In der aktuellen Ausgabe der AutoBild finden sich eine ganze Reihe interessanter Informationen zum künftigen Megacity Vehicle von BMW, das ab 2013 im Werk Leipzig gebaut werden soll. Neben den bereits bekannten Eckpunkten wie Heckantrieb, Heckmotor, Carbon-Struktur, Elektroantrieb und optionalem Hybrid-Antrieb nennt die AutoBild auch Details zu verschiedenen Karosserievarianten.

Demnach soll es zunächst einen Zweitürer mit vier Sitzen geben, der rund vier Meter lang sein soll. Für die Hybrid-Variante mit Dreizylinder-Verbrennungsmotor nennt die AutoBild ein Gewicht von 950 Kilogramm und einen Verbrauch von nur 3 Litern pro 100 Kilometer. Der Verbrennungsmotor würde nur bei starker Beschleunigung sowie bei hohen Geschwindigkeiten zum Einsatz kommen, also nur dann, wenn er mit einem guten Wirkungsgrad arbeitet. Der Preis soll bei erschwinglichen 19.000€ liegen, was für einen Kleinwagen mit Carbon-Struktur und modernster Technik relativ preiswert wäre.

BMW-Megacity-Vehicle-MCV-Project-i-AutoBild

Besagter Zweitürer mit vier Sitzen soll außerdem als reines Elektroauto erhältlich sein und dann rund 30.000€ kosten. Dank des niedrigen Gewichts soll der Elektro-Stadtflitzer auf eine Reichweite von 150 bis 200 Kilometern kommen.

Neben dem Zweitürer mit vier Sitzen soll laut AutoBild auch noch ein Zweitürer mit zwei Sitzen kommen, der in der Liga des Smart ForTwo und des Toyota iQ spielen würde. Den größten Ableger könnte ein Viertürer mit fünf Sitzplätzen darstellen, der sich auch für Familien mit Kindern eignen würde.

Laut AutoBild plant BMW derzeit mit rund 150.000 Fahrzeugen pro Jahr. Damit wären die Modelle von Project i stückzahlenmäßig relativ deutlich unterhalb von MINI und BMW 1er angesiedelt, die jeweils auf über 200.000 Einheiten kommen. Dennoch macht die Zahl deutlich, wie ernst es den Münchnern mit dem Thema Megacity Vehicle ist und dass man sich von der internen Zielstellung, besser als alle Wettbewerber zu sein, durchaus auch hohe Verkaufszahlen verspricht – trotz des selbstbewussten Preises von zunächst rund 30.000€ für den elektrisch betriebenen Zweisitzer.

Noch mehr Infos und weitere Entwürfe zu den genannten Fahrzeugen findet ihr in der aktuellen Ausgabe der AutoBild (Nr. 22 / 2010).

(Entwurf & Infos: AutoBild)

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  • Lennardt

    klingt soweit ganz gut finde ich.
    Aber: “Neben dem Zweitürer mit vier Sitzen soll laut AutoBild auch noch ein Zweitürer mit zwei Sitzen kommen, der in der Liga des Smart ForTwo und des Toyota iQ spielen würde. Den größten Ableger könnte ein Viertürer mit fünf Sitzplätzen darstellen, der sich auch für Familien mit Kindern eignen würde.”
    Ich würde es echt begrüßen, wenn BMW derartige Fahrzeuge mit einer Marke wie Isetta o.ä. auf den Markt bringen würde. Würde mich stören, wenn Smartableger als BMW durch die Gegend fahren.

  • Mitsu

    @lennardt

    Man muss sich keine Sorgen machen: Diese Fahrzeuge werden definitiv NICHT als BMW auf den Markt kommen. Sie werden auch nicht die Optik von BMWs haben. Das weiß ich aus sicherer Quelle.
    Die (Auto)BILD hat doch wie immer keine Ahnung und spekuliert wie immer einfach mal wild herum. Ein Schuss ins Blaue, mehr nicht. Und die BILD hat noch immer nicht geschnallt, dass der neue BMW unterhalb des 1ers nichts, aber auch rein gar nichts mit dem MCV zu tun hat.

