Mehr Spekulation & Info zum BMW M5 F10

BMW M5 | 4.11.2009 von 6

Der neue BMW 5er steht vor der Tür, dementsprechend stellt sich automatisch auch die Frage nach dem nächsten BMW M5. Die nunmehr fünfte Generation der …

Der neue BMW 5er steht vor der Tür, dementsprechend stellt sich automatisch auch die Frage nach dem nächsten BMW M5. Die nunmehr fünfte Generation der Limousine für Leistungshungrige dürfte auf dem Genfer Automobilsalon im März oder auf der Frankfurter IAA im September 2011 vorgestellt werden und sich von einigen liebgewonnenen Eigenschaften der Baureihe verabschieden.

Dazu gehört beispielsweise der Saugmotor, der im kommenden BMW M5 nicht mehr anzutreffen sein wird. Stattdessen sehen wir nach unseren Informationen eine überarbeitete Variante des V8-Biturbos S63 aus BMW X5 M & BMW X6 M, die eventuell noch Unterstützung von einem Elektromotor erhalten wird.

m5-f10-autocar

Die vor einiger Zeit noch angedachte Variante eines V10-Biturbo ist offenbar vom Tisch, zwei Zylinder weniger müssen ausreichen. Damit sollen CO2-Ausstoß und Spritverbrauch gegenüber der aktuellen Generation um rund 20% gesenkt werden. Damit käme der neue M5 auf einen CO2-Ausstoß von rund 275 Gramm pro Kilometer.

Trotz des niedrigeren Verbrauchs soll der neue Motor aber deutlich stärker als der alte sein und über rund 30% mehr Drehmoment verfügen, die Leistung dürfte 10-15% über dem aktuellen Modell liegen.

Neben den Kosten sprach auch das deutlich höhere Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen für die Verwendung eines aufgeladenen Motors, denn zu Gunsten eines niedrigeren Verbrauchs soll die Getriebeübersetzung länger ausfallen. Da sich der Motor somit im Regelfall bei niedrigeren Drehzahlen bewegen wird, war es wichtig, auch hier eine standesgemäße Performance bieten zu können.

Die derzeit im Einsatz befindlichen Prototypen haben vor allem das Ziel, die Kühlung des Motors und der sonstigen Bauteile zu untersuchen. Wenn man sieht, wie groß die Lufteinlässe bei BMW X5 M und X6 M sind, wird schnell klar, dass diese eine der Kernfragen bei der Entwicklung des neuen M5 sein muss.

Nach Informationen der AutoCar soll im BMW M5 wieder ein DKG zum Einsatz kommen, das freilich an die deutlich höheren Drehmomente als im BMW M3 angepasst werden musste. Uns würde es aber auch nicht überraschen, wenn wir am Ende eine sportlichere Variante der Achtgang-Automatik im M5 vorfinden würde, denn ob sich das hohe Drehmoment des S63 wirklich mit dem DKG verträgt, erscheint uns weiterhin fraglich.

Wie bei einigen anderen Modellen denkt BMW angeblich auch darüber nach, einige Bauteile der Außenhaut aus Carbon zu fertigen und so das Gewicht zu reduzieren. Genau dieser Punkt ist es auch, der gegen die Verwendung eines Hybrid-Systems sprechen würde, denn damit würden rund 100 Kilogramm an Zusatzgewicht eingeladen werden. Die AutoCar schließt einen zusätzlichen Elektromotor daher kategorisch aus, was uns allerdings verfrüht erscheint.

Selbstverständlich wird es auch im neuen BMW M5 adaptive Dämpfer geben, die dem Fahrer jederzeit die Möglichkeit bieten, auf Knopfdruck komfortabler oder sportlicher unterwegs zu sein. Auch die mittlerweile bekannten Features der aktiven Aerodynamik wird man im M5 wiederfinden. Dabei wird die besonders verbrauchsintensive Warmlaufphase des Motors mit Hilfe von Lüftungsklappen verkürzt und die Aerodynamik verbessert, wenn keine oder wenig Motorkühlung notwendig ist.

Bis es weitere offizielle Ankündigungen geben wird, dürfte noch etwas Zeit vergehen. Bis dahin halten wir euch aber wie gewohnt über die aktuellen Spekulationen auf dem Laufenden.

(Quelle & Bild: AutoCar.co.uk)

  • andreas krieger

    30% mehr drehmoment? das ist gewaltig. das würde heissen, der M5 F10 hätte dann knappe 700Nm. aber die sache mit dem elektromotor… ist das ernst gemeint??? efficientdynamic hin oder her… so etwas wie ein elektro-motor gehört nicht in ein M.

    außerdem sollte BMW damit aufören um jedes gramm co2 zu kämpfen und der mutter-natur einen stinkefinger zeigen (und der EU-DIN-Zyklis-CO2-Steuer-dingsbums ebenfalls). wenn man bedenkt dass die autos dieser welt nur zu 5% an dem CO2 ausstoß beteiligt sind, kann BMW es sich locker leisten nen halben kilo CO2 auf 100km (ohne schlechtes gewissen) rauszuschleudern.

