ADAC Heizungstest: BMW X6 und BMW 1er gewinnen ihre Klassen

  • Abgelegt: 10.02.2010
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Der Automobil Club ADAC hat anlässlich des Winterwetters einen interessanten Vergleich der Heizungsanlagen verschiedener Fahrzeuge erstellt und dabei die Zeit gemessen, die die Fahrzeuge in einer -10° C kalten Umgebung benötigen, um auf den Vorder- und Rücksitzen eine Wohlfühltemperatur von 22° C zu erreichen. Leider geht aus der Pressemitteilung nicht hervor, welche Fahrzeuge genau am Vergleich teilgenommen haben und abgesehen von den in ihrer Kategorie Besten und Schlechtesten werden leider keine Namen genannt.

Somit ist unklar, wie beispielsweise die BMW 3er-, 5er- und 7er-Reihe abgeschnitten haben. Sicher ist nur, dass sie weder auf dem ersten noch auf dem letzten Platz ihrer Kategorie gelandet sind. Definitiv erfreulich sind die Ergebnisse von BMW 1er und BMW X6, denn diese haben in den Varianten 120i und xDrive35d die Kategorien untere Mittelklasse respektive Geländewagen für sich entscheiden können.

Heizungsvergleich_Gewinner_Verlierer_1

Heizungsvergleich_Gewinner_Verlierer_2

Naturgemäß sind Dieseltriebwerke aufgrund ihres höheren Wirkungsgrads und der resultierenden geringeren Abwärme bei derartigen Vergleichen im Nachteil. Insofern überrascht es auch nicht, dass sich mit Ausnahme des Lexus LS460 nur Dieselfahrzeuge auf dem letzten Platz befinden. Um so erfreulicher ist der Sieg des BMW X6 xDrive35d bei den Geländewagen, denn er hat es als einziger Diesel trotz dieses Nachteils auf den Spitzenplatz geschafft. Dafür könnte natürlich auch der im Vergleich zu anderen Geländewagen kleinere Innenraum mitverantwortlich sein, denn dank seiner Coupé-Dachlinie muss im X6 natürlich auch weniger kalte Luft erwärmt werden.

Die sieben Minuten, die der BMW 120i benötigt, um auf den vorderen Plätzen die geforderten 22° C zu erreichen, sind übrigens gemeinsam mit dem Mercedes SL350 der beste vom ADAC gemessene Wert. Den besten Wert für die Rücksitze liefert mit dem Mercedes CLS63 AMG ebenfalls ein Fahrzeug mit einer für diese Klasse ungewöhnlichen Dachlinie und einem daraus resultierend relativ kleinen Innenraum. Den Zusammenhang mit der Größe des Innenraums belegt auch der Ford Galaxy 2.2 TDCi DPF als Gesamtschlechtester, der überaus großzügig dimensionierte Van benötigt ganze 34 Minuten, um auch den Fond-Passagieren angenehme 22° C zu bieten.

(Tabelle & Infos: ADAC / Fahrzeugbilder: BMW)

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  • Flo

    Ich kanns nicht fassen…
    ich kann bei der Heizleistung /-schnelligkeit keinen Diesel mit einem Benziner vergleichen!

  • Audi ein Sportwagen? lol

    lol bei den Sportwagen haben sie nen Audi A5 3.0 TDI getestet…. wenn das ein Sportwagen sein soll dann fress ich nen Porsche..

  • jens3

    wirklich wahnsinnig tolles Ergebnis.

    Dacia hat auch seine Klasse gewonnen !!!! Da sit BMW ja in bester Gesellschaft.

    Bißchen Jubelmeldungen über BMW sind ja ganz nett zu lesen, aber so Unsinnstest würden es nicht einmal auf die BMW-Seite schaffen.

    PEINLICH !!!

  • steve8178

    Also ich find es manchmal ganz interessant zu wissen wann meine Bude denn endlich mal warm wird. Denn bei -10grad ne habe Stunde bei einem 1-2 jahre alten Wagen zu warten würde mich end nerven…

  • Michael

    >ich kann bei der Heizleistung /-schnelligkeit keinen Diesel mit einem Benziner vergleichen!

    Im Prinzip ja, da gebe ich dir Recht.

    Allerdings wollte der ADAC wohl keine “theoretischen Konzepte” vergleichen, sondern eine Praxissituation: wie schnell wird es warm, wenn man sich morgens ins kalte Auto sitzt.

    Und da will der Diesel-Fahrer ja genauso schnell warm haben, wie der Benzin-Fahrer…

    Die Lösung: die Autohersteller müssen elektrische Zuheizer verbauen. Das tun sie, vermute ich, momentan nicht unbedingt in jeder Fahrzeugklasse… und da schafft so ein ADAC-Test natürlich ein ganz klein wenig Druck auf die Hersteller, besser zu werden … (so viel kann so ein Zuheizer ja nicht kosten – ist ja nix anderes als ein Heizlüfter).