Einige Zeit nach der offiziellen Vorstellung des überarbeiteten BMW 3er Cabrio gibt es nun noch einmal eine ganze Reihe neuer Bilder, die uns das Modell E93 nach dem Facelift – neudeutsch Life Cycle Impulse (LCI) – zeigen. Gegenüber den Vorfacelift-Modellen unterscheidet sich die neuere Variante durch geänderte Leuchteinheiten an Front und Heck sowie rundum leicht modifizierten Schürzen.

Zu sehen ist ein BMW 335i Cabrio mit Doppelkupplungsgetriebe, das den neuen SingleTurbo-Reihensechszylinder mit der internen Bezeichnung N55 unter der Haube trägt. Im Vergleich zum doppelt aufgeladenen Vorgänger N54 braucht der neue N55 weniger Kraftstoff bei identischen Leistungswerten, allerdings liegt das maximale Drehmoment von 400 Newtonmeter nun etwas früher an. Auch bezüglich des Ansprechverhaltens muss man sich keine Sorgen machen, denn dank der TwinScroll-Technologie spricht der Motor sogar noch etwas schneller an als der Vorgänger, ein störendes Turboloch ist also nicht vorhanden. Trotz seiner 306 PS benötigt das 335i Cabrio nur 8,8 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer. Dabei bringt das Triebwerk das Cabrio mit dreiteiligem Metall-Klappdach bei Bedarf in nur 5,8 Sekunden auf Landstraßentempo.

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In unserer Galerie findet ihr Detail-Aufnahmen der veränderten Elemente, Bilder zu Interieur, Motor und natürlich dem Gesamtfahrzeug sowie vom Schließvorgang des Klappdachs.

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  • tk14

    Ich hab schon in einem Facelift Cabrio gesessen und muss sagen mir gefällt die Kombination aus neuer Lenkradblende, die ist jetzt stark genarbt, und glattem Leder nicht sonderlich gut. Die Blende wirkt auf mich deutlich weniger hochwertig als das vorherige glatte Material. Wurde aber wohl aus Gründen der Haltbarkeit geändert (Softlack). Ebenso das glatte Leder, fand ich bis jetzt auch deutlich griffiger…

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  • peter

    Beim Ansprechen muß man sich immer Sorgen machen.

    Leider sogar bei den Saugmotoren.
    Aus Komfort- oder Abgasgründen sind die seit Jahren viel zu gedämpft.

    • Benny

      Das hängt davon ab, womit man vergleicht. Ich bin den N55 u.a. im 535i F10 gefahren und da merkt man im Grunde genommen nichts davon, dass es sich um ein aufgeladenes Triebwerk handelt.
      Wenn man mit Hochleistungssaugmotoren wie dem S54B32 vergleicht, kann ein Serien-Benziner natürlich nicht mithalten – das konnten die damaligen Saugmotoren aber auch nicht. Selbstverständlich ist das Ansprechverhalten bei einem Sportmotor nochmal deutlich schärfer und auf eine ganz andere Art und Weise faszinierend, aber der N55 ist als ökonomische Variante eines kraftvollen Triebwerks gedacht und diesen Part erfüllt er hervorragend. Eigentlich fährt er sich wie ein deutlich größerer Saugmotor und erfüllt damit genau die Vorgabe, die vor der Entwicklung vorhanden war – natürlich bei deutlich geringerem Gewicht und weniger Verbrauch.

      • peter

        Meine Erfahrung bezieht sich konkret auf einen paar Jahre alten E90 330i und einen aktullen 116i. Beide haben einen für mich spürbaren Lag beim “Tip-in”.
        Genauso wird bei schneller Gaswegnahme weiter etwas Leistung abgegeben – sehr irritierend.
        Es entsteht das Gefühl einer Entkoppelung vom Fahrerwunsch.
        Früher, mit einer direkten Verbindung zur Drosselklappe, waren solche “Komfortfeatures” einfach nicht (so leicht) möglich.
        Bei einem sportlichen Hersteller wie BMW würde ich mir ein direkteres Verhalten wünschen ohne zu einem M-Modell greifen zu müssen. Ich bin gespannt wie deren zukünftige, aufgeladenen Motoren von den Kunden angenommen werden.