Neue Details zum Hardtop des BMW Z4 E89 Roadster

BMW Z4 | 5.06.2009 von 0

Die Frage, ob ein Cabrio oder Roadster ein Dach aus Metall oder Stoff haben sollte, spaltet die Gemüter noch immer. Wir wollen uns an dieser …

Die Frage, ob ein Cabrio oder Roadster ein Dach aus Metall oder Stoff haben sollte, spaltet die Gemüter noch immer. Wir wollen uns an dieser Stelle auch keineswegs festlegen, stattdessen gibt es aber noch ein paar Details zum Dach des BMW Z4 E89.

Wie ihr alle wisst, besitzt dieser genau wie das aktuelle BMW 3er Cabrio E93 ein Metall-Klappdach. Der Öffnungsvorgang des dreiteiligen Daches sieht dabei durchaus interessant aus, wie ihr auch in unserem Video von Anfang Mai sehen könnt.

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Ein Schwierigkeit bei der Konstruktion derartiger Dächer, die vielen gar nicht bewusst ist, ist das Problem der Dichtigkeit. Bei Stoffdächern gibt es solche Probleme nicht, weil ja das gesamte Dach von einem zusammenhängenden Stück Stoff überspannt wird.

Bei Metall-Klappdächern ist es aber unvermeidlich, das Dach an bestimmten Stellen zu teilen. Zwischen diesen Metall-Teilen darf aber im geschlossenen Zustand keinesfalls Wasser in den Innenraum dringen.

Diese Aufgabe ist offenbar schwieriger zu bewältigen, als wie nicht-Klappdach-Bauer uns das vorstellen. Es ist im Übrigen auch einer der Gründe dafür, dass der neue Z4 in Regensburg und nicht mehr in Spartanburg gebaut wird.

Während man in Spartanburg nämlich keinerlei Erfahrung mit Klappdächern hat, wird in Regensburg nun schon seit einiger Zeit das 3er Cabrio mit Klappdach gefertigt.

Auch der Zulieferer Edscha, der für die Klappdächer zuständig ist, sitzt direkt in der Nähe vom Werk Regensburg.

Ein weiteres Problem ist natürlich das Design, denn man möchte natürlich vermeiden, dass ein eleganter Roadster eine Heckpartie bekommt, die eher an schwerfällige graue Tiere mit Rüssel als an einen Sportwagen erinnert.

Man sieht also, dass das Verbauen eines Metall-Klappdachs auch für große Automobilhersteller keineswegs ein Kinderspiel ist. Man kann also davon ausgehen, dass man sich einiges davon erhofft, wenn man all diesen Aufwand in Kauf nimmt.

Im Fokus stehen dabei natürlich die Verkaufszahlen, wo man vor allem dem Mercedes SLK Kunden abnehmen will. Hierzu trägt auch die etwas komfortablere Fahrwerksauslegung bei, die aber dank der elektronischen Hilfsmittelchen auch auf sportlich getrimmt werden kann.

Wie erfolgreich der neue Z4 sein wird, kann man erst in einigen Jahren beurteilen. Der Produktanlauf ist dem Vernehmen nach aber sehr erfreulich verlaufen, was bei dem atemberaubenden Design eigentlich auch nicht überraschend ist.

Ein paar Erfahrungswerte auf Englisch könnt ihr bei Richard Aucock lesen, der uns auch schon mit den hervorragenden Bildern vom Media Launch des Z4 beglückte.

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Bimmertoday

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