Darfs ein bisschen mehr sein? Der Lumma CLR 730 RS

BMW M5 | 11.11.2009 von 8

Es kommt nicht oft vor, dass sich zwei Tuner zusammentun und gemeinsam ein Fahrzeug entwickeln, aber wenn His Royal Highness Saad Bin Abdullah Bin Abdulaziz …

Es kommt nicht oft vor, dass sich zwei Tuner zusammentun und gemeinsam ein Fahrzeug entwickeln, aber wenn His Royal Highness Saad Bin Abdullah Bin Abdulaziz Al Saud um etwas bittet, finden sich in aller Regel Lösungen. So auch in diesem Fall, dessen Resultat eine der schnellsten BMW-Limousinen überhaupt ist.

Der auf einem BMW M5 basierende und von Lumma und G-Power gemeinsam entwickelte Lumma CLR 730 RS verfügt über zwei Kompressoren, die seine Leistung von nicht unbedingt schwachen 507 auf gewaltige 730 PS erhöhen, auch das maximale Drehmoment steigt auf 700 Newtonmeter an. Entsprechend stark verbessern sich die Fahrleistungen, insofern scheint auch die geänderte Aerodynamik durchaus angebracht.

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Man mag zwar von dem nicht wirklich dezenten Auftritt des Fahrzeugs halten, was man will – man kann dem Lumma CLR 730 RS aber kaum vorwerfen, zu dick aufzutragen. Neben der Leistungssteigerung wurde auch das Gewicht gesenkt, um den BMW so sportlich wie möglich abstimmen zu können.

Motorhaube, Kofferraum, Spiegelkappen, Türgriffe und zahlreiche Elemente im Innenraum bestehen aus Carbon und sorgen sowohl für eine aggressive Optik als auch für etwas weniger Gewicht. Das Fahrwerk ist vielfach verstellbar und sorgt für eine maximale Tieferlegung um 45 Millimeter.

Auch die Felgen im 21″-Format sind für ihre Größe besonders leicht. Auf der Vorderachse sind 255er Reifen montiert, hinten sollen 295 Millimeter breite Michelin-Reifen die gewaltige Kraft auf die Straße bringen. Das gelingt offenbar auch, denn die Fahrleistungen der Limousine sind über alle Zweifel erhaben.

Während bei der Beschleunigung auf 100 km/h offenbar die Traktion der limitierende Faktor ist und daher ganze 4,2 Sekunden benötigt werden, kann der CLR 730 RS seine Leistung danach voll ausspielen. Nach zehn Sekunden stehen bereits 200 km/h auf dem Tacho und nach etwas weniger als 30 Sekunden kann man mit 300 km/h über die Autobahn jagen.

Die Fahrwiderstände schaffen es erst bei 367,4 km/h, dem Lumma CLR 730 RS Einhalt zu gebieten und die Beschleunigungsorgie zu beenden, zu diesem Zeitpunkt dürfte sich aber vermutlich sowieso niemand mehr im Rückspiegel befinden.

Um dieser Kraft etwas entgegensetzen zu können, wurde auch die Bremsanlage überarbeitet und vertraut nun auf 405 Millimeter große Scheiben vorne und 380 Millimeter große Scheiben hinten. Während vorne sechs Kolben arbeiten, sind es hinten “nur” vier.

Auch im rot-weiß gestalteten Interieur geht es behaglich zu, neben viel Carbon prägt vor allem die Bicolor-Lederausstattung den Gesamteindruck. Natürlich darf auch die Plakette nicht fehlen, die auf die enorme Exklusivität des Fahrzeugs hinweist – es handelt sich um Modell 1 von 1.

  • Lennardt

    Hatte der G-Power Hurricane nicht bereits 730PS?

  • andreas krieger

    also luma hat da technisch nichts getan (denke ich). die 730ps stammen komplett von G-power. sieht man ja auch an den kompressoren.
    das bodykit und die felgen stammen von luma.

  • Schorse

    ganz ehrlich sieht richtig hässlich aus nichts mehr von der eigentlichen eleganten schönheit des e60
    und das braucht niemand soviel ps

  • Lennardt

    Ok.. also fass ich das mal aus Luma-Sicht zusammen: Von G-Power eine Rakete bekommen, den Innenraum mit Rot-Weiß-Leder, das der Scheich gleich wenn er es sieht wieder rausreißen und erneuern lässt, sowie Carbon in einer lächerlichen Intensität verschandelt und das Bodykit etwas mit weißen Stellen versucht zu verschönern, ebenfalls ohne Erfolg. Die lächerlichen Auspuffrohre lass ich mal unkommentiert.
    :'( tut doch weh..

  • bastie

    wahrlich ein komisches auto … vorallem – altes idrive! XD

  • mp14158

    Einfach nur hässlich. Das passt doch alles hinten und vorne nicht zusammen.

  • XfrogX

    Warum hat man den wagen nicht schwarz lackiert dann wäre das carbin bei weitem nicht so auffällig und der wagen hätte mir schon deutlich besser gefallen.

    Naja denke aber mal das fast alles nach wunsch des scheichs gemacht worde.

  • Lennardt

    Hmm.. ich hab mal einen Bericht gesehen, da hatte ein Scheich ein Auto mit komplett rotem Innenleder entgegen den Besten Absichten des Herstellers bestellt und dann den Wagen, als er ihn real gesehen hat, wieder zurückgeschickt mit dem Auftrag, den Innenraum komplett schwarz zu gestalten. Geld spielt bei denen anscheinend eh keine Rolle also wird der Wagen wohl eh an den weißen Stellen überlackiert. Der Innenraum könnte echt auch von einem Ebaygetunten Gammelwagen sein 🙁
    Den V10 samt Kompressoren hätte ich schon irgendwie in meinem E30 untergebracht 😉

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