Project i nicht von Sparmaßnahmen bei BMW betroffen

BMW i | 7.03.2009 von 0

Trotz der in Zukunft immer umfangreicheren Sparmaßnahmen, von denen laut BMW-Chef Reithofer “jede Schraube” betroffen ist, will man nicht an der Weiterentwicklung von Project i …

Trotz der in Zukunft immer umfangreicheren Sparmaßnahmen, von denen laut BMW-Chef Reithofer “jede Schraube” betroffen ist, will man nicht an der Weiterentwicklung von Project i sparen. Das sagte er der Wirtschaftswoche.

Von den Sparmaßnahmen sollen auch der 2011 erscheinende neue BMW 1er (F20) sowie die neue 3er-Reihe (ab 2012, F35, F30) betroffen sein. Bei beiden wird intensiv nach Möglichkeiten der Vergünstigung gesucht.

So sollen sowohl bei den Material- als auch bei den Produktionskosten neue Maßstäbe gesetzt werden. Es bleibt abzuwarten und zu hoffen, dass die Qualität der verwendenten Teile darunter nicht sicht- oder fühlbar leidet.

Keinerlei Kompromisse will man allerdings bei Project i eingehen. Das Fahrzeug könnte, wie einst die Isetta, der Wegbereiter für die Zukunft von BMW sein.

“Einige wichtige Produktentscheidungen” will man noch in diesem Jahr treffen, auf den Markt kommen sollen erste Ergebnisse in der ersten Hälfte des kommenden Jahrzehnts.

Als Antriebsquelle sollen sowohl Elektro- als auch Verbrennungsmotoren angeboten werden. Erste Erfahrungen mit Elektrofahrzeugen sammelt BMW bereits heute mit dem MINI E, dem vermutlich bald ein BMW 1er mit Elektroantrieb folgen wird.

Bei den Verbrennungsmotoren könnte auch PSA ins Spiel kommen, denn dass die Motoren in einem vermutlich relativ kleinen Auto längs eingebaut werden, erscheint unwahrscheinlich.

Andererseits spricht Reithofer vom Project i als einem “closed room”, in den kein Wettbewerber Einblick erhält. Das würde natürlich gegen die These mit den PSA-Motoren sprechen.

Es lässt aber auch Hoffnungen zu, dass BMW hier tatsächlich an etwas mehr oder weniger revolutionärem arbeitet. Denn wenn Project i ‘nur’ ein weiterer Smart wäre, würde man sicherlich nicht solche Aussagen tätigen.

Wir dürfen also schon heute sehr gespannt sein, was genau uns dann erwartet.

Von extrem niedrigen Verbrauchswerten kann man schon heute ausgehen. Wie diese realisiert und in welcher Fahrzeugform sie auftreten werden, wird wohl noch länger ein gut gehütetes Geheimnis bleiben.

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