Audi will 2010 Premiumhersteller Nummer 1 in Europa sein

Sonstiges | 1.03.2009 von 9

Selbstbewusste Worte aus Ingolstadt: Schneller als bisher geplant will die VW-Tochter Audi die beiden anderen deutschen Premiummarken Mercedes und BMW überholen und bereits im Lauf …

Selbstbewusste Worte aus Ingolstadt: Schneller als bisher geplant will die VW-Tochter Audi die beiden anderen deutschen Premiummarken Mercedes und BMW überholen und bereits im Lauf des nächsten Jahres erfolgreichster Premiumanbieter in Europa werden.

Während man zumindest bezüglich der weltweiten Verkaufszahlen im Jahr 2008 n0ch deutlich hinter BMW lag – knapp über eine Million verkaufte Fahrzeuge bei Audi, rund 400.000 Einheiten mehr bei BMW – liegt man auf dem europäischen Markt deutlich näher an den Wettbewerbern.

In Deutschland hatte BMW 2008 noch einen Vorsprung von 30.000 Einheiten.

Da Audi momentan, von einzelnen Sparmodellen abgesehen, noch nicht mit den Verbrauchswerten aktueller BMWs mithalten kann, erwarte ich hier eigentlich keine signifikanten Änderungen zugunsten der Ingolstädter.

Es wird aber sicherlich nicht mehr sehr lange dauern, bis Audi seinen Ankündigungen Taten folgen lässt und wie BMW zahlreiche Modelle mit sehr niedrigem Verbrauch anbieten wird.

Bis zum Jahr 2015 möchte man sogar weltweit die Nummer eins sein. Als Beispiel wird hier China genannt, wo man diesen Status bereits heute hat. Dort liegt man allerdings schon seit vielen Jahren vorne, weil man sich als erster der drei Premiumhersteller konsequent im Reich der Mitte engagiert hat.

Um den deutlichen Rückstand in den USA zu verkürzen, will man die Werbeausgaben dort um 15 bis 20% erhöhen.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet man mit einem eigenen Einbruch um rund 10% auf 900.000 Einheiten, geht aber davon aus, dass Mercedes und BMW deutlich höhere Verluste in Kauf nehmen müssen.

Außerdem will man deutlich profitabler als die Wettbewerber produzieren, was vor allem aufgrund günstigerer Einkaufspreise in Folge der Zugehörigkeit zum VW-Konzern kaum vermeidbar sein dürfte.

Wir dürfen auf jeden Fall gespannt sein, ob Audi diese vollmundigen Ankündigungen auch in die Tat umsetzen kann.

  • Mike

    Meiner Meinung nach wird Audi innerhalb der nächsten beiden Jahren nach Zulassungen BMW und Mercedes hinter sich lassen, dieser “Trend” zeichnet sich schon seit ungefähr ein bis zwei Jahren ab. Dabei helfen sowohl die neuen Modelle, die mit dem “alten” Audi Konzept gar nichts mehr gemeinsam haben und hingegen dem “alten” und immer noch gleichen Konzept von BMW mittlerweile sehr ähnlich sind, als auch das wirklich sehr gute und agressive Marketing, welches sich nicht nur in den Testberichten wiederspiegelt. Das finanzielle Polster der VW Konzerns gibt für solche Maßnahmen auch die entsprechende Sicherheit, hat allerdings mit der Gleichteilepolitik von Skoda bis Lamborghini auch einen ziemlich faden Beigeschmack. Aber hier hilft dann wieder das Marketing 🙂

    Genau das ist die Chance von BMW und Mercedes, sich nicht in Zulassungszahlen messen zu lassen, sondern in der Qualität der Produkte. Weg vom Premiumhersteller Nr. 1 nach Zulassungsanzahlen, hin zum Premiumhersteller Nr. 1 von Technologie, Qualität und Image. Ein BMW soll Synonym von Sportlichkeit, Dynamik und Qualität bleiben…. Lieber 10.000 “geniale” Fahrzeuge, als 15.000 verkaufte Fahrzeuge…. Negativ wäre dann nur noch die Preisentwicklung 🙁

