MINI Broadspeed: Coupé-Ableger für den Speedster?

MINI | 19.07.2009 von 0

Schon vor vielen Wochen haben wir erstmals über den MINI Speedster berichtet. Wie unsere Quellen annehmen, werden wir noch im Lauf dieses Sommers erste Spyshots …

Schon vor vielen Wochen haben wir erstmals über den MINI Speedster berichtet. Wie unsere Quellen annehmen, werden wir noch im Lauf dieses Sommers erste Spyshots von Prototypen des Fahrzeugs zu sehen bekommen. Was wir dann sehen werden, ist ein auf dem MINI Cabrio R57 basierender Roadster mit verbreiterter Spur, der sich aber abgesehen davon viele Teile mit dem normalen Cabrio teilt.

Während wir die Produktion des Speedster als gegeben betrachten können – Marktstart könnte im Jahr 2011 sein – gibt es nun noch weitere Neuigkeiten. Die neue Plattform mit breiterer Spur und entsprechend noch mehr Querdynamik könnte nämlich auch für ein Coupé genutzt werden. Die Entscheidung darüber ist aber noch nicht gefallen.

mini-broadspeed

Das kleine Coupé könnte auf den Namen MINI Broadspeed GT hören, denn unter diesem Namen gab es schon einmal eine Coupe-Variante auf MINI-Basis, die sich vor allem im Motorsport einen Namen gemacht hat. Der Name leitet sich von Ralph Broad ab, der die Idee für ein solches Fahrzeug hatte.

Aus Kostengründen werden auch MINI Speedster und der eventuell kommende Broadspeed über Frontantrieb verfügen, die Entwicklung eines Heckantriebs für diese beiden Nischen-Modelle würde sich nicht rentieren. Außerdem kann nur so das typische MINI-Fahrgefühl erhalten bleiben.

Ähnlich wie bei den GT-Modellen von BMW lautet die Idee hinter diesen Nischenmodellen auch hier, dass man bei Sondermodellen mit niedrigen Entwicklungskosten auch bei kleinen Stückzahlen schnell den Break-Even-Point erreicht hat – weil man für exklusive Fahrzeuge einfach mehr Geld verlangen kann.

Ob sich ein Broadspeed Coupé als Nischenmodell auf Basis des Nischenmodells MINI Speedster rentieren würde, können wir heute kaum abschätzen. Da man so aber die Stückzahlen der Fahrwerkstechnik des MINI Speedster erhöht, könnte es sich durchaus positiv auf die Rentabilität beider Modelle auswirken.

Schon heute ist klar, dass ein MINI Speedster mit nur knapp über 1.000 Kilogramm Fahrzeuggewicht und noch einmal verbreiterter Spur querdynamisch jede Menge Freude bereiten wird. Da es den Speedster nur als Cooper S und John Cooper Works geben soll, ist aber auch durchaus längsdynamisches Potential vorhanden.

(Bild: MINIplanete.com / Quelle: Scott27 via GCZ)

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