. Audi hat den A1 zwar relativ umfangreich vom Polo entfremdet, aber dennoch gibt es eine Vielzahl an Gleichteilen und dementsprechend auch jede Menge Gewinn.

      • Steve8178

        Ja das stimmt Benny, hab ja nicht gmeint das dort gar nix zu holen ist, aber der große gewinn liegt doch eher im Mittelfeld… oder eben Oberklasse…. oder etwa nicht?!

        Apropo Gewinn: was hat eigentlich BMW verdient an den zick tausend Dieselmotoren die in die USA gewandert sind zur Police!!?? Hast du ne Ahnung was dabei rausgesprungen ist?!

        ^^

        • Benny

          Selbstverständlich sind die Gewinnmargen in den großen Fahrzeugklassen größer als in der hart umkämpften Klein- und Kompaktwagenklasse. Es liegt ja auf der Hand, dass 1000€ Mehr-Preis bei einem 1er für 25.000€++ schwerer ins Gewicht fallen als bei einem 7er, der insgesamt auf 70.000€+++ kommt.
          Der Deal über die Dieselmotoren hat ein Umsatzvolumen von vielen Millionen, denn es geht ja um bis zu 240.000 Motoren. Wie hoch dabei aber der Gewinn sein wird, kann ich Dir nicht sagen.

  • XfrogX

    Joa mehr pro auto verdient man ja teuerer da auto ist. Aber beim a1 wird aui über die menge verdienen, da der wagen kaum entwicklungskosten zu decken hat und dank gleicher teile wie polo fabia usw sehr billig ist.

    Ein 7er oder a8 hat ja auch hohe entwicklungskosten udn die muss man ja auch dabei rechenen während beim gewinn ja immer nur die produktionskosten gegen die verkaufspreise gesehen werden.

    Denke der a1 wird audi einiges an kohle einbringen, sogar mehr als der mini obwohl er nie an die verkaufszahlen ran kommt.

Find us on Facebook

Bimmertoday

Tipp senden