Details zum BMW 1er F20 bestätigt – M-Version kommt!

BMW 1er | 23.07.2009 von 7

Für die regelmäßigen Leser unseres Blogs ist es schon lange kein Geheimnis mehr, viele andere haben die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben. Die Rede ist …

Für die regelmäßigen Leser unseres Blogs ist es schon lange kein Geheimnis mehr, viele andere haben die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben. Die Rede ist von Sechszylindermotoren im kommenden BMW 1er F20, namentlich also einem Nachfolger für den BMW 130i mit seinem hervorragenden Reihensechszylinder. Auch die ausschließlich in Coupé und Cabrio angebotenen Motoren von BMW 125i und BMW 135i fallen natürlich in diese Kategorie und sollen hier nicht verschwiegen werden.

Im Zuge der weiteren Reduzierung der CO2-Emissionen der BMW-Fahrzeugflotte ist aber offenbar beschlossen, den kommenden BMW 1er mit maximal vier Zylindern auszuliefern. Leistungshungrige werden dank Turbo-Aufladung natürlich trotzdem auf ihre Kosten kommen, auch wenn der akustische Genuss eines Reihensechszylinders in Zukunft den größeren Baureihen vorbehalten bleiben wird.

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Wie schon länger bekannt ist, wird das Angebot an Sechszylinder aber auch im kommenden BMW 3er deutlich reduziert werden. Laut unserem aktuellen Kenntnisstand wird es mehr als vier Zylinder nur noch im BMW 335i mit dem N55-Motor sowie im vermutlich von einem doppelt aufgeladenen Sechszylinder angetriebenen BMW M3 geben.

Wie uns Scott27 von GermanCarZone bestätigt hat, wird es vom kommenden 1er ebenfalls diverse Sportmodelle geben. Der schon seit einiger Zeit vermutete SuperSport-Ableger wird vermutlich als tii vermarktet und sich durch exklusive Motorisierungen sowie umfangreichen Leichtbau auszeichnen.

Außerdem soll es aber wohl auch eine M-Version geben, die eventuell auf den Namen BMW M1 zurückgreifen könnte. Denkbar sind aber auch ähnliche Lösungen wie bei den Z-Modellen, wo die M-Ableger von BMW Z3 und BMW Z4 M Coupé respektive M Roadster genannt wurden.

Neben den klassischen Sportmodellen mit aufgeladenen Vierzylindern wird BMW auch einen Diesel-Sportler bringen. Ähnlich wie im Fall des VW Golf GTD wird der Top-Diesel dann wohl als eigenständiges Modell vermarktet werden und nicht wie bisher den schlichten Namen 123d tragen. Es ist aber auch möglich, dass ein solcher Top-Diesel noch oberhalb des 123d angesiedelt ist und der 123d als schnelle, aber nicht übertrieben sportliche Variante erhalten bleibt.

Auch bezüglich des Designs scheint sich zu bestätigen, dass sich die Optik des BMW 1er Coupés und vermutlich auch des Cabrios stärker als bisher von Drei- und Fünftürer unterscheiden wird. Auffälligstes Merkmal dürften die LED-Scheinwerfer an der Front sein, die wie im obigen Entwurf der Autobild gestaltet sein werden.

Ähnlich wie beim Rolls Royce Phantom wird es also zwei relativ dünne Streifen für die LED-Scheinwerfer geben, die von zwei runden Xenon-Lichtquellen für das Fernlicht ergänzt werden. Eine solche Gestaltung klingt durchaus gewöhnungsbedürftig, laut Insidern, die bereits fertige Modelle gesehen haben, funktioniert das Design aber sehr gut. Es ist denkbar, dass die LED-Beleuchtung nur gegen Aufpreis erhältlich sein wird und man serienmäßig eine konventionellere Optik mit Xenon-Scheinwerfern erhält.

Ansonsten soll die Optik erkennbar an den BMW 2002 angelehnt sein, der in den siebziger Jahren das Ideal eines kleinen, sportlichen Coupés verkörperte. Natürlich wird das neue 1er Coupé eine futuristische Interpretation des 2002 und nicht in Retro-Elementen ersticken, die ohnehin nicht besonders gut zur modernen Technik unterm Blech passen würden.

Wie im obigen Entwurf soll auch im echten 1er Coupé die Niere ungewöhnlich geformt sein und beinahe senkrecht im Wind stehen. Wie beim 2002 könnten auch bei seiner Neuinterpretation runde Rückleuchten Verwendung finden, die allerdings durch einen schmalen Streifen in die hinteren Kotflügel ergänzt werden würden, um auch von der Seite gesehen werden zu können.

Wie all diese Design-Elemente zusammen wirken, kann man derzeit nur vermuten. In Anbetracht der designtechnisch durchweg als gelungen zu bezeichnenden letzten Modelle dürfen wir aber durchaus optimistisch sein.

Marktstart für den 1er als Fünftürer wird im Frühjahr 2011 sein, kurze Zeit später wird dann der Dreitürer nachgereicht. Wann genau Coupé und Cabrio auf den Markt kommen, ist noch nicht bekannt. Es ist aber davon auszugehen, dass sie nicht wie bei der aktuellen Generation erst zum Facelift erscheinen, da anderenfalls die aktuellen Coupé- und Cabriomodelle noch lange nach Marktstart des F20 angeboten werden müssten.

(Bild: AutoBild / Quelle: Scott27)

  • RaRa

    Okay mit den Aussagen von Scotty halt ich den Autobild Entwurf schon für sehr warscheinlich!

  • Hans

    Ich bin wirklich mal gespannt wie das Baby dann aussehen wird. Das aktuelle 1er Coupé gefällt mir schon sowas von gut, dass ich kaum noch zu überzeugen bin.
    Schade finde ich es allerdings, dass der Understatement-Renner á la 130i wahrscheinlich nur noch mit etwas auffälligerer Optik zu kaufen sein wird. Ist doch schön mit seinem 130i den S3 & R32 Fahrer im Rückspiegel zu kleben und sie stutzig zu machen, was denn der Student in seinem “scheinbaren” 116i nicht kleiner werden will.
    Aber ich bin gespannt, was die Jungs von BMW machen werden…

  • Matthias

    also die Hubraumverkleinerung macht mich echt nervös 🙁

  • andreas krieger

    ich habe das jetzt nicht ganz genau vestanden. bleiben das 135i cab. & coup. von den 4zyl verschohnt oder nicht.

  • Benny

    nein, die bleiben nicht verschont. Ich habe sie nur der Vollständigkeit halber erwähnt, weil es eben auch Sechszylinder sind, die im 1er angeboten werden.
    Sorry, falls das nicht eindeutig formuliert war.

  • Hassan

    Eh uninteressant.
    Wer Frontantrieb will, kann auch GTI fahren

  • Benny

    Im F20 wird es keinen Frontantrieb geben, er teilt sich die Plattform mit dem kommenden 3er und hat hundertprozentig wieder Heckantrieb. Frontantrieb wird es innerhalb der BMW Group auf absehbare Zeit, d.h. in den Folgegenerationen aktueller Modelle, nur unter der Marke MINI geben.

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