BMW Pathfinder – microNavigation macht das Leben leichter

News | 15.06.2010 von 3

In unbekannten Städten kann man schnell die Orientierung verlieren. Zum Glück gibt es seit einigen Jahren Navigationssysteme, die einem zumindest im Auto den Weg zum …

In unbekannten Städten kann man schnell die Orientierung verlieren. Zum Glück gibt es seit einigen Jahren Navigationssysteme, die einem zumindest im Auto den Weg zum Ziel weisen. Aber wie kommt man in einer fremden Stadt vom Parkhaus zum eigentlichen Zielort – und wie kommt man von dort zurück zum Parkhaus? Für diese Fragen entwickelt BMW derzeit ein System namens Pathfinder (Pfadfinder), das einem mit Hilfe mobiler Endgeräte wie Smartphones auch in diesen Situationen zur Seite steht.

Pathfinder soll auch Details wie die Etage des Parkhauses kennen, um den Weg zurück zum Parkplatz so einfach wie möglich zu machen. Selbst abstrakte Zielbeschreibungen wie “Infocounter Süd” in der BMW Welt soll ein entsprechend entwickeltes System später beherrschen können. Entwickelt wird das System übrigens von der BMW Forschung und Technik GmbH, über die wir vor einigen Wochen ausführlich berichtet hatten.

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Zur Nutzung des Systems muss der Fahrer am Computer mit Hilfe von Google Maps sein Ziel auswählen und wird dann automatisch informiert, wenn für das Zielgebiet sogenannte microMaps verfügbar sind. In diesem Fall werden selbige an sein Fahrzeug übertragen und ergänzen dort die bestehenden Navigationsdaten. Sollte man das vergessen haben, kann man die microMaps künftig auch mit dem Internetanschluss des Fahrzeugs herunterladen.

Mit Hilfe von Kameras kann das Navigationssystem dem Fahrer schon bei der Anfahrt helfen, um sich stets in der richtigen Fahrspur zu befinden, was vor allem in unbekannten Großstädten einen großen Komfortgewinn darstellt.

Carsten Isert (Projektleiter microNavigation): “Durch die realitätsnahe Abbildung beispielsweise eines komplexen mehrstöckigen Parkhauses mithilfe einer microNavigation-Karte im Central Information Display des Forschungsprototypen hat der Benutzer einen klaren Navigations- und Informationsvorteil, der weit über das gewöhnliche Angebot einer Straßennavigationslösung hinausgeht.”

Robert Hein (Leiter Navigation und Datendienste der Zukunft): “Durch die microNavigation ist es möglich, den Fahrer bei seiner Fahraufgabe, aber auch am Zielort, maßgeschneidert zu unterstützen und somit die Souveränität und den Komfort deutlich zu erhöhen.”

  • Chris

    Noch was, was die Welt nicht braucht…

  • ewtalburg

    „Ausgestattet mit den technischen Finessen der Moderne, einem Handy inklusive Navigation, und einer Tasche mit dem Nötigsten eilte er mit seinem Trekkingrad zur Übernachtung nach Muttern“, schreibt die Polizei.
    „Mit frischer Luft, zwei gesponserten Wasserflaschen und mehreren Motivationssprüchen machte sich der 30-Jährige unglaublich dankbar und voller Stolz auf die nächtliche Flachetappe von zirka 60 Kilometern“, so die Polizei.

    Wie die Polizei berichtete, meldete sich die Kreisleitstelle der Feuerwehr am Dienstag um 23.40 Uhr bei der Polizeileitstelle in Borken mit dem Hinweis, dass ein Radfahrer von der Bundesstraße 473 in Bocholt angerufen habe und Hilfe benötige. Der Radfahrer habe sich verfahren. Die Besatzung einer Funkstreife eilte zur Hilfe.

    Als der 30-Jährige den beiden Beamten seine Geschichte erzählte, staunten diese nicht schlecht. Der Klever hatte am Dienstag gegen 17 Uhr die Idee, seine Eltern in Ahaus besuchen zu wollen.Das Navigationsgerät zeigte eine Entfernung von 94 Kilometern an und das in nur einer Stunde und 50 Minuten Fahrzeit. Dass das Navigationsgerät allerdings auf Pkw-Modus stand, war dem 30-Jährigen nicht bewusst. Auf ging es also in den Sonnenuntergang. Der Weg zog sich dann doch ein wenig.
    Als etliche Fahrzeugführer auf der Bundesstraße 473 den unermüdlichen Radfahrer anhupten, stellte er fest, dass etwas nicht in Ordnung war. Er befand sich auf einer für Radfahrer „verbotenen“ Straße. Aber das Navigationsgerät schrieb immer wieder: „Bleiben Sie rechts“. Nun brauchte er Hilfe. Nachdem er die Nummer 112 wählte, trafen sich dann seine Wege und die der Polizei.

    Nachdem der 30-Jährige den Beamten das Zustandekommen der Radtour und die Umstände seiner persönlichen „Vuelta“ geschildert hatte, begleiteten die Beamten ihn zur Wache nach Bocholt. Dort wurde auch ein technischer Check am Fahrrad vorgenommen.

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