Produktion des BMW 7er F01 besonders effizient

  • Abgelegt: 20.09.2008
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Das erst vor kurzem als “Beste Fabrik 2008″ ausgezeichnete BMW-Werk Dingolfing macht schon wieder positive Schlagzeilen. Wie Auto, Motor und Sport berichtet, ist es BMW gelungen, die Effizienz bei der Produktion des neuen BMW 7er F01 gegenüber dem Vorgängermodell E65 signifikant zu verbessern. Der neue BMW 7er wird ausschließlich in Dingolfing gebaut. Laut dem “Harbour Report 2008″ konnte die Produktionszeit trotz gestiegener Komplexität auf dem selben Level wie beim Vorgänger gehalten werden und beträgt nach wie vor 56,39 Stunden. Dieser bereits sehr gute Wert soll in Zukunft um weitere sieben bis acht Prozent jährlich reduziert werden.

Wie gut dieser Wert tatsächlich ist, lässt sich unter anderem daran ablesen, dass Konkurrent Audi für seinen A8 über 86 Stunden Bauzeit benötigt. Erreicht wurde der gute Wert auch dadurch, dass man die Zahl der Zulieferer fast halbiert hat. Der Vorteil daran ist vor allem eine Entschlackung des Materialflusses in das Werk, wie Wolfgang Stadler, Leiter des Werks Dingolfing, erklärt.

Für das Jahr 2008 ist eine Gesamtproduktion von etwas mehr als 10.000 BMW 7ern vorgesehen. Für das erste volle Produktionsjahr hat sich BMW vorgenommen, die Zahlen des Vorgängers zu übertreffen, was einer Produktion von mehr als 60.000 Einheiten im Jahr entsprechen würde. Die Stückzahl wird derzeit schrittweise auf etwa 300 Einheiten pro Tag erhöhrt, im Falle einer erhöhten Nachfrage sind auch bis zu 330 Einheiten täglich möglich.

Auch der Anlauf der Produktion konnte gegenüber dem Vorgänger verbilligt werden, obwohl mehrere Millionen in neue Anlagen zur Qualitätsprüfung investiert wurden. Unterm Strich sollte der neue BMW 7er F01 also höhere Gewinne als die E65-Baureihe abwerfen und somit einen Teil zur Verbesserung der Rendite der BMW Group beitragen. Gute Verkaufszahlen scheinen in Anbetracht der zahlreichen Verbesserungen durchaus realistisch. Dank BMW Efficient Dynamics ist der BMW 7er schon jetzt das effizienteste Fahrzeug der Oberklasse, im nächsten Jahr soll es dann auch noch einen optionalen Hybridantrieb geben, der die Verbrauchswerte weiter senken wird. Dazu kommt die aktive Hinterachskinematik, die auch fahrdynamisch große Fortschritte gegenüber dem Vorgänger verspricht. Auch das stark verbesserte iDrive mit der Möglichkeit zur uneingeschränkten Nutzung des Internets dürfte in der Oberklasse für viele Kunden interessant sein.

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