BMW will erfolgreichster Premium-Hersteller bleiben

News | 9.03.2009 von 2

Über das Minus von rund 24% gegenüber dem Vorjahr hatten wir zwar schon vor einigen Tagen aus Genf berichtet, nun gibt es aber noch eininige …

Über das Minus von rund 24% gegenüber dem Vorjahr hatten wir zwar schon vor einigen Tagen aus Genf berichtet, nun gibt es aber noch eininige detaillierte Ergänzungen dazu.

Während der Markt in den ‘reifen’ Märkten einbrach, konnten aus aufstrebenden Ländern zum Teil sehr erfreuliche Zahlen verkündet werden.

So konnte man sich in China von 4.432 auf 4.880 Einheiten steigern, was ein Plus von über zehn Prozent bedeutet. In Russland konnte man sich sogar um mehr als 20% auf 1.563 Fahrzeuge steigern.

Prozentual noch eindrucksvoller ist das Ergebnis aus Brasilien, wenn auch die absoluten Stückzahlen noch nicht besonders hoch sind: 300 Einheiten entsprechen gegenüber den 215 Einheiten aus dem Vorjahreszeitraum einer Steigerung um fast 40%.

Diese Einzeldaten ändern freilich nichts daran, dass insgesamt ein Rückgang von 24,4% zu beklagen ist. Insgesamt konnten 80.453 Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls Royce abgesetzt werden.

Konkurrent Mercedes liefert ähnliche Zahlen, das Minus beträgt dort 25%. Insgesamt wurden 72.200 Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz, Smart, Maybach und AMG ausgeliefert.

Die VW-Tochter Audi, die angekündigt hat, BMW und Mercedes in Europa bis 2010 und schließlich bis 2015 auch weltweit überholt zu haben, hat leicht aufgeholt. Bei der morgigen Bilanzpressekonferenz werden genaue Zahlen bekannt werden, bisher ist von 11% weniger als im Vorjahreszeitraum die Rede.

BMW-Vertriebschef Ian Robertson hat die Marschroute für den Rest des Jahres bereits ausgegeben:

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen will die BMW Group auch 2009 der weltweit führende Anbieter von Premiumautomobilen bleiben, und nach den ersten zwei Monaten des Jahres sind wir hier auf einem guten Weg.

  • andreas

    irgendwie versteh ich den zusammenhang zwischen der überschrift und dem artikel nicht.
    sieht so aus als gäbe es hier ein ähnliches problem wie bei audi, in dem sich bmw ebenfalls auf die verkaufszahlen beschränkt um als premiumhersteller durchzugehen.

    was läuft da bloss falsch bei denen?????

  • Benny

    Wenn es um “erfolgreich” bzw. “führender Hersteller” geht, ist an sich schon logisch, dass es um Verkaufszahlen geht.
    Damit ist ja nicht gesagt, dass man “die besten” Autos baut.
    Dieser Anspruch ist sicherlich ebenso vorhanden, aber eben viel schwieriger zu definieren als die Verkaufszahlen. Denn welches ist schon “das beste” Auto? Das Komfortabelste? Das Sportlichste? Das mit dem niedrigsten Verbrauch? Der beste Kompromiss?

    Insofern ist schon nachvollziehbar, dass die Hersteller sich von Verkaufszahlen bestätigt sehen oder auch nicht. Bei vergleichbaren Preisen geben mehr Leute ihr Geld bei BMW aus als bei Audi, also scheint das BMW-Gesamtkonzept attraktiver zu sein. Dazu gehört dann aber Design, Vertriebsnetzwerk, Rabatte, Zuverlässigkeit und und und.

    Über die tatsächliche Qualität der Fahrzeuge sagt das freilich nichts aus, sonst wäre der VW Golf ja um Längen besser als ein BMW 7er – wer will das schon ernsthaft behaupten? Er mag aufgrund des Preises massenkompatibler sein, aber besser?
    Trotzdem muss man sich als Hersteller an irgendetwas orientieren, und das sind nunmal Verkaufszahlen, weil sich die Qualität eines Fahrzeugs so schwierig objektiv beurteilen lässt. Man muss eben darauf achten, mehr Fahrzeuge als der Wettbewerb zu verkaufen – also mehr BMW 7er als Audi A8 verkaufen etc. pp.

    Unterm Strich natürlich eine schwierige Sache…

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