Mit dem MINI E in unter 10 Minuten über die Nordschleife

MINI | 13.04.2010 von 9

Das Elektroautos keineswegs langweilig sein müssen, weiß jeder, der den MINI E schon einmal fahren durfte. Wie schnell man trotz des Zusatzgewichts unterwegs sein kann, …

Das Elektroautos keineswegs langweilig sein müssen, weiß jeder, der den MINI E schon einmal fahren durfte. Wie schnell man trotz des Zusatzgewichts unterwegs sein kann, hat MINI nun mit dem MINI E Race nachgewiesen. Dabei wurde die legendäre Nordschleife des Nürburgrings vom ehemaligen DTM-Piloten Thomas Jäger in 9:51,45 Minuten umrundet – sicherlich keine Fabelzeit im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, aber auf jeden Fall ein respektables Ergebnis, wenn man bedenkt, dass der MINI E dabei nicht ein einziges Gramm CO2 ausgestoßen hat.

Um die Umrundung der Nordschleife so sicher wie möglich zu machen, wurde dem MINI E ein Überrollkäfig verpasst, dessen zusätzliches Gewicht durch eine Leichtbau-Karosserie ausgeglichen werden sollte. Auch das Fahrwerk, die Bremsen und die Bereifung stammen nicht vom normalen MINI E, da dieser nicht für einen derart sportlichen Einsatz ausgelegt ist. Außerdem wurde die Übersetzung des Ein-Gang-Getriebes verlängert, um dem MINI E Race eine etwas bessere Höchstgeschwindigkeit zu ermöglichen: Maximal 187 km/h standen schließlich auf dem Tacho.

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Peter Krams (Projektleiter): “Aufgrund ihrer Länge und ihres Profils stellt die Nordschleife extreme Anforderungen an die Technik unseres Elektrofahrzeugs. Der MINI E Race hat diese höchst anspruchsvolle Aufgabe souverän gemeistert. Ziel dieser einmaligen Aktion war, das große Potenzial des MINI E und seiner umweltfreundlichen Antriebsart eindrucksvoll zu veranschaulichen.”

Thomas Jäger: “”Ich bin diese Strecke schon oft gefahren, aber noch nie in einem so außergewöhnlichen Fahrzeug. Die Kraft des Elektromotors wirkt enorm, da man permanent das volle Drehmoment abrufen kann. Zu den faszinierenden Erfahrungen gehört auch das fehlende Motorgeräusch. Alles in allem war das mit Sicherheit die sauberste und leiseste Rennrunde, die ich je zurückgelegt habe.

Einige Eindrücke von der Fahrt auf der nassen und nebligen Nordschleife gibt es im folgenden Video:

  • mb_81

    cool

  • Steve8178

    Genial das BMW schon so weit ist in sachen Elektro für das Megacitycar. Dau kam ja auch noch das mit dem Carbon!!! Klasse

    • Everlast

      Woraus schließt Du das? Der Antrieb des Mini E ist leider (?) keine BMW-Entwicklung sondern eingekauft.

      • steve8178

        Ich habe mal gelesen das dike Elektro von BMW kommt und aus den erkenntnissen wird dann auch das Megacitymobil gefüttert…. Benny müsset es wissen, glaube er hatte auch mal in einem Artikel so eine Info über den Mini E und die daraus gewonnenen Erfahrungen zwecks MegaCitym.!!! 2014 soll es dann soweit sein…. Problem ist eben immer noch die schweren Batterien worüber sich keiner so richtig gedanken macht und mit dem Carbon will BMW dagegen steuern, bzw will BMW versuchen mit der Carbon herstellung auch mit den Kosten runter gehen, weil die eben noch recht hoch sind…. ok??!!!

        • Everlast

          Der Antrieb stammt von AC Propulsion. Ich bezweifle, dass irgendetwas außer Erfahrungen zum Nutzungsverhalten und zum Energiemanagement für künftige Eigenentwicklungen genutzt werden. Also lediglich Soft-Skills. *g*

          • Benny

            Es ist richtig, dass der Antrieb von AC Propulsion stammt. Für die Batterietechnik bei ActiveE und MCV wird SB LiMotive zuständig sein, wer letztlich die Elektromotoren bauen wird – ob BMW selbst, AC Propulsion oder jemand anders – wurde noch nicht kommuniziert.

  • Raa

    Gestern stand einer in meiner Straße – hätte auch gern ein abbekommen 😀

  • Torsten

    Hmmh, seltsam rhythmisch-stampfendes Geräusch der E-Motor. Weil es wird doch wohl keiner versäumt haben, auch den speziellen Klang dieses MINI E zu dokumentieren…

  • mike

    Dachte ich mir doch schon bei der Überschrift, daß gecheatet wurde.

    Das Topspeedlimit der normalen Ausgabe hätte doch arg gebremst.

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