Überarbeiteter Photoshop-Entwurf zum BMW 1er F20

BMW 1er | 30.05.2009 von 2

Vor einiger Zeit hat die AutoBild Entwürfe von Georg Huckfeldt zum BMW 1er F20 veröffentlicht, die das damals angenommene radikale Design des E87-Nachfolgers verdeutlichen sollten. …

Vor einiger Zeit hat die AutoBild Entwürfe von Georg Huckfeldt zum BMW 1er F20 veröffentlicht, die das damals angenommene radikale Design des E87-Nachfolgers verdeutlichen sollten.

Inzwischen sieht es anhand erster Spyshots so aus, als ob das Design doch weniger radikal und eher massenkompatibel ausfällt, um die grade in dieser Zeit wichtigen Verkaufszahlen nicht zu gefährden.

Da der erste Entwurf aber zu den braveren Vorschlägen für das neue Design zählte, ist die nun vorgenommene Verschärfung durchaus angebracht.

f20-huckfeldt-new

[Leider habe ich das Bild nicht bei der AutoBild gefunden, weshalb ich hier nicht zum entsprechenden Artikel verlinken kann und weshalb auch der Copyright-Hinweis am unteren Bildrand teilweise fehlt. Wer das vollständige Bild findet, kann mir das gerne mitteilen!]

Veränderungen gibt es vor allem an den nun deutlich schärfer und aggressiver gezeichneten Scheinwerfern und an den Nieren.

Laut Scott27 von GermanCarZone vermittelt uns der neue Entwurf jedenfalls einen besseren Eindruck von dem, was tatsächlich 2011 zu den Händlern kommen wird.

Außerdem bestätigt Scott27 unsere Vermutungen bezüglich der Motorenpalette, die auf jeden Fall auch Dreizylinder-Motoren beinhalten wird. Zumindest für den Hybrid-Ableger des nächsten 1ers kommen die Dreizylinder als Reichweiten-Vergrößerer (Range Extender) in Frage.

Bei diesem Prinzip wird die Antriebsachse zwar ausschließlich von einem Elektromotor angetrieben, ein zusätzlicher Verbrennungsmotor sorgt aber im Bedarfsfall für die nötige elektrische Energie und erhöht somit die Reichweite gegenüber einem rein elektrischen Fahrzeug dramatisch.

Neben dem Active Hybrid 1er, der als erstes Premium-Fahrzeug der Kompaktklasse mit Hybridantrieb angeboten werden soll, wird es natürlich auch konventionelle Motorisierungen geben.

Hierfür kommen vordergründig die bereits häufiger besprochenen neuen Vierzylinder mit Turboaufladung in Frage, die ein besonders gutes Verhältnis von Leistung und Verbrauch bieten sollen.

Selbstverständlich wird es auch wieder ein breites Angebot an Diesel-Motoren geben. Hier können wir mit einer ähnlichen Palette wie beim E87 rechnen, also 116d, 118d, 120d und 123d.

Nach unseren Informationen wird es als Tribut an die neuen Gesetze zum CO2-Ausstoß im kommenden 1er keine Sechszylinder-Motoren mehr geben. Dennoch werden auch die Wünsche leistungshungriger Kunden nicht unerhört bleiben, denn auch die künftigen Turbo-Vierzylinder werden jede Menge Leistung bieten.

Es ist durchaus möglich, dass BMW sich eine radikalere, aggressivere und sportlichere Optik für den vermutlich kommenden SuperSport-Ableger aufhebt, den normalen Kunden aber nach wie vor ein für BMW-Verhältnisse relativ konventionelles Design anbietet.

(Bild: AutoBild / Georg Huckfeldt via GermanCarZone)

  • andreas

    ich hab mal so nachgedacht, wenn es beim 1er keine R6 motoren geben wird. dann dürfte der preis nicht alzu hoch steigen (wenn man einen 130i R6 mit dem kommenden 1er 2.0 turbo , der mehr oder weniger die gleiche leistung hat, vergleicht).
    genauso wird es preislich beim m5 sein , 2zylinder weniger, sprich der motor ist kein v10 mehr, also auch keine allzu große preiserhöhung.

    oder noch ein beispiel= bmw 540i V8, wird erstetzt durch 535i R6

  • Benny

    Ob sich das wirklich auf die Preise auswirkt? Ich fürchte nein.
    Am Ende wird man argumentieren, dass man für die Leistung X nun viel weniger Sprit braucht und die Zylinderzahl Zylinderzahl sein lassen. Im Grunde genommen ist das ja auch nicht ganz falsch, auch wenn natürlich emotionale Beweggründe (R6, V8 & V10 sind eben doch was anderes als die jeweils kleineren Brüder) wegfallen.
    Allerdings darf man dabei nicht übersehen, dass es bei der Konkurrenz nicht anders sein wird. Dank der EU-Gesetze wird sich *kein* Hersteller mehr erlauben können, großvolumige und vielzylindrige Motoren anzubieten bzw. sich deren Einsatz sehr genau überlegen. Es wird eine Übergangszeit geben, in der man bei Marke A nur noch einen R6 bekommt, wo es bei Marke B noch V8 gibt. Aber diese Zeit wird relativ kurz und danach wird es die Überlegung “Bei BMW krieg ich nur nen R6, dann geh ich zu Mercedes, denn dort gibts nen V8” so nicht mehr geben.
    Daher wird es vermutlich auch überflüssig, mit Preisnachlässen zu reagieren.
    Es könnte übrigens auch durchaus das Gegenteil der Fall sein, nämlich dass man die Strafsteuern für zu hohe CO2-Ausstöße (bzw. die Entwicklungskosten für effiziente Motoren am anderen Ende der Palette, um sich die teuren “Spritfresser” erlauben zu können) direkt an die Käufer weitergibt und sagt, wer “in der heutigen Zeit” noch so ein Auto fahren will, der muss es eben auch bezahlen…
    Im Moment würde ich mich jedenfalls noch nicht auf Preissenkungen freuen, dafür ist das alles noch zu Ungewiss.

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