  • Flo

    Boah, was ist denn das für eine Aussage?
    Weil die Autos nur 5% ausmachen, kann es egal sein, wie viel CO2-Ausstoß sie haben??
    Nach der Logik gehst du wohl auch nicht wählen, oder? Die Stimme, die du abgibst ist ja so unbedeutend, drum lässt du es lieber gleich bleiben…
    Oder Geld für gute Zwecke spenden? Die paar Euro von dir helfen doch eh fast nicht, lass es doch lieber…

    Der Treibhausgasausstoß muss überall gesenkt werden, natürlich auch bei der Beheizung von Häusern, im Flugverkehr, in Kraftwerken, aber halt auch bei den Pkws!

  • andreas krieger

    ganz ehrlich…. ich geh nicht wählen. es bringt nichts. in der tat bringt jede einzellne stimme was. aber egal welche partei ich wähle, die bringen nur mist mit sich. oder hast du schon mal erlebt dass irgendjemand sein versprechen eingehalten hat oder etwas gutes für uns getan hat? ich denke nicht!

    geld spenden? in welcher zeit lebst du denn? dass geld, welches die menschen spenden (egal ob es SOS kinderdorf, oder WWF ist) kommt niemals/zu einem geringen bruchtteil dort an. wie oft gab es schon ärger mit diesen ganzen stiftungen, dass deren vorstände sich die kohle in die tasche stecken. was aber nicht heissen soll, dass man überhaupt nicht helfen kann. ich zb. gehe jeden freitag in einer suppenküche für notbedürftige, hier in frankfurt aushelfen. damit erreicht man viel mehr, als irgendwelchen schtiftungsvorsitzenden, die sich als ,,wohltäter,, bezeichnen ihre taschen zu füllen

    so und jetzt zum CO2. natürlich muss der CO2 ausstoß überall gesenkt werden. aber wieso muss man gerade bei den autos, wo sie doch nur zu 5% dafür verantwortlich sind, so einen druck machen. gut, wenn es keine nachteile mit sich bringen würde, dann hätte ich nichts dagegen. aber um einen möglichst kleinen co2 ausstoß zu erreichen muss man neue techniken entwickeln. diese bringen folgende nachteile mit sich… die fahrzeuge werden aufgrund der aufwendiger technik noch schwerer. die entwicklungskosten steigen. deshalb proeziert es sich auch auf den grundpreis des fahrzeugs, oder nicht? zb. der e90 wird jede 6 monate um 400 teurer. beim facelift wächst der preis nochmals um ca 1000€. und beim modelwechsel werden nochmal 1500-2000€ fällig. vor allem durch diesen ganzen co2 quatsch sterben sauger motoren aus. und da die entwicklung viel zeit,geld und mühe kostet, bleibt die entwichlung solcher fahrzeuge wie den M1 auf der strecke. und dass nur weil die EU sich die taschen füllen kann, nicht weil die mutter-natur zu grunde geht. schau dir mal die amis an, die fahren immer noch ihre 3tonnen-7literV8-pick-ups. warum? weil sie ein scheiß auf die natur geben? nein! weil die amerikanscihe regierung noch nicht auf die idee gekommen ist eine co2 steuer einzuführen und den bürger pro übertetenes gramm co2 die kohle aus der tasche zu ziehen.

    in dem sinne sollte sich die deutsche regierung mal fragen, warum es flüge von frankfurt nach köln (ca 190km) gibt, und nicht gleich die autobranche dazu zwingen auf jedes gramm co2 zu achten, als ginge es um leben und tod.

  • Andreas1984

    Dass das Drehmoment um ~ 30% ansteigen soll wundert mich gar nicht. Die 520NM vom V10-Sauger toppt der kolpotierte V8-Biturbo mit seinen 680 NM doch recht deutlich.

    Was mich viel mehr interessiert ist dieses KERS-Dingens. Produziert sowas ausschließlich PS-Leistung oder auch Drehmoment? Wenn ja wieviel NM? Ist sowas mit einem Hinterachssperrdifferential kompatibel (der X6 Hybrid verfügt ja auch über keine DPC, die ja bisserl was mit einem Sperrdiff gemein hat)?

    • peter und der wolf

      Hast du in Physik nicht aufgepasst? Wie soll den Leistung produziert werden wenn nicht durch eine Anhebung des Drehmoments? Meinst du das KERS erhöht die Max.Drehzahl? So ein Unsinn!

      Ganz nebenbei: Für die Fahrleistungen ist die Leistung verantwortlich, nicht das Drehmoment – schau mal in ein Physikbuch…

      Abgesehen davon wirds nicht kommen das KERS Zeugs und das ist auch gut so!

  • XfrogX

    Denke mal die m gmbh würde gerne auf die co2 richtlinien scheißen, nur leider wird der wagen dann nicht mehr zugelassen zumindest in deutschland. Und das ist wohl nicht deren, ziel.

    Aber ich gebe dir vollkommen recht der aufwand den die autohersteller betreiben um ein paar g co2 einzusparen steht in keinem verhältniss zum umwelt nutzen. Wenn man das geld und die leute dazu nutzen würde an anderen stellen überhaupt mal treibhausgaße einzusparen wäre der welt mehr geholfen, schiffe und flugzeige pumpen das zeug einfach so in unmengen in die luft. Und von fabriken und so ganz zu schweigen.

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