    Gruß

    M

  • andreas

    man muss schon eier in der hose haben , um zu behaupten dass man premiumhersteller nr.1 ist bzw werden will. oder einfach nur eingebildet. das hauptsächliche problem aber besteht darin, dass der 1. platz gar nicht klar definierbar ist. dem betrag zufolge habe ich es so verstanden, dass audi sich mit hilfe der zulassungszahlen an die spitze bringen will. aber das hat dann meiner meinung gar nichts mehr mit premium zu tun, sondern einfach nur ,,mehr quantität – weniger qualität,, . und seien wir doch ehrlich , es gibt noch so vieles woran audi arbeiten muss. (die seit jahren bekannten probleme mit dem leder, endlich mal mehr eigene teile im inneraum verwenden und weniger von vw nehmen, und mal darüber nachdenken auf hinterradantrieb umzusteigen= modelle wie tt mit 200ps oder a4 2.0tfsi mit 220ps sind mit vorderrad einfach überfordert. und dann wäre da dieser ,,einheitsbrei,, der audianer. irgendwie sehen die alle gleich aus a4,a5,a6……und diese kristbaumschmuck auch genant LED-tagfahrlicht-bänder machen das ganze noch schlimmer.

    das einzige was audi wirklich drauf hat , ist 24/7 im tv in form von werbung präsent zu sein.

    beste grüße

  • Thomas

    @andreas, dem ist nichts mehr hinzuzufügen 🙂
    War allerdings nicht VW Spitzenreiter in den Zulassungsstatistiken?

    Gruß Thomas

  • Benny

    Die Reihenfolge oben bezieht sich nur auf die Premiummarken, da zählt man VW üblicherweise nicht dazu.
    Da hier nur von Audi, Mercedes, BMW und Lexus die Rede ist, ist die Aussage von Audi auch nicht so unerreichbar. Sicherlich wird Audi auch in der Zukunft nicht mehr Fahrzeuge verkaufen als der Volumenhersteller VW aus dem eigenen Haus 😉

  • andreas

    andreas

    hey benny , wusste gar nicht dass lexus auch premiumhersteller ist. ich habe bisher immer nur gedacht es wäre einfach nur toyota mit bischen mehr luxus.

    aber warum ist lexus premiumhersteller? zulassungszahlen??

    klär mit bitte mal auf. danke im voraus

    schönen tag noch

  • Benny

    Lexus ist ein Toyota-Ableger und der Name bedeutet nichts anderes als “Luxury Export to the US”, mittlerweile eben auch nach Europa und überall hin. In den USA verkauft man AFAIK auch mehr Einheiten als die deutschen Premiumhersteller, in Europa tut man sich da schwerer, weil insbesondere in Deutschland die deutschen Marken gegenüber “einem Japaner” bevorzugt werden.
    Ob eine Marke sich als Premiumhersteller bezeichnet oder von anderen so bezeichnet wird, hat mit Verkaufszahlen wenig zu tun. Bentley ist sicherlich auch eine Premium-Marke, ohne besonders viele Autos zu verkaufen 😉

    Lexus wird aber eigentlich allgemein als Premiumhersteller anerkannt und rangiert IMHO auf einem Level mit MB, BMW & Audi. Ähnlich wie Audi versucht auch Lexus, eine Kombination aus Sportlichkeit (wie bei BMW) und Komfort (wie bei Mercedes) zu bieten. Schlechte Autos sind es mit Sicherheit nicht, aber sie können meiner Meinung nach nicht die sportlichen Bedürfnisse vieler BMW-Fahrer befriedigen – was für diverse Modelle von MB und Audi aber ebenso gilt. Im Gegenzug kann man natürlich auch manchem BMW mangelnden Komfort attestieren. Wo die persönlichen Prioritäten liegen, muss letztlich der Kunde entscheiden.
    Aktuell finden sich mehr Menschen bei BMW gut aufgehoben, aber das ist natürlich kein Naturgesetz 😉

  • andreas

    gut danke

    (und wieder was dazu gelernt)

    beste grüße

  • Pingback: BMW Group verkauft im Februar 24% weniger Autos()

  • BMWsüchtiger

    eigentlich hätte ich mir gehofft, das BMW und Mercedes-Benz zusammen arbeiten sollen….sowie z.b. audi mit vw….und wusstet ihr eigentlich dass der Mildhybrid von Mercedes zusammen mit BMW gebaut wurde??(steht zumindest in Wikipedia)

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