BMW Echo: Vorschau auf BMW 5er Limousine mit Elektroantrieb

BMW 5er | 22.04.2010 von 8

Im Rahmen der kommenden Automesse in China wird es in den kommenden Tagen noch mehrere interessante News rund um BMW geben, den Anfang macht heute …

Im Rahmen der kommenden Automesse in China wird es in den kommenden Tagen noch mehrere interessante News rund um BMW geben, den Anfang macht heute eine Studie namens BMW Echo. Dabei handelt es sich um ein Fahrzeug, das in Zusammenarbeit mit der Universität Tongji entwickelt wurde und auf der ausschließlich in China angebotenen Langversion der BMW 5er Limousine basiert, die intern den Namen F18 trägt.

Im Lauf des morgigen Tages wird es die kompletten Informationen zu besagtem Fahrzeug geben, bisher sind nur wenige Eckpunkte bekannt geworden: Die Reichweite mit Elektroantrieb wird bei rund 100 Kilometern liegen, eine Serienproduktion ist nicht geplant. Stattdessen soll es sich angeblich um den Versuch handeln, den Stand der chinesischen Elektroauto-Entwicklung zu erkunden, denn der gesamte Antriebsstrang stammt von chinesischen Firmen. Dank enormer Subventionen für die Entwicklung von Elektrofahrzeugen werden die entsprechenden Technologien in China derzeit sehr schnell entwickelt, was sie zu einem interessanten Kooperationspartner macht. Ursache für die Förderung von Elektroautos in China ist angeblich der dortige Kohlereichtum, mit dessen Hilfe sich leicht elektrische Energie gewinnen lässt, während Erdöl importiert werden muss.

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Sollte es im Lauf des morgigen Tages genauere Informartionen geben, werden wir natürlich darüber berichten.

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  • jake828

    ich seh diese ganze kooperation mit china irgendwie skeptisch. die brilliances sehen aus wie BMW, das know how wandert ab und gelder werden investiert, die dann hier fehlen. ich schreib bewusst ‘investiert’, denn mittel- vllt auch langfristig wird sich das wirtschaftlich lohnen, aber diese chinesische kopiermentalitaet seh ich zu kritisch, um da auf den profit auszusein. naja, machts BMW nich machens andere, whatever.
    fleundliche gluesse

    • Benny

      Das Problem ist, dass man auf dem chinesischen Markt ohne einheimischen Kooperationspartner keinen Fuß auf den Boden bekommt. Will man am chinesischen Markt partizipieren – und der wird immer und immer wichtiger – muss man dieses Spiel mitspielen, ob es einem nun gefällt oder nicht.

  • jake828

    ja, ich weiss, das seh ich ja auch so. vor allem werden ja die mitbewerber durch diesen markt (und russland, brasilien, indien…) auch wachsen und wahrscheinlich finanzkraeftiger! damit will ich mal den supergau ansprechen, inwieweit glaubst du denn Benny – oder alle hier – ob und wie lange sich BMW gegen feindliche uebernahmen stemmen kann? es gibt ja immer stimmen die sagen, dass es in absehbarer zeit nur noch ne handvoll eigenstaendiger OEMs geben wird.

    • Benny

      Wer BMW auch zukünftig als eigenständige Marke sehen will, der muss damit leben, dass kostenintensive Prestigeprojekte a la Audi R8 von BMW nicht kommen werden. Der Weg, den BMW weiterhin geht bzw. plant zu gehen, ist der von technischer Überlegenheit. Mit dem MCV wird man vermutlich das fortschrittlichste Elektrofahrzeug auf die Straßen bringen, das uneingeschränkt “Premium” sein wird und dank Carbon mehr Reichweite und bessere Fahrleistungen als die Wettbewerber bieten wird. Für die restliche Flotte wird man dank EfficientDynamics ebenfalls gut aufgestellt sein. Prestigeprojekte von BMW werden immer mit dem Faktor Effizienz und Nachhaltigkeit zu tun haben, weil man sich auf diesem Gebiet von der Konkurrenz absetzen kann. Das heißt natürlich nicht, dass es keinen Fahrspaß geben wird. Wieviel Spaß trotz hoher Effizienz möglich ist, sieht man ja schon heute und das wird sich auch durch Elektroantriebe nicht ändern, wie schon der (für seine Größe relativ schwere) MINI E unter Beweis stellt – und der ist nur der erste Schritt auf dem Weg zum MCV. Ich bin zuversichtlich, dass BMW auch künftig eigenständig bleiben kann, aber eine Garantie dafür gibt es natürlich nicht.

  • XfrogX

    Das erste gute von bmw, am besten gtleich sich in eine china firma einkaufen, den bei der e mobilität werden die chinesen wohl langsam aber sicher hier ankommen, den die preise sind wohl nur dort halbwegs im rahmen zu halten. Auch rohstoffe für batterien kommen nunmal von dort so das man auch dabei bestimmt sparen kann. Wenn man dann noch sich ein bisschen gut mit der regierung und den leuten stellt, hat man vielleicht sogar chance etwas gegen die kopien zu tun. Man darf aber nicht den fehler machen udn die chinesen einfach mal am bmw rum probieren lassen.

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