BMW 750Li E66 von der BMW M GmbH

BMW 7er | 20.06.2010 von 4

Die Leidenschaft des japanische Geschäftsmannes Masakuni Hosobuchi zu BMW begann im Jahr 1981. Momentan befinden sich etwa 60 exklusive BMW in seinem Besitz. Dazu gehören …

Die Leidenschaft des japanische Geschäftsmannes Masakuni Hosobuchi zu BMW begann im Jahr 1981. Momentan befinden sich etwa 60 exklusive BMW in seinem Besitz. Dazu gehören diverse M3 und M5, ein M1, ein 3.0 CSL, ein ALPINA Z1 und viele andere hochkarätige Autos.

Nicht selten kauft der japanische Sammler die BMW direkt von den Messen weg. Deshalb befinden sich in seiner Sammlung – wegen des Linksverkehrs in Japan untypisch – auch Links gelenkte Fahrzeuge. Eines davon möchten wir wegen des Einzigartigkeit vorstellen: einen BMW 750Li E66 von der M GmbH.

BMW_750i_M-GmbH_E66_Japan_1

Dieser besondere BMW wird von Herrn Hosobuchi im Alltag meist durch seinen Chauffeur bewegt. Der 7er der letzten Generation wurde durch ein paar Veränderungen zu einer Art Werks-M7. So bekam das Einzelstück eine schwarze Lackierung und einen ebenfalls schwarzen Innenraum von BMW Individual. Im Fond finden sich Einzelsitze. Die aus gebürstetem Edelstahl bestehenden Einstiegsleisten tragen den Schriftzug der M GmbH. In die vorderen Kotflügel wurden die Kiemen des M5 auf E60 bzw. E61-Basis integriert.

BMW_750i_M-GmbH_E66_Japan_2

Als weiteres Highlight kann man die geänderte Abgasanlage mit nun zwei sichtbaren Endrohren und der entsprechend angepassten Heckschürze bezeichnen. An den Leistungsdaten des V8 mit 367 PS aus  4,8 ltr Hubraum hat sich allerdings nichts getan. Alle Maßnahmen stammen direkt von BMW, so dass sich der  „Bastelcharakter“ offiziell verbietet. Der Wagen verdient aufgrund der Retuschen von rein optischer Natur natürlich wirklich nicht die Bezeichnung M7, aber zumindest das 750Li by BMW M GmbH. Ein interessanter Aspekt an dem Wagen: Er stammt aufgrund seiner Linkslenkung ursprünglich nicht aus Asien. Wer besaß ihn also vorher?

(Quelle: Focus.de)

  • Andreas1984

    Auch noch erwähnenswert ist die doch stark veränderte Mittelkonsole. Würde mich mal echt interessien, was die ganzen Sonderwünsche gekostet haben.
    Grüße,

    Andreas

  • steve8178

    Wooden oder Benny, was für kosten verschlingt denn eigendlich so ein Supersportler vs verkauf wie zum bsp ein X1 vs verkauf…. Wo liegt da der Gewinn bei beiden??!!! Hast du irgendwelche beispiele??!!!

    Ths schon mal…

    • Benny

      Mit konkreten Zahlen kann man hier schlecht argumentieren, weil diese nicht gerne kommuniziert werden. Man kann hier auch nicht pauschalisieren. Wenn ich einen Supersportler in Form von Badge Engineering baue und ein im Konzern verfügbares Fahrzeug in ein anderes Blechkleid stecke, spare ich mir natürlich einen Großteil der Entwicklungskosten bzw. kann ihn auf größere Stückzahlen verteilen, womit die Rentabilität leichter erreichbar ist.
      Der Preisdruck gegenüber den Modellen der Wettbewerber ist in kleineren Fahrzeugklassen naturgemäß größer, weil 1.000€ mehr Verkaufspreis in der Golfklasse naturgemäß ein gewichtigeres Argument sind als bei einem Supersportler. Insofern ist die Gewinnspanne bei sehr teuren Fahrzeugen mit idealerweise sehr viel Sonderausstattung natürlich größer als bei einem nackten 116i, an dem kaum etwas verdient wird. Letztlich muss man aber auch sehen, wie groß die Stückzahlen sind und hier summieren sich die vielen kleineren Gewinne in den kleineren Fahrzeugklassen natürlich zu einem netten Betrag, während die größeren Gewinne bei einer Hand voll Supersportler eben auch nötig sind, um die Entwicklungskosten hereinzuspielen.

  • Thomas1

    Gummifussmatten in so einem Luxusdampfer?! 🙂

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