BMW Motorsport blickt Härtetest auf der Nordschleife entgegen

Motorsport | 19.04.2010 von 2

Am kommenden Wochenende findet gewissermaßen die Generalprobe für das 24 Stunden Rennen am Nürburgring Mitte Mai statt, denn der VLN-Lauf bietet die letzte Gelegenheit, sich …

Am kommenden Wochenende findet gewissermaßen die Generalprobe für das 24 Stunden Rennen am Nürburgring Mitte Mai statt, denn der VLN-Lauf bietet die letzte Gelegenheit, sich mit Strecke und Fahrzeug vertraut zu machen. Dementsprechend setzt BMW Motorsport auch fast die komplette Fahrermannschaft wie beim Langstreckenklassiker ein und bringt zwei Autos mit insgesamt sieben Fahrern an den Start.

Genau wie beim Showdown im Mai werden Dirk Werner, Dirk Müller, Andy Priaulx und Dirk Adorf den BMW M3 GT2 mit der Startnummer 743 pilotieren, im zweiten Fahrzeug werden mit Jörg Müller, Augusto Farfus und Pedro Lamy ebenfalls sehr erfahrene Piloten sitzen. Das zweite Fahrzeug mit Startnummer 742 erhält im Mai noch Unterstützung vom Nordschleifen-Spezialisten Uwe Alzen, womit beide Fahrzeuge auf vier Fahrer kommen.

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Mit dem technisch ähnlichen BMW M3 ALMS konnte das Team Rahal Letterman am Wochenende übrigens erneut aufs Podium fahren. In Long Beach kamen die beiden BMW M3 auf die Plätze 3 und 5 und kommen somit auf drei Podiumsplatzierungen nach zwei Rennen, einen Sieg gab es bisher aber noch nicht.

Charly Lamm (Teammanager): “Am Wochenende erwartet uns der letzte Härtetest vor dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Sieben unserer acht Piloten werden an den Start gehen. Die Verteilung der Fahrer auf die beiden Autos ist mit Ausnahme des fehlenden Uwe Alzen bereits genauso, wie sie auch im Rennen Mitte Mai aussehen wird. Mit ihren speziellen Anforderungen und Geheimnissen ist die Nordschleife ein derart komplexes Terrain, dass wirklich jede einzelne Runde auf dieser Strecke wichtig ist. Das gilt sowohl für die Fahrer als auch für die Mannschaft. Wir werden versuchen, diesen Test mit beiden Autos noch einmal bestmöglich zu nutzen.”

Pedro Lamy (Startnummer 742): “Jetzt geht unsere Vorbereitung in die entscheidende Phase. Das VLN-Rennen ist eine gute Gelegenheit, unser Auto noch einmal weiter voranzubringen und im Detail zu verbessern. Das gilt auch für die Abläufe im Team, die in einem 24-Stunden-Rennen perfekt sitzen müssen. Bisher bin ich mit unseren Fortschritten sehr zufrieden. Auf der Nordschleife zu fahren ist immer großartig.”

Dirk Adorf (Startnummer 743): “Ich freue mich auf unsere Generalprobe auf der Nürburgring-Nordschleife. Wir haben in der Vorbereitung bereits eine Menge gelernt. Der letzte Härtetest vor dem 24-Stunden-Rennen kann also kommen, wir sind gerüstet. Es ist hilfreich, dass wir mit derselben Fahrerkombination antreten wie bei den 24 Stunden. Das fängt schon bei den Gurteinstellungen an, die man nun im Detail abstimmen kann. Die Fahrerwechsel dürfen im Ernstfall keine Sekunde zu lange dauern. Das alles lässt sich im VLN-Rennen wunderbar üben.”

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