    Undabhängig davon, dass die MCVs nicht wie abgebildet auf den Markt kommen und vor allem nicht mit der BMW-Designlinie, sind die Entwürfe recht gut gelungen. Mir gefallen die und ich würde den ja sicher kommenden BMW unterhalb des 1ers in ähnlicher Form sehr begrüßen.

  • http://www.deuschl.net/matthias/ Matthias

    Dass das Megacity Vehilce als Submarke von BMW auf den Markt gebracht wird wissen wir schon länger. Wie die Submarke heißen wird nicht. Isetta fände ich gar nicht so schlecht.
    Was mich viel mehr wundert ist die Preisstellung: ein drittel weniger für den Hybrid? Echt? Oder habe ich falsch gelesen?
    Ansonsten stimmt einiges, anderes nicht:
    http://www.deuschl.net/matthias/2010/06/autobild-weis-alles-zum-megacity-vehicle-stimmts-auch/

  • Südstaatler

    Aus meiner Zeit bei BMW und den Gesprächen mit ranghohen Personen kann ich sagen, dass das Project i sehr, sehr ernst genommen wird. Es ist eine Möglichkeit (vl. die einzige), das Volumen deutlich zu erhöhen. Jedoch darf ich meinen Chef zitieren mit den Worten “The proof of the pudding is the eating – am Ende muss das Teil verkauft werden.”

    Ich weiss nicht, hoffe aber, dass man sich bei BMW dies zu Herzen nimmt. Ob die Zahlen der Bild nun stimmen oder nicht. In Bezug auf die Herstellungskosten sind 30.000 Euro für ein Elektroauto sicher zu veranschlagen. Das ist eine Menge Geld und wird sich nur verkaufen, wenn das Auto wirklich sehr gut ist (wichtig: Reichweite <200km kritisch, Haltbarkeit der Akkus unklar, etc.). Zudem muss darauf geachtet werden, dass das MCV keine Konkurrenz zum BMW 1er wird.

    Es gibt also viele Stolpersteine auf dem Weg, wollen wir hoffen, dass BMW es trotzdem meistert und weiter erfolgreich tolle Autos baut!

    • steve8178

      Hey Südstaatler, ich sag Dir nochwas, mitlerweile hat man ja soviel die letzten Jahre copiert von BMW, da will BMW wieder das Ego spielen lassen(würde ich genauso machen) und will wieder vorreiter sein mit dem MVC in sachen Verbrennungsmotor (3Zylinder) mit elektromotor bzw voll Elektrisch mit viel vielmehr Reichweite wie die anderen…

      Wer zu erst kommt malt als erstes!! h3h3 :)

      • steve8178

        Sorry MCV

  • Pingback: Rendering and New Information on BMW Megacity Vehicle

  • Frank

    Grundsätzlich zum gezeigten Entwurf:

    Mir scheint äußerst unwahrscheinlich, dass ein Fahrzeug mit Heckmotor eine solch “klassische” Designlinie mit Motorhaube bekommen wird.

    Ich vermute, dass sich in der äußerlichen Form auch die Technik spiegelt und damit eher ein “Microvan”-Design erwarten lässt.

    • Benny

      Aus Gründen des Fußgängerschutzes sind derart flache Motorhauben deutlich besser als das Van-Design. Auch wenn der Motor in der Hinterachse untergebracht ist, müssen irgendwo die Batterien hin und man braucht ja auch einen Kofferraum, der dann eben vorne ist. Denn zumindest beim Hybrid mit Verbrennungsmotor wird hinten nicht zu viel Platz bleiben, was sich dann spätestens beim Wochenendeinkauf als Problem entpuppt. Das grundlegende Design könnte also schon in die Richtung gehen, auch mit den Nieren, denn es war stets von einer Sub-Brand die Rede. Eine Sub-Brand ist beispielsweise auch BMW M, und die fahren schließlich auch mit Nieren herum.

  • XfrogX

    Gibts den den wagen nicht mit aufgeladenen 4zylinder ohne hybrid? so einen 1,6l 4zyiinder mit twinscroll lader würde mir viel mehr gefallen. Ausserdem wäre der doch bestimmt leichter und zumindest nicht teuerer als die akkus.

  • http://www.maspalomas-tonight.com Martin

    Autobild ist doof. Ich kaufe sie trotzdem jede Woche als Klo-Lektüre :-P