AMS: BMW will auch 2009 Produktivitätssteigerung

News | 27.02.2009 von 0

Bei der Auto Motor und Sport findet sich derzeit ein sehr interessantes und ausführliches Interview mit BMW-Produktionsvorstand Frank Peter Arndt. Darin werden einige Themen beleuchtet, …

Bei der Auto Motor und Sport findet sich derzeit ein sehr interessantes und ausführliches Interview mit BMW-Produktionsvorstand Frank Peter Arndt. Darin werden einige Themen beleuchtet, unter anderem die Thematik Kurzarbeit.

Um nicht das ganze Interview vorwegzunehmen, das ich für durchaus lesenswert halte, beschränke ich mich hier auf die wichtigsten Aussagen.

regensburg

Arndt legt Wert auf die Feststellung, dass BMW von allen Wettbewerbern am frühesten auf die Krise reagiert hat und daher bereits relativ bald damit begonnen hat, die Bestände zu reduzieren.

Außerdem sagt Arndt, dass man über das derzeit flexibelste Produktionsnetzwerk der Branche verfügt. Die Mitarbeiter können auf ihren Arbeitszeitkonten jetzt bis zu 300 Stunden “sammeln”.

Im Jahr 2008 konnte die Produktivität um einen Wert zwischen 7 und 8 Prozent gesteigert werden, was insbesondere dadurch hoch zu bewerten ist, dass gegenüber dem Vorjahr weniger Einheiten produziert wurden.

Für das Jahr 2009 strebt BMW eine ähnliche Steigerung an, falls die Verkaufszahlen auf Vorjahresniveau bleiben sollten. Das erscheint im Moment wenig realistisch, weshalb wohl auch die Produktivitätssteigerung geringer ausfallen dürfte.

Besonders gut laufen aktuell, trotz der Krise, der neue BMW 7er und auch die Geländewagen BMW X5 und X6. Vom 7er werden derzeit täglich 340 Einheiten produziert, mehr als jemals zuvor in der Geschichte des 7ers.

Auch X5 und X6 verkaufen sich im Verhältnis zum Gesamtmarkt noch immer relativ gut. Insbesondere mit Blick auf den eingebrochenen US-Markt und die derzeitigen Fokussierung auf verbrauchsarme Modelle ist das durchaus erstaunlich.

Das gesamte Interview der AMS kann man hier nachlesen.

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