MINI E absolviert Testbetrieb bisher völlig problemlos

MINI | 16.07.2009 von 3

Einer der wenigen Glücklichen, die an der Testphase des MINI E teilnehmen dürfen, ist Peter Trepp aus Kalifornien. Wir haben schon mehrfach über ihn berichtet …

Einer der wenigen Glücklichen, die an der Testphase des MINI E teilnehmen dürfen, ist Peter Trepp aus Kalifornien. Wir haben schon mehrfach über ihn berichtet und aktuell gibt es mal wieder interessante Neuigkeiten von ihm.

Neben einem ersten Fazit nach rund 1500 Kilometern gibt es einen interessanten Bericht von Peter, denn er hatte offenbar Gelegenheit zu einer Probefahrt mit dem Ferrari der Elektrofahrzeuge, dem Tesla Roadster. Dieser Vergleich ist besonders interessant, denn bisher hatte kaum jemand die Chance, beide Fahrzeuge zu fahren und sie daher miteinander vergleichen zu können.

minie-tesla-roadster

Während sein eigener MINI E offenbar völlig problemlos seinen Dienst verrichtet, hat er doch nicht das Faszinationspotential des Tesla Roadster. Dieser arbeitet mit deutlich stärkeren Elektromotoren und kann den kleinen Flitzer in unter vier Sekunden (!) auf Landstraßentempo beschleunigen. Die 8,1 Sekunden des MINI E sind zwar nicht langsam und machen den Elektro-MINI fast eine Sekunde schneller als einen MINI Cooper, sie verblassen gegen diesen Wert aber doch merklich.

Außerdem ist der Tesla Roadster auch vom Fahrverhalten her deutlich sportlicher als der MINI E ausgelegt. Der Heckantrieb sowie ein elektronisches Stabilitätsprogramm sorgen für deutlich mehr Traktion beim Beschleunigen, was insbesondere mit Blick auf das früh anliegende Drehmoment sehr wichtig ist.

Die Bremsenergierückgewinnung im MINI E scheint ausgereifter zu sein, außerdem ist der Innenraum im Vergleich zum MINI sehr spartanisch ausgestattet. Insgesamt wirkt das Fahrzeug weniger ausgereift als der MINI, vermittelt aber einen sehr ehrlichen Eindruck.

Gegen den Tesla Roadster spricht außerdem der Preis von 120.000 US-Dollar. Allerdings muss man hier dazusagen, dass man das Auto für diesen Preis auch tatsächlich erwerben kann, während man den MINI E derzeit nur für ein Jahr leasen kann. Bis man von der BMW Group Elektrofahrzeuge tatsächlich kaufen kann, wird wohl noch das eine oder andere Jahr vergehen.

Im Übrigen hat Mercedes vor kurzem einen Anteil an Tesla Motors erworben, was offenbar zu Verstimmungen hinsichtlich der Hybrid-Kooperation zwischen BMW und Mercedes geführt hat. BMW denkt jedenfalls angeblich darüber nach, diese Kooperation zu beenden und künftig mit anderen Partnern zu forschen.

(Bild: Peter Trepp)

  • eleto

    Hallo Benny,
    gibt es auch was zu den Verbrauchswerten und Ladezeiten zu berichten? Vielleicht auch im Gegensatz zum Tesla.

    Grüße und ein schönes Wochenende

  • Benny

    Der Tesla lädt wohl für 2 Stunden und fährt dann 240 Meilen (~384km), aber bezüglich der Ladezeit ist sich Peter nicht sicher.
    Für den MINI gibt es noch keine richtig zuverlässigen Zahlen. Peter hat am Anfang mal von rund 100 Meilen (~160km) Reichweite gesprochen, aber bei schwerem Gasfuß. MINI selbst spricht von 200-250 Kilometer Reichweite. Für den Tesla ergeben sich bei entsprechendem Einsatz sicherlich auch niedrigere Reichweiten, ist ja logisch. Die Ladezeit des MINI beträgt ebenfalls rund 2 Stunden.

  • andreas krieger

    also laut tesla beträgt die ladezeit 3,5 stunden

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