BMW präsentiert Motorsport-Programm für 2010

Motorsport | 6.12.2009 von 6

Am Samstag hat BMW im Rahmen der Verleihung des BMW Sportpokals in München das Motorsport-Programm für das kommende Jahr vorgestellt. Wie erwartet steht nach dem …

Am Samstag hat BMW im Rahmen der Verleihung des BMW Sportpokals in München das Motorsport-Programm für das kommende Jahr vorgestellt. Wie erwartet steht nach dem Ausstieg aus der Formel 1 der GT- und Tourenwagensport im Fokus, dazu gehören auch Starts mit dem M3 GT2 bei diversen Langstrecken-Klassikern.

Außerdem wird wie angekündigt das Programm in der American Le Mans Series fortgesetzt, dort sollen die vier Fahrer mit ihren BMW M3 GT2 ein Wörtchen um den Titel mitreden. Auch das Engagement in der Tourenwagen-WM WTCC wird fortgesetzt, allerdings mit einem deutlich verkleinerten Aufgebot.

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Die Förderung des Nachwuchses ist auch weiterhin wichtiger Bestandteil des Motorsport-Programms, die Formel BMW Europe wird daher auch 2010 im Rahmenprogramm der Formel 1 ausgetragen. Zudem gibt es die Formel BMW Pacific, die jungen Talenten in Asien den Einstieg in den Formelsport erleichtern soll.

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Aber zuück zu den Langstreckenrennen: Geplant sind Auftritte bei den 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, in Le Mans und in Spa Franchorchamps. Zur Vorbereitung stehen auch diverse Einsätze in der VLN sowie in der Le Mans Series auf dem Programm. Die Stammpiloten für die GT-Einsätze werden Jörg Müller und Dirk Werner sein, der ab 2010 für BMW an den Start gehen wird.

Außerdem werden Andy Priaulx, Augusto Farfus und Dirk Müller an den Start gehen. Die Gesamtsiegambitionen auf dem Nürburgring unterstreichen auch die beiden weiteren Fahrer, die BMW Motorsport für den Klassiker gewinnen konnte: Mit Uwe Alzen und Dirk Adorf konnten zwei absolute Nürburgring-Spezialisten engagiert werden und spätestens mit Blick auf diese Namen kann kein Zweifel mehr daran bestehen, dass BMW ganz oben auf dem Treppchen stehen möchte.

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In der WTCC wird BMW künftig nur noch mit zwei Autos antreten, die beide vom britischen RBM-Team von Bart Mampaey betreut werden, das bereits den mehrfachen Weltmeister Andy Priaulx zu seinen Titeln geführt hat. Neben Priaulx komplettiert Augusto Farfus das WTCC-Aufgebot von BMW. Sollte es das Reglement zulassen, wollen beide natürlich um den Titel fahren und diesen endlich wieder nach München holen.

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Außerdem ist sehr erfreulich, dass wir auf Basis des BMW Z4 einen GT3-Ableger für den Kundensport sehen werden. Dieses Fahrzeug wird ausschließlich von privaten Teams genutzt werden und ist für zahlreiche Rennserien geeignet.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): “Ich freue mich, dass wir unseren Fans auch im ersten Jahr nach dem Rückzug aus der Formel 1 ein attraktives Motorsport-Programm bieten können. Im Produktionswagensport hat BMW in seiner langen Rennsport-Geschichte unzählige Triumphe gefeiert – ganz gleich ob mit seriennahen Tourenwagen oder imposanten GT-Sportwagen. Daran möchten wir 2010 anknüpfen, sowohl In der Tourenwagen-Weltmeisterschaft als auch in der ALMS. Zum ersten Mal seit 2005 stehen für uns zudem wieder werksseitige Einsätze bei 24-Stunden-Klassikern auf dem Programm. Die Förderung von Nachwuchspiloten bleibt eine wichtige Säule unserer Aktivitäten: Die Formula BMW Europe ist 2010 wieder ein fester Bestandteil des Formel-1-Rahmenprogramms, auch in der Formula BMW Pacific unterstützen wir junge Talente bei ihren ersten Schritten im Formelsport. Darüber hinaus werden wir unser Kundensport-Programm weiter ausbauen und im BMW Z4 nach GT3-Reglement ein neues Fahrzeug anbieten. Insgesamt sind wir 2010 breit aufgestellt, um unseren Kunden weltweit die Leistungsfähigkeit unserer Fahrzeuge zu demonstrieren.”

(Bilder: BMW)

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