Erfahrungen mit dem MINI E

MINI | 17.03.2010 von 5

Im Rahmen des Geschäftsberichts 2009 hat die BMW Group auch einige Erfahrungen der über 600 derzeitigen Kunden des rein elektrisch betriebenen MINI E veröffentlicht, den …

Im Rahmen des Geschäftsberichts 2009 hat die BMW Group auch einige Erfahrungen der über 600 derzeitigen Kunden des rein elektrisch betriebenen MINI E veröffentlicht, den auch wir im letzten Jahr kurz antesten konnten. Es ist natürlich davon auszugehen, dass die BMW Group hier vordergründig positive Erfahrungen veröffentlicht, dennoch finden wir die Erfahrungen der Testpersonen aus aller Welt durchaus interessant.

Beispielsweise schreibt Sandra Kulli aus Kalifornien, dass ihr MINI E eines Tages plötzlich anzeigte, dass die Batterie leer sei und schließlich auch tatsächlich ausging. Mit Hilfe der “Flying Doctors” konnte ihr zwar schnell geholfen werden, aber es wird doch deutlich, dass die Technik noch nicht völlig immun gegen Störungen ist, was ja auch der Grund für die umfangreichen Tests mit der großen Testflotte ist.

MINI-E-Erfahrungen

Auch ihr größter Kritikpunkt ist nachvollziehbar und wird von BMW mit dem neuen Concept Car namens ActiveE bereits angegangen: Mehr Kofferraum und mehr Reichweite, denn viele Kunden würden gerne mit einzelnen Ladevorgängen höhere Reichweiten fahren können, auch wenn das im Alltag eher nicht relevant ist. Alle 600 Kunden haben bei ihren Einzelfahrten eine Durchschnittsstrecke von 41 Kilometern zurückgelegt, was für die aktuelle Reichweite des MINI E kein Problem darstellt und diese nicht einmal annähernd ausreizt.

Tim Moloughney aus New Jersey kommt im Alltag auf eine Reichweite von 100 Meilen (160 Kilometer) und hat sich deswegen an seinem Arbeitsplatz einen zweiten Stromanschluss besorgt, um seinen MINI E dort für längere Fahrten erneut aufladen zu können. Insgesamt hat er mittlerweile 19.000 Meilen (30.400 Kilometer) ohne größere Probleme zurückgelegt und erfreut sich an Betriebskosten von nur drei bis vier US-Cent pro Meile, was deutlich unter dem Wert von 23 Cent pro Meile bei seinem Geländewagen mit konventionellem Antrieb liegt.

Hudson Ledwon aus Berlin zeigt sich ebenfalls begeistert von den Fähigkeiten des MINI E, kritisiert aber auch die hier schon einmal besprochene Anfälligkeit der Batterieladung bei extremer Kälte. Dieses Problem wurde mit dem ActiveE auf Basis des BMW 1er Coupés bereits thematisiert, wo eine spezielle Technik stets für eine gewisse Mindesttemperatur der Batterie sorgt.

  • Daniel

    Zitat: “[…] erfreut sich an Betriebskosten von nur drei bis vier US-Cent pro Meile […]”

    Das entspricht gerade mal 1,5-1,9 €-Cent pro km, also 1,50-1,90€ pro 100km! Gelobtes Land, wo E-fahren so günstig ist.

  • XfrogX

    Also das die tester des mini e nur durchschnittlich 41km fahren ist doch klar. die leute wissen wie weit der wagen kommt und nehmen für jede weitere strecke ihr normales auto, oder meint ihr die amis sind so doof und fahren mit dem mini immer wieder bis sie stehen bleiben?

    Auch das mindesttemperatur halten der batterien ist ja schön, hat aber den nachteil das es wieder strom verbrauchen wird das den wirkungs grad mildert, und nach einer durchfeierten nacht den wagen stehen lassen und erst am nächsten abend nüchtern wieder abholen, könnte im winter heißen, der wagen schaffts nicht mehr bis nach hause.

    E Autos sind als alltags wagen und als einziges auto im haus nicht zu gebrauchen.

    Lest euch einfach mal die berichte auf http://www.motor-kritik.de/ durch dann sollte wohl jeder verstehen das das nichts gibt. und der mann kennt sich auf deckt viele sachen auf und hat kein finazielles interesse dran.

  • Clemens

    Ich frage mich ja, warum man E-Autos nicht mit Öl beheizt.

    Ernsthaft.

    Eine solche Heizung hätte einen weit höheren Wirkungsgrad als die Elektroheizung, bräuchte nur einen winzigen Tank und könnte genutzt werden, um im Winter die Batterie warmzuhalten. Vielleicht ließe sich auch Heizöl statt Dieselkraftstoff verwenden, wodurch man Mineralölsteuer sparen würde – weiß da jemand bescheid?

    Problematisch bliebe allein eines: der Symbolwert.

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