Unfall mit Todesfolge überschattet 3. VLN-Lauf

Motorsport | 24.04.2010 von 6

Von einem schweren Unfall wurde die Generalprobe für das 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring überschattet. In der 22. Runde geriet der 43-jährige Leo Löwenstein …

Von einem schweren Unfall wurde die Generalprobe für das 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring überschattet. In der 22. Runde geriet der 43-jährige Leo Löwenstein im Abschnitt Bergwerk mit seinem Aston Martin zwischen zwei andere Fahrzeuge, sein Fahrzeug stieg nach einer Kollision auf und landete auf der Leitplankte, woraufhin das Auto Feuer fing. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen kam leider jeder Hilfe zu spät und Löwenstein erlag einer Rauchgasvergiftung. Unser Mitleid gilt der Familie und den Angehörigen des Rennfahrers.

Das Rennen wurde sofort abgebrochen und das Ergebnis geriet zur Nebensache, der Vollständigkeit halber sollen die Stimmen zum Rennen an dieser Stelle trotzdem nicht fehlen. Hinter einem Porsche 911 GT3 R landeten beide gestarteten BMW M3 GT2 auf den Plätzen 2 und 3.

BMW-Motorsport-black

Charly Lamm (Teammanager): “Es fällt schwer, nach solch einem tragischen Unfall unser Rennen zu analysieren. Sportlich war es für uns ein positiver letzter Test vor dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Beide Autos haben im Rennverlauf Führungskilometer gesammelt, die Performance des BMW M3 GT2 war gut. Wir konnten erneut viele wertvolle Kilometer auf der Nordschleife absolvieren und gehen nun motiviert in den Schlussabschnitt unseres Vorbereitungsprogramms.”

Jörg Müller: “Was das Sportliche angeht, können wir heute zufrieden sein. Der BMW M3 GT2 lag klasse und hat die nötige Zuverlässigkeit gezeigt. Beim Start hatten meine Dunlop die ideale Betriebstemperatur, so dass ich die Führung übernehmen konnte. Danach fuhr ich zwei freie Runden auf der Nordschleife – so etwas ist eine echte Seltenheit und hat Spaß gemacht. Nun freue ich mich auf das 24-Stunden-Rennen. Das wird sicher eines der härtesten Rennen meiner Karriere, denn im vorderen Feld geht es unheimlich eng zu.”

Dirk Werner: “Die Performance und die Zuverlässigkeit unseres Autos war heute sehr gut. Man kann also von einer gelungenen Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen reden. Vom sechsten Startplatz konnte ich mich zu Beginn vorarbeiten und den BMW M3 GT2 auf Rang drei übergeben. Das Gesamtpaket hat heute exzellent funktioniert, so dass wir nun mit viel Selbstvertrauen das Rennen Mitte Mai in Angriff nehmen können.”

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