WTCC: BMW vor Saisonfinale vorsichtig optimistisch

Motorsport | 15.10.2009 von 0

Nur noch zwei Rennwochenenden und damit vier Läufe sind in der WTCC zu absolvieren, dann steht der neue Tourenwagen-Weltmeister fest. Und obwohl die Einstufung der …

Nur noch zwei Rennwochenenden und damit vier Läufe sind in der WTCC zu absolvieren, dann steht der neue Tourenwagen-Weltmeister fest. Und obwohl die Einstufung der Diesel-Seat nicht nur bei BMW auf wenig Gegenliebe stößt und eigentlich offensichtlich ist, dass die Iberer leistungsmäßig in einer eigenen Liga fahren dürfen, geht man bei BMW nicht ganz ohne Hoffnung ins Saisonfinale.

Da jeder Fahrer nur noch maximal 40 Punkte holen kann, sind die 18 Punkte Rückstand des besten BMW-Piloten Augusto Farfus allerdings eine extreme Last und unter normalen Bedingungen nicht aufzuholen. Bei den Konstrukteuren haben die Spanier 21 Punkte Vorsprung, hier sind noch maximal 72 Punkte je Hersteller zu holen.

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Vor dem eigentlichen Finale in Macau wird die WTCC am 1. November in Japan Station machen. Ein gutes Abschneiden dort ist Pflicht, wenn man in Macau noch Chancen auf die zu vergebenden Titel haben will. Die Stimmen der BMW-Piloten vor den letzten vier Rennen der Saison:

Augusto Farfus: “Ich bin nicht böse über diese Pause bis zu den Rennen in Japan am 1. November. Wir werden sie nutzen, um uns bestmöglich auf das Finale vorzubereiten. Das Ziel lautet, mit Titelchancen nach Macau zu gehen. Dort ist alles möglich. Dazu brauchen wir zunächst ein starkes Wochenende in Japan.”

Jörg Müller: “Ich mag diese Überseerennen sehr. In Japan herrscht eine ganz besondere Stimmung. Wir wohnen in Bungalows direkt an der Strecke, Fahrer und Teams sind ganz eng beieinander. Das Salz in der Suppe der WM ist zweifelsohne Macau. Die Strecke ist einfach klasse. Bei aller Konkurrenz steht dort im Fahrerlager das Miteinander im Vordergrund. Das gefällt mir.”

Alessandro Zanardi: “Wenn man einmal in Okayama und Macau angekommen ist, dann macht es sehr viel Spaß. Für mich sind diese langen Reisen zwar nicht ideal. Trotzdem haben die Überseerennen ein besonderes Flair – und natürlich möchte ich dort zum Abschluss gute Ergebnisse erzielen.”

Sergio Hernández: “Wenn man an der Strecke ist, dann fühlt man sich immer wie zuhause. Ganz gleich ob nun in Valencia, Okayama oder Macau.”

Andy Priaulx: “Mir macht es immer Spaß im Auto zu sitzen und Rennen zu bestreiten. Daher freue ich mich auch sehr auf Okayama und Macau. In jedem Lauf werde ich versuchen, das Maximum herauszuholen.”

Zusammen mit dem in der ALMS aktiven Dirk Müller wird Andy Priaulx am kommenden Wochenende noch den zweiten Renneinsatz des BMW M3 GT2 bei der VLN bestreiten, bevor auch er sich auf den Weg nach Japan macht.

(Quelle & Bild: BMW Motorsport PressClub)

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